Passend zum Sommer bitten auch die K-Rings Brothers zum Tanz und veröffentlichen ein grooviges, lässiges Album voller Hip Hop, Reggae,…
Passend zum Sommer bitten auch die K-Rings Brothers zum Tanz und veröffentlichen ein grooviges, lässiges Album voller Hip Hop, Reggae, Pop und Dancehall und haben auf diesem sogar einen äußerst berühmten Gast. Auf „Nie mehr frei“ nämlich greift auch Xavier Naidoo zum Mikro. Gut, der Song ist nicht wirklich das Highlight der Platte, sollte der…
Muss man einfach gern haben: Fightball aus der Bundeshauptstadt überrollen uns schier mit ihrer so noch nicht oft gehörten Mischung aus Streetpunk („Punkrock Generation“), Mitgröhlchören („For You“), teils irre beschleunigendem und daher prächtig abgehendem Schweinerock („Kids“), Walzer-Intros zu Anthony Burgess-Anverwandlungen („Another Clockwork Story“) sowie – als wenn es dessen noch bedurft hätte – Surf-Organ meets…
Esperanza stammt aus Portland, Oregon, und begann ihre musikalische Laufbahn mit einem Stipendium an der Bostoner Jazz Society. Rasch machte sie sich einen Namen als Kontrabassistin – überzeugt auf ihrer Scheibe allerdings weniger als Instrumentalistin, sondern vor allen Dingen als Songwriterin, Arrangeurin und Sängerin. Natürlich ist das Instrumentale dabei über jeden Zweifel erhaben, lässt aber…
Sie trafen sich, um die Sounds ihrer Lieblingsbands in einer Gruppe zu vereinen. Die Favoriten waren Led Zeppelin, Black Flag, Refused und Down – der Ergebnis sind die Cancer Bats und ein wahrlich wuchtiges Album voller Hardcore, Metal, Punk, Southern Rock und dann doch auch etwas Screamo-Ähnlichem.Doch modern oder gar hip klingt der „Hail Destroyer“…
Platte der Woche KW 20/2008 Bon Iver ist der neueste Wunderling aus dem nach wie vor bemerkenswert unberechenbaren 4AD-Universum. Justin Vernon ist ein waschechter Einsiedler, der sich – ganz der Devendra Banhart-Schule verpflichtet – drei Monate in eine einsame Jagdhütte in Wisconsin zurückzog (und zwar im Winter, weswegen das Projekt auch Bon Iver heißt, was…
Der Name deutet es schon an: „No, Virginia…“ ist so etwas wie das Gegenstück (oder besser: Begleitmaterial) zum Hit-Vorgänger „Yes, Virginia…“ des Bostoner Duos. Es gibt hier eine Reihe unveröffentlichter Tracks, die Psychedelic Furs-Coverversion „Pretty In Pink“ und einige neue Tracks. Allerdings ist „No, Virginia…“ dabei ausdrücklich keine Restesammlung geworden. Ganz im Gegenteil: Als Ganzes…
Ben Gibbard, der Kopf hinter den amerikanischen Indie-Helden Death Cab For Cutie, macht seinem Ruf, genial, aber auch irgendwie verquer zu sein, alle Ehre. „Narrow Stairs“ ist vor allem eines nicht geworden: Ein glattpolierter, gut verkäuflicher Nachfolger des Erfolgsalbums „Plans“. Schon dafür sollte man Gibbard Respekt zollen. Vielmehr verlässt er sich auf seine Intuition und…
Als Silver Jew David Berman auf Promo-Tour zu seiner letzten CD war, hatte er seine Frau Cassie dabei, die ihn bei den Interviews moralisch unterstützte (und auch wohl so einiges über ihren Gatten erfuhr). David nutzte diese Interviews als Teil seiner Therapie und erzählte von seinen psychologischen und psychosomatischen Verstrickungen und Abhängigkeiten, die er nun…