Der Teufel liegt hier im Detail: Rufus Wainwright nennt seine aktuelle Scheibe nicht etwa „Folk-o-crazy“ um seine Begeisterung für volkstümliche…
Der Teufel liegt hier im Detail: Rufus Wainwright nennt seine aktuelle Scheibe nicht etwa „Folk-o-crazy“ um seine Begeisterung für volkstümliche Weisen aller Art auszudrücken, sondern „Folkocracy“, um den ausgleichenden Charakter dieser Art von Musik zu betonen. Außerdem schreibt er in den Liner Notes: „Rock’n’Roll is the new folk music“ und spinnt den Grundgedanken somit noch…
Windows Update „The Room“ – das vierte Album der Berliner „Experimental-Pop-Band“ Fenster erschien bereits im Jahre 2018 und die letzten Konzerte spielte das Quartett vor der Pandemie. Seither ist Fenster als Bandprojekt etwas auf den Backburner gerutscht – auch weil Jonathan Jarzyna a.k.a. John Moods mit seinen Solo-Projekten und der neu aufgenommenen Zusammenarbeit mit The…
Finden Suchen Den zweiten Festivaltag hätten eigentlich Malva Scherer und Quirin Ebnet mit ihrem Projekt Malva eröffnen sollen. Wie indes wenige Stunden vor Beginn des Festivals bekannt wurde, musste Malva krankheitsbedingt wegen eines notwendigen operativen Eingriffes absagen. Wie das so die Art des Glitterhouse Teams ist, wurde dann nicht großartig herumlamentiert, sondern im Hintergrund telefoniert…
Finden Suchen Der dritte Festivaltag war dann einer voller Überraschungen. Einige davon mit, einige ohne Ansage – aber auf jeden Fall gab es überraschend viele davon. Los ging es um 11:30 Uhr mit dem Auftritt des jährlichen Surprise Acts. Wie üblich, wurde dieser bis zur letzten Sekunde geheim gehalten. Ein dezidiert unspezifischer Soundcheck und eigens…
Ihr letztes Album „Sorceress“ hatte die inzwischen zwischen L.A. und dem texanischen Marfa pendelnde Songwriterin Jess Williamson noch vor der Pandemie fertigstellen können. Seither ist eine Menge passiert: Gerade als die Sache mit den Lockdowns losging, ging die Beziehung zu ihrem langjährigen Partner in die Brüche und Jess fand sich in der Isolation dann quasi…
Merkwürdig, dass der Südstaatler Drew Holcomb erst auf seinem neunten Studioalbum feststellt, dass wir keine Fremden mehr sind. Auf seine Fans und seine Musik kann das eigentlich nicht gemünzt sein, denn musikalisch bieten Holcomb und seine Band genau das was von ihm gewünscht und erwartet wird: Americana Storytelling mit Southern Swing, überraschend wenig direkten Country-Bezügen,…
Pfeif doch drauf! Das muss sich der schottische Americana-Freund Dean Owens gedacht haben, als er das Material für sein neues Doppel-Album zusammenstellte, das sich im Rahmen seines „Desert“-Projektes angesammelt hatte. Denn neben Tracks, die er zuvor auf seiner „Desert Trilogy“-EP-Serie veröffentlicht hatte und einer Handvoll von Demos mit Bezug zu den Sessions seines letzten Albums…
Dass der Blues in Chicago immer noch quicklebendig ist, zeigt die neueste Veröffentlichung der Gitarrenvirtuosin Joanna Connor, die zu Beginn ihrer Karriere noch mit Größen des ursprünglichen City-Blues aufspielte und bis heute regelmäßig im legendären Kingston Mines-Club auftritt. Mike Zito, seines Zeichens selbst ein gewiefter Blues-Profi, Mitbegründern der Allstar-Band Royal Southern Brotherhood und Chef des…
Normalerweise ist das ja so, dass Künstler, die selber mit psychischen Problemen zu kämpfen haben – wie zum Beispiel der britische Songwriter, Komponist, Comic Zeichners und Poet Keaton Henson mit seinen Depressionen und dem Lampenfieber -, sich in gedämpften Tönen, Farben und Stimmungen musikalisch verwirklichen. Keaton Henson machte das Nächstbeste und beschloss, eine optimistischem selbstbewusste…
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