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  • Sons Of Jim Wayne – Von A bis Z

    So unumstößlich wie „Dinner For One“ zu Silvester ist die Tradition noch nicht, dennoch veröffentlichen Bernd Uebelhöde und Stefan Kullik mit „Blackie’s Bone“ ihr inzwischen drittes Album im Jahresrhythmus. Ihr neuestes Werk haben die Sons Of Jim Wayne erstmals teilweise in einem richtigen Tonstudio eingespielt – wenn auch nur dem Produzenten zuliebe. Der bessere Klang…

  • Kristofer Aström & Hidden Truck – Das letzte, was du verlierst, ist das Leben.

    Nachdem uns Kristofer Aström mit „Loupita“ zuletzt ein astreines Akustik-Album vorlegte – das ganz hervorragend zu seinem Status als sensibler, melancholischer Songwriter passte – kommt die neue Scheibe, „So Much For Staying Alive“, fast wie ein Schock daher: Nicht nur das Covermotiv, auf dem sich Todgeweihte selber erschießen, wirft Fragen auf. Kristofer macht auf ein…

  • The Organ – Melancholie in schön

    In letzter Zeit hatte es eine recht große Schwemme an Bands gegeben, die sich Sound- und auch Style-mäßig an den frühen 80er Jahren orientiert haben – viele Bands waren klasse, einige allerdings gingen nur als alberne Kopien durch und schon bald war man ob es Angebots übersättigt. Doch wenn man die Musik von The Organ…

  • Josh Rouse – Die Postkarte aus Nashville

    Was ist seit 1972 alles passiert? Diese Frage hat mit Bezug auf Josh Rouse natürlich eine ganz andere Bedeutung als etwa die rein geopolitische%3B denn das letzte Album des Mannes aus Nashville hieß „1972“. Das neue Werk heißt nun „Nashville“ – bloß lebt er jetzt nicht mehr dort, sondern in Spanien. Und eine neue Kurzhaarfrisur…

  • Anne McCue – The Milkman’s Daughter Experience

    Anne McCue ist ein Name, der bei uns noch keine allzu großen Assoziationen auslösen dürfte. Die aparte Australierin hat indes mit „Roll“ soeben ein sehr solides, routiniertes, ja virtuoses Blues-Rock-Album vorgelegt und ihre Biographie verrät, dass sie eine doch zumindest interessante Entwicklung durchlaufen hat. Annes musikalischen Qualitäten sind daneben wohl über jeden Zweifel erhaben, denn…

  • Fink – Kurz und bündig

    Das neue Album der Hamburger Vogelfreunde heißt – wie der gleichnamige, kurze Opener – schlicht und ergreifend „Bam Bam Bam“. Es scheint, als wollen Fink dem Hörer – nach dem allegorisch betitelten „Haiku Ambulanz“ – dieses Mal gleich mit der Tür ins Haus fallen. Dazu passt auch das simple Covermotiv – das indes wieder mal…

  • Savoy Grand – Give the people what they want

    Graham Langley ist so etwas wie das menschgewordene Gegenteil seiner Musik. Während sich die filigranen Soundmalereien von Savoy Grand doch mehr oder minder desolat und insbesondere ernst- und gewissenhaft (so assoziiert es z.B. das durchweg fehlende Tempo) durch’s Universum winden, blickt der Meister gutgelaunt und verschmitzt in die Welt und ist auch Witzen gegenüber nicht…

  • Tara Angell – Gefallene Engel

    Tara Angell ist eine jener Musikerinnen, ohne die nicht einmal mehr die Independent Szene funktionieren könnte (geschweige denn der „weiße Musikmarkt“ mit seinen gecasteten Playback-Püppchen): Seit Jahren bereits krebst Tara im Underground herum, schreibt Songs, veräußerte wesentliche Teile ihres Besitzes, um Demos aufnehmen zu können und machte sich mit Live-Auftritten einen Namen – zumindest in…

  • The Greater Good – Out Of Control

    Craig Ross ist das, was man ruhigen Gewissens als „graue Eminenz“ der Musikbranche bezeichnen darf. Zwar veröffentlicht er jetzt unter dem Projektnamen The Greater Good seine zweite Scheibe (die erste, „Dead Spy Report“ – damals unter eigenem Namen – liegt acht Jahre zurück), doch hauptsächlich fühlt sich Craig im Hintergrund wohl. Wenn er nicht an…

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