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  • Gary Numan – Jagged

    Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Das, indes, hat Gary Numan noch nie getan. Und so ist das, was bei seinem neuen Werk auch am stärksten ins Gewicht fällt, die bittere Ernsthaftigkeit, mit der der Mann sein Handwerk betreibt. Niemals macht Numan einen Witz mit seinem Publikum, sondern schichtet statt dessen die mittlerweile sattsam bekannten…

  • A Red Season Shade – The Outcome Fosters Detachment

    Es ist ein schmaler Grat zwischen Schönheit und Langeweile, und genau diesen gehen A Red Season Shade. In der Tradition von Bands wie Last Days Of April, Sunny Day Real Estate oder Death Cab For Cutie haben sie sich nicht nur einen aus vier Buchstaben bestehenden Namen gegeben, sondern bewegen sich im emotionalen Feld zwischen…

  • Soundtrack – Me And You And Everyone We Know

    Soundtracks sind immer eine schöne Sache, denn einerseits kann man neue Bands kennenlernen und andererseits bringt ein gut gewählter Score den eigentlichen Film besonders zur Geltung. Wie viele Emotionen werden erst in der Symbiose von Bild und Ton freigesetzt? Im Fall des Soundtracks zum vielfach preisgekrönten Film „Me And You And Everyone We Know“ scheint…

  • Boysetsfire – The Misery Index: Notes From The Plague Years

    Platte der Woche KW 09/2006 Mit „After The Eulogy“ haben sie einen Meilenstein geschaffen und sich mit dem anschließenden „Tomorrow Come Today“ vielleicht nicht zwingend verbessert und einige Fans des Vorgängers sogar verärgert, aber dennoch eine richtig starke Platte gemacht – und nun erfinden sich Boysetsfire mit „The Misery Index: Note From The Plague Years“…

  • dios (malos) – dios (malos)

    Die Definition von uncool ist es ja zu meinen, sich den eigenen Namen schützen lassen zu müssen – so geschehen beim Heavy Metal-Urgestein Ronnie James Dio, auf dessen Klageandrohung hin sich die kalifornische Band dios um ein „(malos)“ ergänzte. Das malos ist aber kein Malus – Schlechtes sucht man eh vergebens auf deren zweitem, selbstbetitelten…

  • Merz – Loveheart

    Das erste Mal nahm man Notiz von Conrad Lambert aka Merz im Jahr 1999, als er mit seinem selbstbetitelten Debüt (damals aufgenommen auf Dave Gilmours Boot aus dem 19. Jahrhundert) und den darauf enthaltenen pastoralen Songs die Öffentlichkeit begeisterte. Danach war er in der Versenkung verschwunden, saß irgendwo in der englischen Landschaft, war pleite und…

  • Gene Loves Jezebel – Exploding Girl

    Man stirbt ja niemals so ganz – oder richtig. Nachdem Gene Loves Jezebel schon mal gestorben war und dann sogar als Zwitterwesen in zwei Variationen wieder auferstand, knüpft Mastermind Michael Aston jetzt wieder konsequent an alte Zeiten an. Nachdem die Herren in den 80ern bereits einen wegweisenden Sound kreierten (z.B. mit dem Hit „Desire“), von…

  • Buzzcocks – Flat-Pack Philosophy

    Man muss es sich einfach mal auf der Zunge zergehen lassen: Mit dieser Scheibe feiern die Buzzcocks ihr 30-jähriges Jubiläum! Und um es kurz zu machen: Dieses neue Werk klingt, als sei 1977 gestern gewesen. Sicher, die Jungs um Pete Shelley sind alle älter und weiser geworden – was sich durch intelligentes Songwriting auszeichnet –…

  • Caliban – The Undying Darkness

    Caliban sind Caliban und auch auf ihrem neuen Album wird Fan fröhlich und Kritiker nicht. Denn noch immer gibt es hier das volle Metalcore-Brett mit aggressiven Screamings und höchst melodischen Gesängen. Noch immer klingen sie nicht nur nach sich selbst, sondern auch nach Killswitch Engage und noch immer macht es eine Menge Spaß, nach Gemeinsamkeiten…

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