Die Pandemie hat die Londoner Grunge-Queen Jemma Freeman so verärgert, dass sie ihr zweites Album denn auch gleich „Miffed“ (=verärgert)…
Die Pandemie hat die Londoner Grunge-Queen Jemma Freeman so verärgert, dass sie ihr zweites Album denn auch gleich „Miffed“ (=verärgert) nennt. Denn als Künstlerin, deren gesamtes soziales Umfeld aus Menschen besteht, die ihren Sinngehalt darin sehen, in Bands zu spielen oder sich welche auf der Bühne anzusehen, war sie natürlich von den Lockdown-Situationen besonders hart…
„Ich habe schon immer sanften Indie-Rock wie Gemma Hayes und Pete Yorn geliebt und wollte schon immer ein Album mit diesem Sound machen.“ Das sagt Jamie Lenman, einst Teil von Reuben und Solo-Macher von crazy Zeug wie „King Of Clubs“, bestehend aus Helmet-Noise, Faith No More-Kunst, instrumentalem Postrock, Groove und Industrial und noch viel mehr.…
Platte der Woche KW 46/2022 Malva Scherer und Quirin Ebnet trafen sich 2018 bei einem Konzert von Jesper Munk und beschlossen bereits an diesem Abend, künftig zusammen Musik machen zu wollen. Das setzten sie im Folgenden dann auch in die Tat um und ließen sich dabei von ihrer gemeinsamen Liebe für Indie-Rock, Poesie links der…
Der Titel deutet es an, The Real McKenzies haben ein Konzeptalbum gemacht. Irgendwie. Denn gleichzeitig ist das hier auch ein Coveralbum, die Fat-Folker spielen Songs des schottischen Dichters und Lyrikers Robert Burns sowie mehr oder weniger bekannte Seemannslieder. „Drunken Sailor“ und so, „Sloop John B“ (eine Nummer, die einst auch von den Beach Boys adaptiert…
Erst im vergangenen Jahr kam „Hilleboom“ der beiden Dortmunder und wir steckten sie direkt mal in das Fach, in dem man auch die Beatsteaks, White Stripes und Queens Of The Stone Age findet. In das Fach der Großen. Stoner Rock, Grunge, Noise und Garage und Rock N Roll. Jetzt kommt der Zweitling von The Pighounds…
Pogendroblem. Audiolith. Punkrock. Keine weiteren Fragen. Manchmal ahnt man, was einen erwartet. Und ist doch überrascht. Hier. Heute. Genau jetzt. Wir gehen nicht weiter. Denn das ist nur… noch besser, als man dachte. Interessanter, cleverer, abwechslungsreicher. Einfach mal komplett gut. Satte 15 Songs haben sie auf ihr Audiolith-Debüt gepackt, 15 Songs, die man ganz grob…
Das Alter hatte Neil Young in den letzten Jahren ja doch irgendwie zugesetzt: Seine Stimme wurde von Produktion zu Produktion brüchiger und musikalisch schien ihm jenes Feuer abhanden gekommen zu sein, das ihn (abgesehen von einigen eher fehlgeleiteten Experimenten) befeuern hätte können, auf seinen letzten Alben mehr als die musikalische Routine zu pflegen. Zum Glück…
Schon als Kind lag Melissa Carper unter der Rundfunktruhe (so nannte man früher so etwas) ihrer Eltern, als diese Hank Williams, Patsy Cline oder Loretta Lynn hörten und sog sozusagen die klassische Country-Musik mit der Muttermilch auf. Daneben liefen dann Klassiker wie Ray Charles und Elvis Presley. Als Melissa sich mit einem Stipendium an der…
Wir lehnen uns nicht aus dem Fenster, wenn man dieser Band eine tiefe Liebe zu No Use For A Name unterstellt. Sie muss diese Band einfach lieben, sehr lieben und bewundern. Sehr oft nämlich eifern sie ihr hier nach, mischen melodischen Punkrock mit einer ordentlichen Portion Melancholie. Genau so, wie es einst auch der legendäre…