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  • Matthew – Losing My Religion

    Da gibt es also diese neue Rockband aus Chicago. Matthew heißen sie und haben sich dortselbst schon eine gewisse Reputation als Live-Band erspielt. Ihr Sound schwankt irgendwo zwischen dem programmatischen Drive, den junge amerikanische Bands vorweisen müssen, wenn sie in die Charts wollen, und einer gewissen philosophischen Melancholie, die man sich von englischen Vorbildern wie…

  • Interpol – Licht aus, Spot an!

    Bei Interpol aus New York geht es natürlich nicht um kriminelle Energie, sondern eher um kriminell gute Musik. Paul Banks, Carlos D., Daniel Kessler und Sam Fogarino klingen zwar auf vertraute Art und Weise „alt“ – man denkt an Joy Division, The Chameleons, The Smiths, frühe 80er Jahre -, aber bei jedem Durchlauf des Debüt-Albums…

  • Chumbawamba – Die Axe des Dissens

    Auf den ersten Blick ist „Readymades“ eine typische (und die 11.) CD der britischen Chaos-Veteranen. Bei näherem Hinhören (und -schauen) tun sich aber doch einige Widersprüche auf. Die CD heißt aus einem ganz bestimmten Grund „Readymades“. Es ist dies nämlich der Begriff, den Marcel Duchamps in den 20ern für eine neue Kunstrichtung prägte, die darauf…

  • The Frank And Walters – Die wahrscheinlich beste Band der Welt

    In grauer Vorzeit, Anfang der 90er Jahre, hatten die drei Iren schon einmal fast ein paar Hits, mit wunderschönen Songs wie „After All“ oder „This Is Not A Song“. Nach einer langen Pause meldeten sie sich dann 1997 mit dem Album „Grand Parade“ und der „Indian Ocean“-EP zurück, auf der das ebenso unfassbar schöne wie…

  • Chris Brokaw – So viele Bands, so wenig Zeit

    Wer den Namen Chris Brokaw bislang noch nicht gehört hat, braucht sich nicht weiter zu grämen, denn die vorliegende CD „Red Cities“ ist das erste „ordentliche“ Lebenszeichen vom Solo-Künstler Brokaw. Das heißt aber nicht, dass Chris ein unbeschriebenes Blatt ist: Am bekanntesten dürfte der Mann mit einem Faible für Hamburger und Banjos vielleicht noch als…

  • Jason Loewenstein – Jake Rocks

    Schon im Mai flatterte uns eine CD namens „At Sixes And Sevens“ ins Haus. Der Künstler dahinter war auf dem Tonträger als Sparkalepsy vermerkt und zu hören gab es Indie-Rock klassischer Prägung. In bester Dinosaur-Jr.-Manier werden auf dem Album älteste Rock N Roll-Klischees wie überdrehte Gitarrensoli und stumpf-geniale Rock-Riffs durch den Indie-Rock-Wolf gedreht, so dass…

  • Looper – Alles echt!

    „Ich gehe nie davon aus, dass meine neue Platte genau den Leuten gefallen wird, die meine letzte gemocht haben. Mein größtes Anliegen ist, dass jede Platte genau das Publikum finden wird, für das es gemacht ist“, sagt Stuart David, der kluge Kopf hinter Looper, im Interview mit Gaesteliste.de und erklärt so gleich zu Beginn, warum…

  • Leaves – Out of Reykjavik

    Die Tatsache, dass man in Island nicht viel zu tun hat und deswegen die Leute aus purer Langeweile Bands gründen oder sonstige künstlerische Ambitionen entfalten, sollte sich inzwischen herumgesprochen haben. Ein weiterer Beweis dafür ist die Band Leaves, die sich in aller Ruhe fernab des Trubels musikalisch entwickeln konnte und mit „Breathe“ ein Debütalbum vorlegt,…

  • Sparta – (K)ein Neustart

    Auch wenn die Texaner bisher mit „Austere“ gerade einmal eine EP veröffentlicht haben und ihr Debütalbum „Wire-Tap Scars“ erst dieser Tage in die Regale der gut sortierten Plattenläden kommt – Sparta sind keine Unbekannten. Denn hinter dem neuen Namen verbergen sich mit Jim Ward, Paul Hinojos und Tony Hajjar (plus Matt Miller) drei Viertel der…

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