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  • Suzan Köcher’s Suprafon – Zusammenhänge

    Eine schöne Überraschung bescherte uns Suzan Köcher aus Solingen 2017 mit ihrer Debüt-LP „Moon Bordeaux“. Erdreistete sich die energische Person doch, eine klassische, psychedelische Folkpop-Scheibe hinzulegen, wie sie selbst eingeborene Altvordere selten ein Mal in der gebotenen Qualität hinbekommen hatten. Dass es sich bei diesem Werk um keinen Zufallstreffer handelte, machte Suzan im Folgenden deutlich,…

  • The Murder Capital – Vertraue der Leidenschaft

    Neulich hatten wir mit den Fontaines D.C. eine aktuelle Band aus Dublin hier im Interview, nun legen wir mit The Murder Capital direkt nach. James McGovern (vocals), Damien Tuit (guitar), Cathal Roper (guitar), Gabriel Paschal Blake (bass) und Diarmuid Brennan (drums) haben ebenfalls 2019 ihr Debüt-Album veröffentlicht und schicken sich an, ebenso wie ihre Kollegen…

  • Fontaines D.C. – Der beste Scheiß aller Zeiten

    Dreist und kraftvoll, aber mit einem Augenzwinkern – so hauen uns Fontaines D.C. „Big“, den Opener ihres nicht nur in ihrer irischen Heimat gefeierten Debütalbums „Dogrel“, um die Ohren und liefern ihren Schlachtplan darin gleich mit: „My childhood was small / But I’m gonna be big!“ Gesegnet mit einer gehörigen Portion Zynismus und einem betont…

  • Simon Joyner – Mir hat es hier unten immer gut gefallen!

    Die subtilen Absurditäten des Lebens sind seit mehr als 25 Jahren das Metier von Simon Joyner, aber selten setzte der amerikanische Singer/Songwriter aus Omaha, Nebraska, sein Talent als brillanter Geschichtenerzähler im Geiste von Leonard Cohen, Townes Van Zandt, Mark Kozelek oder Bill Callahan besser in Szene als auf seinem fantastischen neuen Album: Auf „Pocket Moon“…

  • Ali Barter – Musik legt alles offen

    War „A Suitable Girl“ – das erste Album der Australierin Ali Barter – noch eine ziemlich politische Angelegenheit, die im Rahmen der #MeToo-Debatte mit Women’s Lib-Songs und sozialen Kommentaren hochgespült wurde, so geht es auf dem nun vorliegenden, zweiten Album „Hello I’m Doing My Best“ um ganz etwas anderes. Klaus Fiehe, der Radiomann, der auf…

  • The Divine Comedy – Ich bin ein richtiger Faulenzer!

    Mit großem Geschick und ein wenig Glück navigiert Neil Hannon The Divine Comedy nun schon seit 30 Jahren durch die Untiefen des Musikbusiness und hat sich dabei nie verbiegen müssen. Immer wieder findet der smarte 48-jährige Nordire neue Ausdrucksformen, um mit seiner Band einschmeichelnde Eingängigkeit mit einem kreativen Blick über den Tellerrand zu verbinden. Als…

  • Carnival Youth – Hohe Standards, große Ziele

    Die Zwillinge Edgars und Emils Kaupers und Roberts Vanags sind Carnival Youth – und auf dem Weg nach oben. Angefangen hat das Trio aus der lettischen Hauptstadt Riga – Selbstbeschreibung: „Empathisch, jugendlich und abenteuerlustig“ – einst als Schülerband. Doch nachdem der frische Indierock ihrer Alben „No Clouds Allowed“ (2014) und „Propeller“ (2016) schnell auch jenseits…

  • Stefanie Schrank – Schaufensterpuppenartige Magie automatique

    Stefanie Who? Mag da der eine oder andere fragend ausrufen, der sich nicht in der Kölner Indie-Szene auskennt und demzufolge vielleicht auch noch nichts von den Locas In Love gehört hat – jener Kölner Indie-Institution, die da quasi seit Urzeiten schon für ein ständiges Output an immer wieder überraschenden, amüsanten und musikalisch eigentlich unberechenbaren Projekten…

  • Lucy Kruger & The Lost Boys – Gespräche mit Freunden

    Lucy Kruger gehört – neben Cherylin McNeill und Alice Phoebe Lou – zur kleinen aber feinen Riege südafrikanischer Songwriterinnen, die sich aus strategischen und inspirativen Gründen entschlossen haben, ihre Zeit zwischen dem sonnenverwöhnten Heimatland und dem kulturell brodelnden Berlin aufzuteilen. In dieser Funktion ist Lucy sowohl in unseren Breiten, wie auch in der ursprünglichen Heimat…

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