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  • Tilman Rossmy Quartett – Ein alter Bekannter kehrt zurück

    „‚In einem fremden Land‘ kommt einem schon nach dem ersten Hördurchgang wie ein lange verschollener alter Bekannter vor, was vielleicht daran liegt, dass es auch auf diesem Output wieder Tilman Rossmys einzigartige Stimme ist, die alles zusammenhält. Diese mitunter nölige, lakonische, ja manchmal schelmische Art und Weise zu singen, manchmal auch nur rhythmisch zu sprechen,…

  • Smoke Blow – Irgendwie verstörend

    Es ist Tradition im Hause Smoke Blow, dass gemacht wird, was gerade gefällt, und dass jedes Album anders als sein Vorgänger klingt. „Colossus“ klingt nicht wie „Dark Angel“ und zum Teil anders als alles, was wir von den Kielern bisher gehört haben. Und trotzdem ist dieses Werk – ebenfalls traditionell – zu 100 Prozent Smoke…

  • Donots – Irgendwie anders…

    Die Donots kennt man. Seit gefühlten Ewigkeiten sind sie Stammgäste auf unseren Club- und Festival-Bühnen, veröffentlichen mehr oder weniger aufregende Pop-Punk-Alben und irgendwie scheint es niemanden zu geben, der die sympathischen Jungs nicht irgendwie mag. Daran wird auch das neue Album „Coma Chameleon“ nichts ändern. Und hat sich eine Menge im Hause D. geändert. Die…

  • Alela Diane – Federleichte Songs

    Alela Diane Menig heißt die junge Songwriterin aus Portland, Oregon, die mit „The Pirate’s Gospel“ nun auch bei uns ihr Debüt-Album veröffentlicht. Obwohl: Das „Menig“ vergisst man am besten gleich wieder, denn Alela möchte lieber unter ihrem Kosenamen berühmt werden. „The Pirate’s Gospel“, das Alela mit ihrem Vater und ein paar Freunden bereits 2004 in…

  • Gus Black – Der Unbeugsame

    Als Gus Black hierzulande sein Album „Uncivilized Love“ veröffentlichte, da hatte er schon eine halbe Karriere als Songwriter hinter sich und fühlte sich bereits ein wenig vom Business enttäuscht und hintergangen. Mit dem nächsten Album, „Autumn Days“, beschritt er einen anderen Weg und orientierte sich mehr in Richtung Indie-Rock. Bereits hier zeigte sich, dass Gus…

  • Brisa Roché – Die erlegte Technik

    Auf die Frage, wie Musiker zu ihrer Berufung gekommen sind, kommen oft Antworten wie „durch die Plattensammlung meiner Eltern“ oder (noch öfter) „weil ich früher Bob Dylan gehört habe“. Im Falle von Brisa Roché ist die Sache nicht so einfach. „Das ist eine lange Geschichte“, warnt die Songwriterin, die zunächst mit ihrem Debüt „Chase“ auf…

  • Bernd Begemann und Die Befreiung – Glanzvoller Beat

    Egal, ob man ihn den „besten Entertainer weit und breit“ nennt, wie es Spiegel Online getan hat, ihn als Mitbegründer der Hamburger Schule sieht oder ihn gleich als „Antwort auf alle wichtigen Lebensfragen“ bezeichnet – jemanden wie Bernd Begemann gibt es auf deutschen Bühnen ziemlich sicher kein zweites Mal. Seit mehr als zwanzig Jahren tourt…

  • Rocky Votolato – Das Ende des Soul Searching

    Mit seinem just in Deutschland veröffentlichten Album „The Brag And Cuss“ geht Rocky Votolato musikalisch neue Wege. Er macht zwar keinen U-Turn – gerade der Vorgänger „Makers“ deutete das gesteigerte Interesse an traditionelleren Songs und Strukturen des vom Emo-Rocker zum Singer / Songwriter mutierten Amerikaners bereits an -, dennoch dürfte es viele Fans überrascht haben,…

  • Tegan And Sara – Buch ohne Siegel

    Tegan And Sara sind wieder da. Nachdem sie auf ihrer letzten Scheibe „So Jealous“ bewusst in eine Richtung arbeiteten, die simpler war, als das, was wie vorher produzierten, langen sie auf dem fünften Album, „The Con“, wieder richtig hin. Unter anderem auch deshalb, weil sich die kanadischen Zwillinge heutzutage besser verstehen denn je, wie Sara,…

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