Bislang – so scheint es – war die aus Darmstadt stammende Musikerin Gwen Dolyn alleine oder mit dem Bandprojekt Toy…
Bislang – so scheint es – war die aus Darmstadt stammende Musikerin Gwen Dolyn alleine oder mit dem Bandprojekt Toy Boy auf der Suche nach einem geeigneten Setting, in dem sich ihre meist dem Empowerment verpflichteten Songs am wohlsten fühlten. Mal auf Englisch, mal auf Deutsch, mal rockig, mal wavig, mal jazzig entstand dabei ein…
„Es tut weh“, „Metall“, „Du schmeckst so gut“ oder einfach „Fick dich“. Die Songtitel der Leftovers klingen eher nach Rammstein – die Musik ganz anders. Und viel besser. Punkrock ist das irgendwie, Indie, Fuzz und das, was sie Grunge nannten. Leftovers kommen aus Wien, „Müde“ ist die zweite Platte des Vierers und ganz ähnlich wie…
Das, was die Londoner Künstlerin Delilah Holiday auf ihrer nun auf Vinyl veröffentlichten Mixtape-Kompilation „Invaluable“ musikalisch zu bieten hat, in Worte zu fassen, ist nicht ganz einfach. Versuchen wir stattdessen mal aufzulisten, was „Invaluable“ nicht ist: Es handelt sich nicht um Remixe, eine reine Club-Scheibe, R’n’B-Pop, Downbeat Trip Hop, Noir Elektronika, HipHop, Art- oder Ambient-Pop…
„Get Me To A Nunnery“ ist das dritte Solo-Album der aus Chicago stammenden Songwriterin und Geigerin Heather Lynne Horton, die sich mit diesem Werk endgültig in bemerkenswert eigenständiger Weise aus dem kreativen Schatten ihres Gatten Michael McDermott löst, für den Sie seit Jahren als Musikerin aus der zweiten Reihe tätig ist. Ihr erstes Solo-Album „Postcard…
Sicher, das sind alte Songs. Alle von einer alten Platte. Aber bereits 1982 veröffentlichten Simple Minds das Album „New Gold Dream“ und das ist so lange her, dass viele bis die meisten es sicher nicht mehr auswendig können. Außerdem wurden die Songs neu eingespielt und in anderer Reihenfolge als damals auf Platte gepresst. Also geht…
Nachdenkliche Selbstfindungssongs zu schreiben gehört ja zum Kerngeschäft so ziemlich aller Songrwiter(inn)en. Das gilt natürlich auch für die dänische Künstlerin Linda „Marí“ Josefsen, die dieses Konzept auf ihrem bemerkenswerten Debütalbum „Making Peace With Uncertainty“ aber in poetischer und philosophischer Hinsicht auf ambitionierte Art ausweitet. Es geht dabei um das sogenannte „Gesetz von Jante“ – ein…
Platte der Woche KW 43/2023 „Anstelle von Monumentalität ist Meditation getreten“ heißt es zurecht in der Bio zum erst zweiten Album der Band Hope, die sich bereits 2009 beim Jazzstudium in Berlin zusammenfand, sich dann 2014 den Namen Hope verpasste, aber erst 2017 ihr erstes Album einspielte, das im Jahre 2018 dann entsprechend live präsentiert…
Auf ihrem sechsten Album betreten Allison Mosshart und Jamie Hince a.k.a. The Kills in mehrerlei Hinsicht neue Gefilde. Während Songs wie „New York“, „LA Hex“, „103“ oder „Kingdom Come“ verstörend dystopische Porträts der nachtschattigen Seiten großer Städte darstellen, bewegen sich The Kills musikalisch vom klassischen Gitarren-orientierten Rocksound ab, der ihre bisherigen Werke auszeichnete. Dabei schrieb…
Ein klassisches Pandemie-Thema – nämlich das Erforschen des Inneren im Verhältnis zum Äußeren – hat sich die Wahl-Wienerin Maria Elisabeth Thornton a.k.a. Liz Metta für ihr Debüt-Album „Introspection“ ausgesucht. Freilich ist der inhaltliche Aspekt bei diesem Projekt gar nicht so ausschlaggebend – denn eine Botschaft möchte Liz Metta jenseits des offensichtlichen Selbstfindungsaspektes der deskriptiven Lyrics…