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  • Anna B. Savage – Nicht Vogelfrei

    In der Bio der Londoner Songwriterin Anna B. Savage heißt es, sie mache „Fragezeichen-Musik“. Und da ist tatsächlich etwas dran, denn ein wenig rätselhaft ist es schon, was die smarte Künstlerin auf ihrem Debüt-Album „A Common Turn“ präsentiert. Dabei beziehen sich die erwähnten Fragezeichen aber keineswegs auf die Suche nach Antworten, sondern auf den Fragen…

  • Sperling – PostHardcoreIndieRap. Mit Cello.

    Da sage noch mal einer, es gibt keine wirklich neue Musik mehr. Keine Musik, die es noch nicht gab, immer nur das gleiche Zeug. Langweilig. Das Gegenteil davon: Sperling. Eine junge Band, die gerade via Uncle M das Album „Zweifel“ veröffentlicht hat und auf diesem einfach mal anders klingt. Indie- und atmosphärischer Posthardcore wird mit…

  • Jim Kroft – Das flüchtige Herz Amerikas

    Der in Berlin lebende, schottische Songwriter, Fotograf und Filmemacher ist das, was man sich gemeinhin unter einem Bilderbuch-Troubadour und Weltenbürger vorstellen könnte. Nachdem er einige Zeit als Musiker in London sein Auskommen hatte, zog er 2007 in die Bundeshauptstadt, um zunächst mit seiner Band Myriad Creatures zu arbeiten. 2010 beschloss er dann, als Solokünstler sein…

  • Chris Brokaw – Rocksongs in seltsamen Formen

    Neue Musik quer durch alle erdenklichen Genres veröffentlicht Chris Brokaw seit mehr als 30 Jahren in schöner Regelmäßigkeit – zuletzt erschien via Bandcamp ein hinreißendes Instrumental-Cover der Rolling-Stones-Nummer „Heaven“, die in Brokaws Version hypnotische 31 Minuten dauerte! – und das Richtung Jazz deutende Album „End Of The Night“. Ein echtes Rock-Album mit Gesang hat der…

  • Dawes – Die Magie der Musik

    „Wir wollen unseren Anhängern die Chance geben, uns ein wenig zu vermissen“, sagte Dawes-Frontmann Taylor Goldsmith letztes Jahr im Gaesteliste.de-Interview. Rückblickend kann man sagen: Für die erste größere Tourneepause nach zehn Jahren hätte sich das US-Quartett kaum einen besseren Zeitpunkt als dieses verflixte Jahr 2020 aussuchen können. Untätig war die Band aber dennoch nicht. Gemeinsam…

  • Fee. – Hadern für den Song

    Als die Frankfurter Liedermacherin Fee. im letzten Jahr daran ging, über Songs für ihre zweite Solo-LP nachzudenken, sah die Welt ja noch ein wenig anders aus. Damals konnte man die Musik ja noch mit einer gewissen Unbeschwertheit angehen. Das tat Fee. dann auch mit ihrer Stand-Alone-Single „Beweg Dein Arsch“, die im Wesentlichen einen ermunternden Denkanstoß…

  • Ane Brun – Doppelt hält besser

    Das letzte Lebenszeichen der in Stockholm lebenden, norwegischen Songwriterin Ane Brun war das Live-Album „Live In Berdwardhallen“, das sie 2018 mit dem schwedischen Royal Symphonic Orchestra veröffentlichte. Das vorletzte Lebenszeichen war die Cover-Kompilation „Leave Me Breathless“, die Ane auch auf Wunsch ihrer Fans 2017 eingespielt hatte und die in Norwegen Gold-Status erreichte. Man muss allerdings…

  • CATT – CATT – und sonst gar nichts

    „Why, Why“, der Titel ihres LP-Debüts, legt es bereits nahe: Catharina Schorling alias CATT hat viele Fragen. Doch auch wenn die Suche nach Sinn in unsicheren Zeiten und das grüblerische Hinterfragen des vermeintlich unbeschwerten Jungseins wiederkehrende Motive in den Liedern der 25-jährigen Singer/Songwriterin aus Berlin sind, in denen sie elegant und poetisch philosophische Fragen und…

  • Wolf & Moon – Wie ein Schwamm

    Also, wenn es ein Projekt gibt, das auf Bewegungsfreiheit angewiesen ist, um sich musikalisch ausdrücken zu können, dann ist das mit Sicherheit Wolf & Moon. Nicht nur dass sich das Stefanie und Dennis als „Traveling Duo“ bezeichnen und sich in Berlin niedergelassen haben, um dort internationale Kontakte zu knüpfen: Praktisch das gesamte Material des Debüt-Albums…

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