Viele Jahre stand James Elkington am liebsten in der zweiten Reihe, produzierte allenthalben hochgelobte Alben für Steve Gunn, Joan Shelley,…
Viele Jahre stand James Elkington am liebsten in der zweiten Reihe, produzierte allenthalben hochgelobte Alben für Steve Gunn, Joan Shelley, Michael Chapman oder Nap Eyes und lieh sein beachtliches Talent als Gitarrist Hochkarätern wie Richard Thompson, Jeff Tweedy oder dem Tortoise-Ableger Brokeback. Mit seinem famosen zweiten, in Wilcos Loft eingespielten Soloalbum „Ever-Roving-Eye“ tritt der in…
„Migration Stories“ ist bereits das zehnte Album, das Matthew Ward als Solo-Künstler unter seinem Künstlernamen M. Ward herausbringt. Eigentlich ist es dabei fast schon überraschend, dass Matthew ungefähr alle zwei Jahre Zeit findet, eigenes Material einzuspielen, da er als Produzent, Gastmusiker und mit seinen zahlreichen „Side-Projects“ ja eigentlich gut beschäftigt ist. Woran arbeitet Matthew denn…
Für manche Fans mag der Gedanke schmerzlich sein, aber mit seinem neuen Soloalbum „Local Honey“ unterstreicht Brian Fallon, dass die Vergangenheit für ihn abgehakt ist. Abseits der Wucht seiner alten Band The Gaslight Anthem widmet sich der inzwischen 40-jährige Amerikaner auf der betont ruhigeren, oft ein wenig melancholischen Platte ausgiebiger als je zuvor althergebrachten Americana-Traditionen,…
Dass es immerhin fast vier Jahre dauerte, bis die Kanadierin Basia Bulat mit ihrem fünften Album „Are You In Love?“ fertig wurde, hat einen konkreten Hintergrund, denn zum kreativen Prozess gehörte dieses Mal eine mehrmonatige Phase der Reflektion und Selbstfindung und eine Reise ins kalifornische Joshua Tree und wohl auch ins eigene Innere. Arbeitslos war…
Katie Crutchfield wagt den viel beschworenen Blick zurück nach vorn. Mit „St. Cloud“, dem famosen neuen Album ihrer Band Waxahatchee, besinnt sich die 31-jährige Amerikanerin auf ihre Wurzeln und wagt gleichzeitig einen Neuanfang. Die Wut auf die Welt und die lauten Alternative-Rock-Song des Vorgängers „Out In The Storm“ sind verschwunden, an ihre Stelle treten wunderbar…
Intim, unverfälscht, majestätisch – mit „The Caretaker“, dem vierten Album ihres Projekts Half Waif, gelingt Nandi Rose Plunkett der perfekte Brückenschlag zwischen kühler elektronischer Eleganz und dunkel funkelnden Emotionen. Bruchlos lässt die amerikanische Electro-Pop-Visionärin mit indisch-ugandischen Wurzeln auf ihrer vierten LP Beats aus der Dose und Synthesizer mit Klavier, Gitarre, Streichern, Querflöte, Klarinette und (Kontra-)Bass…
Erst vor wenigen Monaten legten Jon Middleton und Sierra Lundy ihre Debütalbum „We Fall In“ vor, in dem sie sich als Vertreter der neuesten Generation von romantischen Harmoniegesangs-Advokaten empfahlen. Nun folgt mit „In That Room“ auch gleich schon der Nachschlag – hier wie da übrigens in Form einer konzentrierten Substanz von jeweils sieben Tracks. Locker…
Eigentlich ist die Blütezeit der sogenannten Supergroups ja schon lange Zeit vorbei. Nun ist das aber so, dass in der letzten Zeit gerade die österreichische Indie-Szene dermaßen viele interessante Projekte hervorgebracht hat, dass es fast schon automatisch zu einer Supergroup kommt, wenn sich Musiker(innen) aus verschiedenen Bands zusammenfinden, um gemeinsam in einer eigenen Combo zu…
Entspannt, verträumt, melancholisch: „Zartcore“ nennt Luise Weidehaas selbst ihre Musik, und viel besser kann man den aus der Zeit gefallenen Leisetreter-Folk der aus Meißen stammenden, aber in Düsseldorf heimischen Singer/Songwriterin wirklich kaum beschreiben. Fünf Jahre nach ihrer ersten EP „Swell“ und viele feine Konzerte später erscheint mit „Shore“ nun endlich ihr beeindruckendes erstes Album. Mit…