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  • The Charlatans – Unkapputtbar

    Neun Jahre lang waren The Charlatans nicht auf deutschen Bühnen zu sehen, und auch die drei in der Zwischenzeit veröffentlichten Alben schlugen hierzulande – obwohl allesamt bei Majorlabels erschienen – keine allzu hohen Wellen. Da kann man leicht vergessen, dass die einstigen Heroen der Rave-Zeiten zu den erfolgreichsten britischen Bands der letzten 20 Jahre gehören.…

  • Amanda Palmer – Live And Let Die

    Als vor kurzem die Dresden Dolls-Kompilation „No, Virginia“ als Gegenstück zu „Yes, Virginia“ erschien – dem Album, das dem Bostoner Duo Amanda Palmer und Brian Viglione endgültig den Durchbruch brachte -, sah das fast nach einer kleinen Retrospektive aus, denn neben wenigen neuen Stücken enthielt das Werk vor allen Dingen älteres Material. Wie sich jetzt…

  • Jenny Lewis – Good vibes

    Während „Under The Blacklight“, das mit sehr gemischten Kritiken aufgenommene letztjährige Werk von Rilo Kiley, in Richtung Mainstream-Pop zielte, kehrt Frontfrau Jenny Lewis auf ihrem zweiten Album als Solisten wieder auf den Pfad zurück, den die Dame aus Los Angeles bereits mit dem großartigen RK-Album „More Adventurous“ und ihrem Solodebüt „Rabbit Fur Coat“ beschritten hatte.…

  • Able Baker Fox – Pisse, Essig und Melodie

    Vor wenigen Tagen erschien das Debüt von Able Baker Fox, einer kleinen Allstar-Truppe, die sich aus ehemaligen Musikern von Bands wie The Casket Lottery, Lasalle, Coalesce oder Small Brown Bike zusammensetzt. „Voices“ heißt ihr Debüt und auf diesem gibt es feinste Gitarrenmusik zwischen Indie-Rock, Posthardcore und 90er-Jahre-Emo. Nathan Ellis – Gitarrist und einer der drei…

  • The Gaslight Anthem – Soul. Punk. Springsteen.

    Ihr jüngstes Werk „The ’59 Sound“ kürten wir zu unserer Platte der Woche. Denn das Album ist fantastisch. Das wissen aber nicht nur wir, auch all die anderen Magazine und Kritiker feiern The Gaslight Anthem derzeit mächtig ab. Eine globale und Szene-übergreifende Welle der Euphorie schlägt der Band entgegen, die vor gar nicht langer Zeit…

  • Jackie Leven – Nicht ganz richtig

    Dass Jackie Leven gerne Scheiben aufnimmt, dürfte bekannt sein: Kaum jemand bringt so viele Live-Aufnahmen, Bootlegs, Outtakes und sonstige Sammelsurien unter das Volk, wie der schottische Songwriter und um auch offiziell mehr veröffentlichen zu können, hat er sich gar das Pseudonym Sir Vincent Lone zugelegt (das Nächstbeste, das ihm eingefallen war, nachdem er verbittert zur…

  • Gisbert zu Knyphausen – Wahr und gut und schön

    Haldern Pop Festival 2008, Freitagabend, kurz vor halb elf: Jubel brandet auf im Spiegelzelt, dabei hat das Konzert noch gar nicht begonnen. Gisbert zu Knyphausen ist lediglich auf die Bühne gekommen, um seine Gitarre zu stimmen. Kein Wunder, dass der ursprünglich aus Hessen stammende Musiker schon vor dem ersten Lied grinst wie ein Honigkuchenpferd. Doch…

  • Amanda Rogers – Aus Schaden wird man klug

    Als Amanda Rogers vor fast drei Jahren durch unsere Clubs tourte, fanden sich schnell Etiketten für die „zierliche Solo-Songwriterin am Piano“. Doch als sie nun, zusammen mit der Band Sketchy Indians und den Songs ihres neuen Albums „Heartwood“ unterwegs war, konnte man eine ganz neue Amanda erleben. Zwar spielte sie nach wie vor einige Songs…

  • Opeth – Es hat sich mal nicht wie das letzte Album angefühlt

    „Watershed“, das neunte Album von Opeth, ging in der ersten Verkaufswoche 19.000 Mal über den tatsächlichen oder virtuellen Tresen. Was für dieses Genre (Progressive? Death? Metal?) allemal als prächtig einzustufen ist. Mit Listenplatz 23 in den Billboard-Charts erreichte das alles andere als mainstreamige Werk gar ihre bislang höchste Charts-Notierung der Formation überhaupt. Die kommenden zwei…

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