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  • The Hydden – Epic Anesthetic

    Dieses Album ist so gut. So sehr, sehr und sogar unbeschreiblich gut. Und tatsächlich unbeschreiblich. Wirklich wahr, einfach Dieses oder Jenes ist nicht das Ding der zwei Schweizer. ZWEI Schweizer. Daher sagen wir, weil wir ja was sagen sollten: The Hydden sind eine Cross-Over-Band. Jawohl, das passt. Ohne Rap und mit nur wenig Metal zwar,…

  • Tallah – The Generation Of Danger

    Ein bisschen crazy, ein bisschen viel, aber am Ende doch eine ziemlich feine Platte! Tallah ballern sich durch eine sehr, sehr wüste Version von NuMetal, die die Slipknotsche Chaotik von damals noch mal locker übertrifft und daher natürlich anstrengend, aber eben auch aufregend ist. 13 Songs hat die Band aus Pennsylvania auf ihren neuen, auf…

  • Selina Martin – Time Spent Swimming

    Selina Martin ist eine kanadische Songwriterin, die indes in Frankreich residiert – und sich dortselbst wohl aller potentiellen Americana-Einflüsse entledigt hat. Auf ihrem fünften Album zelebriert sie die hohe Kunst des ambitionierten Art-Pops, den sie mit elektronischen Elementen, Prog-Ambitionen, New Wave-Sounds und eine Prise Postrock aufzuwerten sucht. Gelegentlich – wenn sie wie in dem Song…

  • Kira Hummen – My Body Is The Only Place

    In Sachen kunstvoll reduzierter Indie-Folk gab es in der jüngeren Vergangenheit hierzulande kaum eine Platte, die an „Growing Pains“, das Debüt von Kira Hummen heranreicht. Bedauerlicherweise sorgte die Pandemie dafür, dass das im April 2020 erschienene Album nie die Resonanz erfuhr, die es verdient gehabt hätte. Der Möglichkeit beraubt, ihren Erstling live auf die Bühne…

  • Jemma Freeman & The Cosmic Something – Miffed

    Die Pandemie hat die Londoner Grunge-Queen Jemma Freeman so verärgert, dass sie ihr zweites Album denn auch gleich „Miffed“ (=verärgert) nennt. Denn als Künstlerin, deren gesamtes soziales Umfeld aus Menschen besteht, die ihren Sinngehalt darin sehen, in Bands zu spielen oder sich welche auf der Bühne anzusehen, war sie natürlich von den Lockdown-Situationen besonders hart…

  • Malva – Das Grell in meinem Kopf

    Platte der Woche KW 46/2022 Malva Scherer und Quirin Ebnet trafen sich 2018 bei einem Konzert von Jesper Munk und beschlossen bereits an diesem Abend, künftig zusammen Musik machen zu wollen. Das setzten sie im Folgenden dann auch in die Tat um und ließen sich dabei von ihrer gemeinsamen Liebe für Indie-Rock, Poesie links der…

  • The Real McKenzies – Songs Of The Highlands, Songs Of The Sea

    Der Titel deutet es an, The Real McKenzies haben ein Konzeptalbum gemacht. Irgendwie. Denn gleichzeitig ist das hier auch ein Coveralbum, die Fat-Folker spielen Songs des schottischen Dichters und Lyrikers Robert Burns sowie mehr oder weniger bekannte Seemannslieder. „Drunken Sailor“ und so, „Sloop John B“ (eine Nummer, die einst auch von den Beach Boys adaptiert…

  • The Pighounds – Phat Pig Phace

    Erst im vergangenen Jahr kam „Hilleboom“ der beiden Dortmunder und wir steckten sie direkt mal in das Fach, in dem man auch die Beatsteaks, White Stripes und Queens Of The Stone Age findet. In das Fach der Großen. Stoner Rock, Grunge, Noise und Garage und Rock N Roll. Jetzt kommt der Zweitling von The Pighounds…

  • Pogendroblem – Alles was ich noch hab sind meine Kompetenzen

    Pogendroblem. Audiolith. Punkrock. Keine weiteren Fragen. Manchmal ahnt man, was einen erwartet. Und ist doch überrascht. Hier. Heute. Genau jetzt. Wir gehen nicht weiter. Denn das ist nur… noch besser, als man dachte. Interessanter, cleverer, abwechslungsreicher. Einfach mal komplett gut. Satte 15 Songs haben sie auf ihr Audiolith-Debüt gepackt, 15 Songs, die man ganz grob…

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