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  • Lichen Slow – Rest Lurks

    Platte der Woche KW 10/2023 Wie sein Arab Strap-Kumpel Aidan Moffat reklamierte auch Malcolm Middleton seit ungefähr 2002 – schon während der aktiven Band-Zeit – immer mal wieder Scheiben unter eigenem Namen oder als Human Don’t Be Angry für sich. Nachdem Moffat mit seinem Projekt Nyx Nótt und der fiktiven Werbejingle-Instrumental-Scheibe „Themes From“ die Sache…

  • Fever Ray – Radical Romantics

    Irgendwie mag man nicht so recht dran glauben, dass Karin Dreijer sich auf ihrem dritten Fever Ray-Album tatsächlich mit dem Thema Romantik auseinandersetzen will. Auf dem Cover (und dem Video zu dem Song „Kandy“) präsentiert sie sich etwa als Conferencier im Richard O’Brien-Look und das bringt uns dann auf die Spur. Es geht nicht wirklich…

  • Altin Gün – A&#351%3Bk

    Mit den letzten beiden Alben „Âlem“ und „Yol“ hatte sich das niederländische Turk-Pop-Ensemble Altin Gün aufgrund der vielleicht Pandemie-bedingten Hinwendung zu elektronischen Elementen und zeitgemäßen Produktionstechniken – gerade auch bei Traditionalisten – nicht nur Freunde gemacht. Es ist deswegen nicht ganz so erstaunlich, dass sich Merve Dasmedir und ihre Mannen mit dem neuen Album „Ask“…

  • Wisecräcker – Vida En Color

    Kann das sein, ist das so? Das ist so. So ist das! Wisecräcker haben nach acht Jahren mal wieder neue Musik und nach 23 Jahren eine neue Platte gemacht. Wieso, weshalb, warum? Wissen wir gerade auch nicht. Was wir wissen: „Vida En Color“ ist eine ziemlich gute Platte, eine sehr bunte, lustige und gleichzeitig eine…

  • The Luka State – More Than This

    Der Titel passt perfekt. Denn The Luka State machen da weiter, wo sie vor zwei Jahren mit „Fall In Fall Out“ aufgehört haben. Heißt: Auch hier gibts schroffen, rohen Indie-Rock, aber eben mit mehr. Von Stadion-Tauglichkeit schrieben wir damals. Und fanden: „sehr selbstbewusst und mit Einflüssen von Muse über Oasis bis The Strokes.“ Passt auch…

  • Suicide Silence – Remember… You Must Die

    Man kann von Deathcore und Kollegen halten, was man möchte. Aber diese Platte hier ist einfach allerfeinste Unterhaltung. Schwarz, bedrohlich und brutal, aber doch: unterhaltsam. Weil Suicide Silence sich hier konsequent durch den Baukasten des Genres spielen und gefühlt nichts auslassen. Ganz im Gegenteil. Da wird herrlich geballert wie auch immer wieder gegroovt wird, es…

  • Otherwise – Gawdzillionaire

    Diese Platte ist keine Sensation und sie ist auch sicher nichts Besonderes. Sie ist nicht wichtig und sie ist trotzdem ganz gut. Otherwise zocken sich durch Alternative Metal, Nu-Momente und auch eingängigere Neo-Irgendwas-Sounds, womit sie sich grob in die Ecke zwischen Godsmack und Disturbed drängeln, zwischen Alter Bridge, Staind und Puddle Of Mudd. Das Gegenteil…

  • Mona Mur – Snake Island

    Ein Happy-Go-Lucky-Album ist es nicht. Mona Mur, eine Sängerin aus Hamburg, die in den vergangenen 40 Jahren mit FM Einheit und Alexander Hacke von den Einstürzenden Neubauten, Dieter Meier von Yello, Jean-Jaques Burnel und Dave Greenfield von The Stranglers oder auch Ralf Goldkind (produzierte u.a. Nina Hagen, war aber auch eine Hälfte von Lucilectric…) zusammenarbeitete…

  • Malonda – Mein Herz ist ein dunkler Kontinent

    Die Themen, die Achan Malonda am Herzen liegen, macht sie schon alleine über die Titel der 14 Songs ihrer Debüt-LP deutlich: In Songs wie „Scheißangst“, „Feuerfrau“, „Andersblüter“, „Matriarchin“ oder „Weil ich’s kann“ beschreibt sie anschaulich ihre Position zwischen verschiedenen Welten, Szenen und Kulturen. Als eine in Castrop-Rauxel aufgewachsene, queere Tochter einer sudanesischen Mutter und eines…

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