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  • Sivert Høyem – On An Island

    „On An Island“ ist sozusagen das Pandemie-Projekt des norwegischen Melancholikers Sivert Høyem geworden. Es entstand in einer alten Kirche in der Fischer-Exklave Nyksund – 45 Auto-Minuten entfernt von Høyems Geburtsort, auf demselben Breitengrad wie Sibirien gelegen und heutzutage nur von neun Einwohnern ganzjährig besiedelt. In dieser besonderen Art von Lockdown erschuf Sivert zusammen mit dem…

  • Ty Segall – Three Bells

    Mit seinem letzten Album „Hello, Hi“ – das der kalifornische Sound-Wizard Ty Segall vor einigen Monaten heraushaute, hatte es der Meister wohl etwas übertrieben mit dem Hippie-Tum. Das könnte man jedenfalls in den nun vorliegenden Nachfolger hineininterpretieren, denn wenngleich Segall auch auf diesem Werk erneut überraschend oft zur akustischen Gitarre greift, sind es dann doch…

  • Tom Odell – Black Friday

    Ein bisschen seltsam ist er ja schon drauf, der gute Tom Odell. Da setzt er sich also ins stille Kämmerlein mit der Gitarre in der Hand und spielt die neue Songsammlung mit unterschwellig implementierter Studiotechnik eher schnürsenkelig ein. Dann aber engagiert er ein ganzes Streicherorchester, das er dann aber eher unterschwellig einsetzt – und auf…

  • Any Other – Stillness, Stop: You Have A Right To Remember

    Als sich Adele Altro auf dem Reeperbahn Festival 2018 erstmals mit ihrem Projekt Any Other dem Konzertpublikum stellte, irritierte die Sache zunächst mal durch die spröde Hakeligkeit, mit der sich Adele da in einer klassischen Low-Fi-Gitarren-Besetzung an ihrem Material delektierte. Inzwischen ist aber viel passiert – und viel hinzugekommen. Auf dem dritten Any Other-Album gibt…

  • Mayuko – Songs To Whistle When Strolling Down The Abyss

    Hm. Art-Rock geht also auch ohne Rock. E-Pop ohne Pop. Folk-Songs ohne Folk und Ambient ohne Ambience. Tatsächlich zeichnet sich das Trio Mayuko am ehesten dadurch aus, was es nicht ist. Vergleichbar zum Beispiel. Michelle Cheung, Kasia Kadlubowska und Rebecca Rauch haben mit ihrem bemerkenswerten Debüt-Album so etwas wie eine ganz eigene musikalische Genussmittelklasse geschaffen,…

  • Pearl & The Oysters – 23.01.2024 – Köln, Bumann & Sohn

    Reisen zur Teufelsmühle Ganze vier LPs hat das inzwischen in L.A. ansässige Indie-Lounge-Pop Ensemble Pearl & The Oysters vorzuweisen. Das letzte Album „Coast 2 Coast“ – dessen Titel sich darauf bezieht, dass Juliette Pearl Davis und Joachim Pollack (das Kern Duo des französisch/amerikanischen Projektes) von Gainsville, Florida nach L.A. umgezogen waren – erschien bereits im…

  • Maximilian Hecker – Neverheart

    „Neverheart“ ist ja nun auch schon wieder das zehnte Studioalbum von Maximilian Hecker. Es ist wohl auch das schwermütigste und traurigste. Und das, obwohl Hecker das Album eigentlich in schwarz und weiß konzipierte. Wie er allerdings in Songs wie „Fall In Love, Fall Apart“ demonstriert, spielt das keine große Rolle, da den durchaus angestrebten hellen…

  • Brown Horse – Reservoir

    Es gab in den Nullerjahren eine Zeit, da erschienen jede Woche Scheiben in der Art, wie sie das Sextett Brown Horse aus Norwich nun als Debüt-Album vorlegt: Relaxter Americana-Slow-Core mit einer erkennbaren Neil Young-Affinität ausgelebt und mit Spuren von Genre-Vorreitern wie den Cowboy Junkies, Songs Ohia, The Band oder Uncle Tupelo/Wilco angereichert. Diese Zeiten sind…

  • Enno Bunger – Der beste Verlierer

    So richtig lustig geht es ja nun wirklich nicht zu auf dem fünften Album von Enno Bunger. Kein Wunder – geht es doch um „Fehlbarkeit, Zerrissenheit und die Suche nach Antworten“ etwa auf die Frage, wie Enno seinen Männer- und Weltschmerz kanalisieren kann, „um nicht durchzudrehen“. Während sein letztes Album „Was berührt, das bleibt“ von…

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