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  • Big Deal – Dirty And Pretty

    So lautet entgegen aller Mutmaßungen nicht die gegensätzliche Persönlichkeitsbeschreibung der beiden Mitglieder Alice Costelloe und Kacey Underwood des amerikanisch-englischen Duos Big Deal, sondern lediglich ihre Vorliebe für verzerrte Gitarren. Ein Instrument, das die beiden so zusammenschweißt hat, dass sie in den Songs auf ihrem Debütalbum „Lights Out“ gänzlich auf andere musikalische Untermalungen verzichten und allein…

  • Matt Pryor – Eines Tages

    Neulich auf Facebook. Der eine postet einen neuen Song von Matt Pryor. Der andere sagt: „Das Schlimme ist ja, dass der einfach alles singen kann und es klingt gut. Selbst so einfache Dinge wie das hier…“ Und genau das scheint zu stimmen. Pryor kann so viel. Mit The Get Up Kids, mit The New Amsterdams…

  • I Am The Avalanche & The Xcerts – Doppelt ist Punkrock

    Die einen haben mit „Avalanche United“ eine unglaublich spannende und mitreißende Punkrock-Platte gemacht. Die anderen lärmen auf „Scatterbrain“ mit erschreckend viel Intelligenz und Klasse. Doch I Am The Avalanche und The Xcerts vereint nicht nur, dass sie beide super sind. Sie sind auch beide auf Xtra Mile Recordings beheimatet und kommen Anfang Februar gemeinsam auf…

  • Nada Surf – Niemals erwachsen

    Nach nunmehr zwanzig Jahren Bandgeschichte, sieben Studioalben und den zumindest bei zwei Bandmitgliedern mittlerweile sichtbar grauen Haaren können die New Yorker Indie-Rocker Nada Surf ihren Erfahrungsschatz sowie die optischen Zeichen des Älterwerdens nicht verstecken. Stattdessen gehen sie in die Offensive und kehren musikalisch die jugendliche Rebellion und Spontaneität heraus, die sie in all der Zeit…

  • Coeur de Pirate – All That Jazz

    Die Kanadierin Béatrice Martin, die sich (aufgrund einer Wette) Coeur de Pirate – Herz des Piraten – nennt, war vom durchschlagenden Erfolg ihres Debüt-Albums wohl selbst insofern überrascht, als dass sie bei ihrer ersten Konzertreise, die sie immerhin bis ins Pariser Olympia führte, das 30-minütige Programm der CD mit Coverversionen und neuen Stücken auffüllen musste.…

  • Kathleen Edwards – Reise ins Selbst

    Das neue, vierte Album der kanadischen Songwriterin Kathleens heißt „Voyageur“ – nicht „Voyager“ und schon gar nicht „Traveller“. Auch wenn man das so interpretieren könnte, dass sie musikalisch unternehmungslustig umherreist – was in gewissem Sinn tatsächlich der Fall ist -, erklärt das freilich noch nicht die französische Schreibweise des Namens. „Ach, das hat verschiedene Gründe“,…

  • Steven Wilson – Ambitious Music

    Da sitzt er nun neben mir auf dem Sofa in der Mini-Garderobe: Es stimmt also wirklich, der knapp 44-jährige sieht auch in unmittelbarer Reichweite noch wie ein dreißigjähriger, später Student aus. Was er übrigens selbst darauf zurückführt, dass er keine Drogen nimmt, nicht raucht, nicht verheiratet ist, keine Kinder hat und generell sehr glücklich ist,…

  • John Vanderslice – Weggucken ist keine Lösung

    Manchmal kommt alles wie geplant, ein anderes Mal nimmt die Spontaneität Überhand. Trifft man auf den äußerst geselligen und aufgeschlossenen John Vanderslice, kann es gut passieren, dass die einst vorgesehenen Notizen in der Schublade bleiben und man sich auf einmal mitten in einem Diskurs rund um Politik und Religion wiederfindet, weil ein kleiner, unscheinbarer Wink…

  • Elbow – Zündender Ideenreichtum

    Fast vier Jahre ist es her, dass Elbow mit ihrem Album „The Seldom Seen Kid“ der längst verdiente internationale Durchbruch gelang. Dieses Jahr schenkten sie ihren Fans mit „Build A Rockt Boys!“ ein neues Album, das sich nicht in geringster Weise hinter seinem Vorgänger verstecken muss. Schaut man sich auch dessen Erfolgsgeschichte an, stellt sich…

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