Man kann von Deathcore und Kollegen halten, was man möchte. Aber diese Platte hier ist einfach allerfeinste Unterhaltung. Schwarz, bedrohlich…
Man kann von Deathcore und Kollegen halten, was man möchte. Aber diese Platte hier ist einfach allerfeinste Unterhaltung. Schwarz, bedrohlich und brutal, aber doch: unterhaltsam. Weil Suicide Silence sich hier konsequent durch den Baukasten des Genres spielen und gefühlt nichts auslassen. Ganz im Gegenteil. Da wird herrlich geballert wie auch immer wieder gegroovt wird, es…
Diese Platte ist keine Sensation und sie ist auch sicher nichts Besonderes. Sie ist nicht wichtig und sie ist trotzdem ganz gut. Otherwise zocken sich durch Alternative Metal, Nu-Momente und auch eingängigere Neo-Irgendwas-Sounds, womit sie sich grob in die Ecke zwischen Godsmack und Disturbed drängeln, zwischen Alter Bridge, Staind und Puddle Of Mudd. Das Gegenteil…
Ein Happy-Go-Lucky-Album ist es nicht. Mona Mur, eine Sängerin aus Hamburg, die in den vergangenen 40 Jahren mit FM Einheit und Alexander Hacke von den Einstürzenden Neubauten, Dieter Meier von Yello, Jean-Jaques Burnel und Dave Greenfield von The Stranglers oder auch Ralf Goldkind (produzierte u.a. Nina Hagen, war aber auch eine Hälfte von Lucilectric…) zusammenarbeitete…
Platte der Woche KW 09/2023 Mit Underground- und Avantgarde-Größen aus der Filmbranche kennt sich Ben Jones bestens aus. Zwar ist es fast unmöglich herauszufinden, wie viele Alben der in New York lebende Auteur mit dem inzwischen 50 Musikern umfassenden Pool seines Kollektiv-Projektes Constant Smiles tatsächlich fabriziert hat – aber nicht wenige davon nehmen Regisseure und…
Im Jahre 2020 erschien die erste Platte der Fake Names, der Band mit Brian Baker (Minor Threat, Bad Religion, Dag Nasty), Michael Hampton (S.O.A., Embrace), Dennis Lyxzén (Refused, INVSN, The [International] Noise Conspiracy) und Johnny Temple (Girls Against Boys, Soulside). Jetzt ist auch noch Brendan Canty (Fugazi, Rites of Spring) mit dabei, jetzt gibt es…
Gehypt, geliebt, verändert. Die Geschichte von Shame ist weder lang noch langweilig – und sie geht weiter und wieder in eine etwas andere Richtung. Andere feiern sie genau dafür. Der Musikexpress zum Beispiel gibt fünf von sechs Sternen und macht „Food For Worms“ zum Album der Woche, die Plattentester nennen es gar ein „fulminantes Album“.…
Ich oute mich jetzt mal. Ich fand AnnenMayKantereit immer kacke, ohne wirklich was von ihnen zu kennen. „Pocahontas“ nervte, der Hype nervte, sogar „Hurra die Welt geht unter“ begann irgendwann zu nerven. Obwohl das natürlich ein Monster von Song ist. Und obwohl Henning May natürlich eine sensationelle Stimme hat. Aber die Musik war immer so…
Der Kreis schließt sich – denn noch bevor Laufey daran ging, eigene Stücke zu schreiben und zu veröffentlichen, hatte die inzwischen in den USA lebende, klassisch ausgebildete Musikerin mit den isländisch/chinesischen Wurzeln Erfahrungen als Orchestermusikerin gesammelt. Und so ließ sie es sich nicht nehmen, ihr gesamtes Repertoire – ergänzt um einige Interpretationen klassischer Songbook-Titel von…
Bereits auf ihrer Debüt-EP „Bye Bye Blinders“ aus dem letzten Jahr steckte die luxemburgische Wahl-Düsseldorferin Florence Besch das Terrain ab, in dem sie sich zukünftig zu positionieren gedachte. Allerdings nur prinzipiell. Denn wie nun auf ihrem Debüt-Album „Hi Now Hello“ deutlich wird, ging es ihr bei diesem Abstecken nicht um ein bestimmtes musikalisches Genre, sondern…