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  • Savages – Bloß nicht zu viel nachdenken!

    Vor zwei Jahren waren Savages mit ihrem famosen Debüt „Silence Yourself“ der Hype der Saison, doch mit ihrem nun erscheinenden Zweitwerk unterstreichen die vier Musikerinnen aus London, dass sie gekommen sind, um zu bleiben. Mit „Adore Life“ haben Jehnny Beth (Gesang), Gemma Thompson (Gitarre), Ayse Hassan (Bass)und Fay Milton (Schlagzeug) ein Album an der Schnittstelle…

  • Bianca Casady & The C.i.A. – Die Maskenbildnerin

    Eigentlich hätte das Gespräch mit Bianca Casady anlässlich eines Konzertes in Köln stattfinden sollen – doch dann passierte Paris. Verständlicherweise sagte die Wahl-Pariserin daraufhin das Konzert ab, war dann aber – noch offensichtlich mitgenommen – bereit, zumindest telefonisch Auskunft über ihr neues Projekt zu geben. Das heißt: So ganz neu ist die Sache auch nicht.…

  • Tom Liwa mit Flowerpornoes – Wahrheit, auch wenn’s wehtut

    Es ist noch gar nicht so lange her, da veröffentlichte Tom Liwa Glanztaten praktisch im Jahrestakt. Seine Soloalben „Komm Jupiter“, „Eine Liebe ausschließlich“ und „Goldrausch“ erschienen in schneller Folge und waren vom inneren Drang des Duisburger Ausnahme-Singer/Songwriters gekennzeichnet, die Irrungen und Wirrungen seines Privatlebens durch Musik zu verarbeiten. Am Ende dieses Prozesses erschien 2012 dann…

  • U.S. Elevator – Herzensangelegenheit

    Eigentlich war Johnny Irion fein raus, als ihm sein Buddy Chris Robinson von den Black Crowes Ende der 90er-Jahre eine junge Dame namens Sarah Lee Guthrie vorstellte. Nicht nur, dass er mit der Tochter von Arlo und Enkelin von Woody Guthrie die Frau fürs Leben gefunden hatte, nein, auch musikalisch war sein weiterer Weg gewissermaßen…

  • Björn Kleinhenz – Lieder wie Freunde

    „Dieses Album zu machen, hat mich gestärkt“, sagt Björn Kleinhenz selbst über seine erste Band-LP seit vielen Jahren. Auch wenn es einmal mehr niederschmetternde Erfahrungen wie der in der Vorabsingle „Jump“ thematisierte Freitod eines befreundeten Musikers waren, die ihm als künstlerischer Motor dienten, ist „Ursa Minor“ trotz einiger Melancholie verströmender Streicherpassagen kein Depri-Album geworden, denn…

  • Clutch – „Heute nehme ich alles viel ernster!“

    „Psychic Warfare“ heißt das inzwischen elfte Studioalbum von Clutch, mit dem das Quartett aus Germantown, Maryland, einmal mehr beweist, dass es sich heute den Stühlen inzwischen am wohlsten fühlt. Fast 25 Jahre nach der Bandgründung bedienen sich Neil Fallon (Gitarre, Gesang), Tim Sult (Leadgitarre), Dan Maines (Bass) und John-Paul Gaster (Schlagzeug) auf ihrer neuen Platte…

  • Anna von Hausswolff – Quellensuche

    Selbst für eine Skandinavierin hat die Schwedin Anna von Hausswolff wohl das, was man guten Gewissens als dunkle Seele bezeichnen darf. Dabei steigerte sich die Sache langsam: Auf ihrem Debütalbum „Singing From The Grave“ erschien Anna – trotz des vielsagenden Titels – noch als typische, skandinavische Songwriterin, die ihre melancholischen Piano-Pop-Songs zwar schon recht schwermütig,…

  • Swervedriver – Immer noch genauso laut

    In den frühen 90ern waren sie plötzlich überall, die britischen Shoegazer, die lieber auf die unzähligen Effektgeräte zu ihren Füßen starrten, als groß Kontakt mit den Menschen vor der Bühne aufzunehmen. Mit My Bloody Valentine, Ride und Slowdive waren drei der herausragenden Vertreter des Genres bei Creation Records unter Vertrag, und deshalb war es nicht…

  • Little May – Alle für alle

    Das australische Damentrio Little May gehört zu jener Spezies Musiker(innen), die sich der Segnungen der sozialen Medien und des Internet erfreuen können. So überschritten die Streamzahlen auf Spotify für ihre Debütsingle „Boardwalks“ – das zugleich auch der erste Song war, den die Mädels gemeinsam schrieben – soeben die 10 Millionen-Marke. So etwas öffnet natürlich einerseits…

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