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  • Simon Joyner – Mir hat es hier unten immer gut gefallen!

    Die subtilen Absurditäten des Lebens sind seit mehr als 25 Jahren das Metier von Simon Joyner, aber selten setzte der amerikanische Singer/Songwriter aus Omaha, Nebraska, sein Talent als brillanter Geschichtenerzähler im Geiste von Leonard Cohen, Townes Van Zandt, Mark Kozelek oder Bill Callahan besser in Szene als auf seinem fantastischen neuen Album: Auf „Pocket Moon“…

  • Ali Barter – Musik legt alles offen

    War „A Suitable Girl“ – das erste Album der Australierin Ali Barter – noch eine ziemlich politische Angelegenheit, die im Rahmen der #MeToo-Debatte mit Women’s Lib-Songs und sozialen Kommentaren hochgespült wurde, so geht es auf dem nun vorliegenden, zweiten Album „Hello I’m Doing My Best“ um ganz etwas anderes. Klaus Fiehe, der Radiomann, der auf…

  • The Divine Comedy – Ich bin ein richtiger Faulenzer!

    Mit großem Geschick und ein wenig Glück navigiert Neil Hannon The Divine Comedy nun schon seit 30 Jahren durch die Untiefen des Musikbusiness und hat sich dabei nie verbiegen müssen. Immer wieder findet der smarte 48-jährige Nordire neue Ausdrucksformen, um mit seiner Band einschmeichelnde Eingängigkeit mit einem kreativen Blick über den Tellerrand zu verbinden. Als…

  • Carnival Youth – Hohe Standards, große Ziele

    Die Zwillinge Edgars und Emils Kaupers und Roberts Vanags sind Carnival Youth – und auf dem Weg nach oben. Angefangen hat das Trio aus der lettischen Hauptstadt Riga – Selbstbeschreibung: „Empathisch, jugendlich und abenteuerlustig“ – einst als Schülerband. Doch nachdem der frische Indierock ihrer Alben „No Clouds Allowed“ (2014) und „Propeller“ (2016) schnell auch jenseits…

  • Stefanie Schrank – Schaufensterpuppenartige Magie automatique

    Stefanie Who? Mag da der eine oder andere fragend ausrufen, der sich nicht in der Kölner Indie-Szene auskennt und demzufolge vielleicht auch noch nichts von den Locas In Love gehört hat – jener Kölner Indie-Institution, die da quasi seit Urzeiten schon für ein ständiges Output an immer wieder überraschenden, amüsanten und musikalisch eigentlich unberechenbaren Projekten…

  • Lucy Kruger & The Lost Boys – Gespräche mit Freunden

    Lucy Kruger gehört – neben Cherylin McNeill und Alice Phoebe Lou – zur kleinen aber feinen Riege südafrikanischer Songwriterinnen, die sich aus strategischen und inspirativen Gründen entschlossen haben, ihre Zeit zwischen dem sonnenverwöhnten Heimatland und dem kulturell brodelnden Berlin aufzuteilen. In dieser Funktion ist Lucy sowohl in unseren Breiten, wie auch in der ursprünglichen Heimat…

  • Lilly Among Clouds – Lebe lieber dramatisch

    Eigentlich dürfte es eine Künstlerin wie Lilly ja gar nicht geben: Eine junge Dame aus Würzburg, die sich erdreistet, sich mit organischen, englischsprachigen Pop-Songs der unüberschaubaren internationalen Konkurrenz zu stellen und damit nicht nur Erfolg hat, sondern es obendrein schafft, eine eigene Identität als Künstlerin zu entwickeln. Ganz so weit hergeholt wie das scheint ist…

  • Molly Sarlé – Karaoke und die Wahrheit

    Molly Sarlé mag dem Einen oder Anderen, der sich für das Kleingedruckte von Credits oder die Personen, die hinter der Musik stehen interessieren, neben Alexandra Sauser-Monnig und Amelia Randall-Meath als Teil des Folk-Vokal-Trios Mountain Man bekannt sein. Nachdem Amelia als Sängerin von Sylvan Esso und Alexandra mit ihrem Projekt Daughter Of Swords auch schon anderweitig…

  • Anna Ternheim – Melancholische Balance

    „A Space For Lost Time“ heißt das neue Album der Schwedin Anna Ternheim, das nach „All The Way To Rio“, bei dem Anna – inspiriert von Bildern des Malers Jacob Felländer – älteres Material aktualisierte und neu überarbeitete, wieder ein ganz normales Ternheim-Opus mit neuen Songs geworden ist. Der Titel des Albums ist in seiner…

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