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  • Alice Phoebe Lou – Berlin Blues revisited

    Der Jahresplan von Alice Phoebe Lou lässt sich auch von einer Pandemie nicht durcheinander bringen. Regelmäßig verbringt sie den Jahresanfang im heimatlichen Südafrika – zum einen, um sich dort von den Touren und der Routinearbeit als Musikerin im Kreise der Familie zu erholen, zum anderen aber auch, um dort gegebenenfalls mit Freunden an neuer Musik…

  • Valley Maker – Auf der Suche nach dem Unerklärlichen

    Austin Crane begibt sich auf Sinnsuche im Abendrot: „When The Day Leaves“ heißt das inzwischen vierte, fraglos beste Album seines Projekts Valley Maker, mit dem er seinen atmosphärischen Songwriter-Folk-Rock auf eine neue Stufe hebt. Entstanden im emotionalen Spannungsfeld von Abschiedswehmut und Vorfreude auf einen Neubeginn konzentriert sich der sympathische Amerikaner im Stile Gillian Welchs dabei…

  • Adult Mom – Innenleben

    Stevie Knipe kann (bzw. möchte) sich nicht so recht entscheiden. Das gilt sowohl für die Musik, die sie unter dem Projektnamen seit 2012 zunächst als Bedroom-Projekt und später zusammen mit ihrer Partnerin, der Drummerin Olivia Battell und der Gitarristin Allegra Eidinger im Trio-Band-Format veröffentlichte, wie auch für ihre Identität. Nachdem sie zunächst als Steph Knipe…

  • Katy Kirby – Es war ein wilder Ritt!

    „Wen musstest du abmurksen, damit du es in die New York Times geschafft hast?“ Diese brennende Frage ziert die kitschig-bunte Feuerwehr-Motivtorte, die Katy Kirby vor einigen Tagen von ihren Freunden geschenkt bekommen hat – dabei war der Beitrag in der altehrwürdigen US-Tageszeitung ja nur eine von vielen Lobeshymnen, die die junge amerikanische Singer/Songwriterin weltweit eingeheimst…

  • Chamberlain – Weiter. Immer weiter. Wirklich!

    Auch wenn die Hoffnung natürlich zuletzt stirbt – mit manchen Platten rechnete man einfach nicht mehr. Zum Beispiel mit „Red Weather“ von Chamberlain. Zwar gibt es die durchaus als legendär zu bezeichnende Band schon seit einigen Jahren wieder und zwar spielte sie auch erst 2019 noch in Europa, unter anderem das Booze Cruise Festival in…

  • Sophie Chassée – Kompromisse waren dieses Mal keine Option

    „Außergewöhnlich“ – das ist vermutlich das Adjektiv, das Sophie Chassée am besten beschreibt. Auf ihrem feinen neuen Album „Lesson Learned“ begeistert die 24-jährige Singer/Songwriterin und Gitarristin mit fabelhafter Modern-Fingerstyle-Technik und verwandelt dabei mit einem Hauch Melancholie und einem feinen Händchen für poppige Eingängigkeit die Lektionen des Lebens, die dem Album den Namen gaben, in warmtönenden…

  • Steiner & Madlaina – Nicht lustig

    Nora Steiner und Madlaina Pollina haben eigentlich ja ganz gut Lachen. Nachdem die Züricher Freundinnen nämlich 2018 ihr Debütalbum „Cheers“ veröffentlichten, haben sie und ihre Band sich – insbesondere durch ihre unermüdlichen diesbezüglichen Bemühungen – zu einem der beliebtesten Live-Acts der Indie-Songwriter-Szene entwickelt. Was ihnen natürlich heutzutage, in Zeiten von Corona, nicht so viel nützt.…

  • The Weather Station – Immer noch auf Reisen

    Tamara Lindeman erfindet sich neu: Die hingetupften Laurel-Canyon-Balladen, mit denen die sympathische Kanadierin zu Beginn ihrer musikalischen Karriere als The Weather Station für Aufsehen sorgte, rücken auf ihrer neuen LP „Ignorance“ genauso ein Stück weit in den Hintergrund wie der toughere Indie-Folk-Sound, mit dem sie auf dem letzten, selbstbetitelten Album ihrer Band im Jahr 2017…

  • The Besnard Lakes – Für uns gab es nur diesen einen Weg!

    „A 72-minute suite about the darkness of dying and the light on the other side“ – so ist das neue Album der Besnard Lakes bereits treffend beschrieben worden. Auf „The Besnard Lakes Are The Last Of The Great Thunderstorm Warnings“, ihrem insgesamt sechsten Album, begeistern die kanadischen Psych-Rock-Helden mit dramatischer Emotionalität in bislang unbekanntem epischen…

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