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  • The Breeders – Mountain Battles

    Auf diese Platte haben wir wirklich gewartet. Jetzt, wo sie da ist, sind wir enttäuscht. Warum? Ein Jahrhundertalbum wie „Last Splash“ veröffentlicht zu haben, ist natürlich Segen und Fluch für folgende Veröffentlichungen. Einerseits wird den Breeders das größtmögliche Wohlwollen entgegengebracht. Man möchte die Platte gut finden. Andererseits sind die Erwartungen enorm. Jede Veröffentlichung wird am…

  • Porcupine Tree – Lightbulb Sun – Special Edition

    Diese Remastering-Neuauflage eines der wichtigeren Alben des Meisters erscheint nicht auf Roadrunner / Warner. Und wird auf der Bandsite derzeit nicht mal vermeldet. Nichtsdestotrotz ist die durchaus liebevoll gemachte Ausgabe ein Muss für alle, denen „Lightbulb“ nicht ohnehin schon den Plattenschrank illuminiert. Denn Songs wie der McCartney-eske Piano-Walzer „How Is Your Life Today“, das nun…

  • Joel Harrison – Passing Train

    Von Haus aus ist Joel Harrison ein gewiefter Jazz-Gitarrist. Das vergisst man am besten angesichts dieser Scheibe gleich wieder, denn hier präsentiert sich Harrison erstmalig als Songwriter und Sänger. Wie bei einem solchen Mann nicht anders zu erwarten, natürlich stilistisch recht freizügig und strukturell ziemlich episch, aber – und das kann nicht zur Genüge betont…

  • Demians – Building An Empire

    Ob der PR-Overkill, mit dem dieses Debüt einer französischen Ein-Mann-Kapelle in den Markt gedrückt werden soll, wirklich gut tut? Die Zeit wird’s weisen. Falls nicht, wäre es schade um die eigentlich eher stillen, unaufdringlichen Songs von Nicolas Chapel, der „Empire“ komplett ersonnen, eingespielt und besungen hat. Der Promo-Posaunen zufolge soll sich Steven Wilson von Porcupine…

  • Beardfish – Sleeping In Traffic: Part Two

    Diese unrasierten Quastenflossler aus Schweden hatten uns bereits mit dem im vorigen Jahr erschienenen Pt. 1 vorgeführt, wie hinreißend schön versponnener, gekonnt gemachter 70er Jahre Retro-Prog sein kann. Wohlan – Vorhang auf zum zweiten Akt, der mindestens genauso spinnert und kaum weniger schön daherkommt. Allein schon die analogen Keyboard-Sounds auf diesem 74-Minuten-Album sind einen Kopfhörer-Rundflug…

  • Andy Hunter – Colour

    Andy Hunter ist von Haus aus DJ und Komponist für Filme, Videos und Computerspiele. All das hört man seiner zweiten Scheibe als Solo-Künstler auch irgendwie an. Seine deutlich Club-orientierte Musik hat eine gewisse cinematische Größe – mit ausholenden Melodiebögen und fast plüschigen Arrangements – die vernehmlich über den üblichen, monotonen, strikten Tanzrhtyhmus hinausreichen. Ganz im…

  • The Notwist – The Devil, You + Me

    Platte der Woche KW 19/2008 Das Phänomen aus der oberbayrischen Provinz meldet sich zurück: The Notwist. Kaum einer deutschen Band ist es wohl in 20 Jahren Bandgeschichte gelungen, sich stets neu zu erfinden und doch immer irgendwie geerdet zu sein. Man sollte es einmal ganz klar sagen: Wir haben guten Grund, dieser Band dankbar zu…

  • The Charlatans – You Cross My Path

    Irgendwie haben es die Charlatans geschafft, sich ihre jugendliche Frische zu erhalten. Jedenfalls klingt das neue Album von Tim Burgess & Co. genauso frisch, wie jeder beliebige aktuelle Britpop-Hype. Nur, dass die Charlatans bessere Stücke haben. Oder sagen wir mal: Mehr bessere Stücke als die durchschnittlichen Frischlinge. Jedenfalls gibt es kaum einen Track auf „You…

  • The New Amsterdams – At The Foot Of My Rival

    Bei The New Amsterdams handelt es sich nicht um die Nachfolger von The Get Up Kids. Schließlich gründete Matthew Pryor die Band schon lange vor dem Split seiner Kinder und spielte mehrere Jahre in zwei Gruppierungen. So ist „At The Foot Of My Rival“ auch das schon ihr sechstes Album.Auf diesem gibt sich die Band…

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