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  • Eliza Shaddad – Die vergangene Zukunft

    Eigentlich hat die Londonerin Eliza Shaddad ja ein ziemlich unterhaltsames Leben: Geboren als Tochter sudanesischer und schottischer Eltern, führte sie in ihrer Jugend ein wahres Nomadenleben und zog aufgrund der Arbeit ihrer Mutter für das British Council mit der Familie nach Spanien, Nigeria, Polen, der Slowakei und Russland. Anschließend studierte sie Philosophie und später Jazz-Gesang,…

  • Nathaniel Rateliff – So smooth

    Eigentlich hätte Nathaniel Rateliff ja heutzutage gut lachen: Da gelingt es dem knorrigen Songwriter aus Denver doch tatsächlich, mit seinen zwar einfühlsamen Männerschmerz-Elegien auch die Damen im Publikum anzusprechen und zu einer Art unerwarteten Superstar der Americana-Songwriter-Szene zu werden – und dann kommt er auch noch auf die Idee, mit seinem Hobby-Projekt The Nightsweats als…

  • Heather Woods Broderick – Spontane Einladung

    Heather Woods Broderick hat sich gefunden. Auf „Invitation“, ihrem hinreißenden dritten Album, das im letzten Frühjahr erschienen ist, widmet sich die amerikanische Singer/Songwriterin passend zum LP-Titel all den kleinen versteckten Einladungen, die das Universum uns zukommen lässt, damit wir selbst dann vorankommen, wenn die Aussichten trostlos sind, und gelangt so im Spannungsfeld von Indie-Folk und…

  • Nada Surf – Ich fühlte mich erfinderischer!

    Nada Surf haben die Kurve gekriegt: Nachdem „You Know Who You Are“ vor vier Jahren mehr Pflicht als Kür war, finden die New Yorker Indierock-Veteranen auf „Never Not Together“ die perfekte Balance zwischen gut getimten Rückbezügen – die unverblümt poppige Single „So Much Love“ knüpft ein Band zum alten Mitsing-Klassiker „Always Love“, „Something I Should…

  • Coogans Bluff – Stillstand als Fremdwort

    Wer derzeit nach den einfallsreichsten Bands in Deutschland sucht, kommt an Coogans Bluff nicht vorbei. Auch auf ihrem sechsten Album, dem dieser Tag erscheinenden „Metronopolis“, findet das einst in Rostock gegründete Quintett seine Inspiration beim Sound der 60er- und 70er-Jahre, verharrt aber nie in der Vergangenheit, wenn es darum geht, all die Versatzstücke aus Rock,…

  • Okay Kaya – Der süße Nektar des Lebens

    Selbst in Indie-Kreisen ist es ja heutzutage Usus, dass sich die Akteure in ihren eigenen Nischen einrichten und dann das einmal mühsam erarbeitete Image mit Zähnen und Klauen hartnäckig verteidigen. Das sorgt auf der einen Seite für die angestrebte Credibility – behindert aber auf der anderen Seite die Entwicklung. Vielleicht ist das der Grund, warum…

  • Bombay Bicycle Club – Wir sind heute alle viel glücklicher!

    „Mein Vater hatte in den frühen Tagen der Band Jack mal gesagt, dass man seinen Lebensunterhalt besser als Klempner denn als Musiker verdient“, erinnert sich Jamie MacColl im Gaesteliste.de-Interview. Heute kann der Brite herzhaft darüber lachen, schließlich ist seine Band in Sachen raffinierter Indierock viele Jahre in England das Maß aller Dinge gewesen. Vor etwa…

  • Emma Cole – Von Ost nach West

    Sozusagen wie aus dem Nichts tauchte neulich die EP – oder Kurz-LP – „If You Don’t Holler, No One Will Hear“ von Emma Cole aus L.A. auf den üblichen Streaming-Portalen auf. Hier präsentierte sich eine junge Dame mit einer für unsere Zeiten eher ungewöhnlichen musikalischen Vision, denn auf dieser Produktion outete sich Emma als Fan…

  • Lauren Ruth Ward – Haare und Musik

    Eine klassische amerikanische Karriere hat die aus Los Angeles stammende Songwriterin Lauren Ruth Ward nun wirklich nicht durchlaufen. Ihren Traum lebt sie freilich trotzdem: Denn anstatt sich etwa von der Tellerwäschering zur Millionärin hochzuarbeiten, startete sie ihre berufliche Laufbahn als Hair-Stylistin, begann erst relativ spät, professionell Musik zu machen – ist aber heutzutage eine hauptberufliche…

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