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  • Johnny Boy – Johnny Boy

    Wieder mal ein großes Dig aus UK! Nun ja, die in England bereits 2005 fett eingeschlagene Single „You Are The Generation That Bought More Shoes And Get What You Deserve“ machte jedenfalls gute Laune und ließ an lässigen Sixties-Sound denken. Nun liegt also reichlich spät das selbstbetitelte Debüt von Johnny Boy in den Regalen und…

  • Jennifer Gentle – The Midnight Room

    „They are coming to take me away haha, hihi, hoho…“ Das ist das, was sich als Assoziation zu dieser Scheibe aufdrängt. Sie klingt in etwa so, als habe ein 10-jähriger Rotzlöffel sich mit seiner Indie-Schülerband an Material von Brecht / Weill vergriffen und dieses dann konsequent und ohne ironische Distanz (oder aber mit solidem Wahnsinn)…

  • Hot Chip – DJ Kicks

    Eine Geradlinigkeit an Qualität liefert stets die schon zum Kult gewordene „DJ Kicks“-Reihe und es ist immer wieder interessant, welche Künstler das Label hinter die Turntables bekommt.Diese Mal geben sich die Londoner Elektroniker Hot Chips die Klinke in die Hand und präsentieren mit ihrem 68-minütigem DJ Set einen Kessel voll buntes. Langweilig oder gar stupide…

  • Detroit Cobras – Tied & True

    Bislang galten Rachel Nagy und ihre kongeniale Gitarren-Partnerin Mary Ramirez immer als Garantinnen für soliden, altmodischen Detroit-Rock mit gar nicht mal so dominanter femininer Note. Auf diesem neuen Album erfinden sie sich schlicht und ergreifend neu. Geblieben ist eigentlich nur der grandiose Live-Sound, der auch die alten Scheiben so greifbar machte. Ansonsten liefern die Cobras…

  • Boys Night Out – Boys Night Out

    Sahen wir Boys Night Out in unserer Rezension zum Debüt „Make Yourself Sick“ noch eher „in der Rolle des Cousins zweites Grades denn des Lieblingsonkels“, sind sie nun schon fast ein vollwertiges Familienmitglied. In der Familie der poppigen und luftig-leichten Emo-Bands. Gähnt da etwa wer?Natürlich gibt es auf diesem Album nichts wirklich Aufregendes zu entdecken,…

  • Becoming The Archetype – The Physics Of Fire

    Die Band aus Atlanta schlägt weiterhin alle Warnungen von C.G. Jung („Fürchtet die Archetypen!“) in den White Metal-Wind. Beziehungsweise -Sturm. Und der bläst mit „The Physics Of Fire“ das bislang komplexeste (vgl. das begeisternde Tapping auf „The Balance Of Eternity“ oder die Tempiwechsel von „Autopsy“), abwechslungsreichste (vgl. das Instrumental „Nocturne“), „progressivste“ (vgl. das wirklich ausgetüftelte…

  • Army Of Robots – Secret To Everybody

    Um relativ unbekannte Bands vorzustellen, greift man ja gerne mal zu Vergleichen. Die Army Of Robots machen es einem dabei aber nicht leicht. Nicht, weil sie so einzigartig sind, sondern weil man nicht genau weiß, welche Bands man denn nun nennen soll. Placebo? Queens Of The Stone Age? The Killers? Gar Liquido?Das Aufregenste an ihrer…

  • Whiskey Rebels – Create Or Die

    Manchmal sagt der Name einer Band schon fast alles über diese aus. Eine Band namens Whiskey Rebels zum Beispiel muss natürlich Streetpunk, Oi! oder Hardcore spielen. Oder einfach von allem ein wenig. Machen sie. Machen sie gut.Sechs Jahre schon gibt es die Band, nun kommt das dritte Album und das kann man sich auch im…

  • Turisas – The Varangian Way

    Auch wenn man nicht so weit gehen muss wie das Label, dass Turisas gleich die Begründung eines neuen Genres („Battle Metal“) anrenommiert, so ist doch unstrittig, dass das eben so benannte 2004er Debüt in der Nische zwischen – sagen wir mal – Finntroll und Tyr etwas zutiefst Originelles und hoch Qualitatives zum Wachsen gebracht hat.…

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