Punk, Hardcore, Emo – die Grenzen sind fließend und Bands wie Aiden nutzen das schamlos aus. Sehr zu unserer Freude,…
Punk, Hardcore, Emo – die Grenzen sind fließend und Bands wie Aiden nutzen das schamlos aus. Sehr zu unserer Freude, denn wir können so Platten wie „Nightmare Anatomy“ hören und dabei eine Menge Spaß haben.Aiden kommen aus Seattle und machen es wie andere Bands vor ihnen auch schon, sie schauen, was gefällt und das wird…
Fünf zum Teil offensichtlich nicht mehr ganz so junge Herren machen sich mal wieder auf, das Erbe von Johnny Thunders, der New York Dolls und des Glam-Punks im Allgemeinen zu verwalten und machen das auf ihrem neuen Album mehr als gut.Sie nennen sich The Black Halos und halten nicht viel von moderner Musik. Lieber wälzen…
Die Solokarriere von John Cale ist ein einziges Auf und Ab. Mal machte er große Alben für renommierte Plattenfirmen, nur um dann mit verkopften Nachfolgewerken am eigenen Ast zu sägen und bei einer kleineren Plattenfirma neu anzufangen. Derzeit ist er mal wieder bei einem Branchen-Multi unter Vertrag und macht Platten, die irgendwie alle glücklich machen.…
Sonnenallee-Regisseur Leander Hausmann hat einen Spielfilm über seine Erlebnisse in der Nationalen Volksarmee gemacht. Der Soundtrack dazu enthält vorwiegend westliches Liedgut. Was erklärlich ist: Ost-Bands waren natürlich bei systemresistenen Elementen verpönt. Ausnahmen – wie Renft, die hier mit dem „Gänselieschen“ vertreten sind, bilden die Ausnahme. Nun konnte Hausmann nicht ohne weiteres an die Rechte für…
Es darf getanzt werden, meine Freunde, denn nun gilt es die letzten Sonnenstrahlen im Blut auszuschwitzen und Energie für mehr zu schaffen. Man stelle sich vor: Tanzfläche, der Wille seinem Körper immer mehr abzuverlangen und die ideale Musik. Und die ideale Musik liefert dazu die Berliner Band Jahcoozi. Im Zeichen von M.I.A. wird auf dem…
Platte der Woche KW 38/2005 Devendra Banhart hat sich neu erfunden. Waren die bisherigen Veröffentlichungen des als Shooting Star der „New Weird America“-Szene stilisierten US-Latinos auf Anrufbeantwortern und Vierspurgeräten aufgenommene, entzückende und zugegebenermaßen reichlich versponnene Solo-Skizzen, so ist das vorliegende Studioalbum reichlich instrumentiert und weniger LoFi als die Vorgänger. Das – an „Seargent Pepper“ gemahnende…
Jeder, der Sam Beams umwerfende, minimalistische Neofolk-Songs liebt und die Giant Sand-Kinder Calexico schätzt, muss dieser Kooperation voller Neugierde entgegenfiebern. Also: „In The Reins“ klingt – das ist jetzt nicht besonders originell – nach Iron And Wine meets Calexico und ist eine mittlere Offenbarung. Waren die Band-Versuche von „Our Endless Numbered Days“ noch durch eine…
Abweichend von der sonstigen Labelpolitik gibts auf Herberts Hauslabel dieses Mal keine deutsche Alternativkost, sondern Petra Jean Phillipson aus Kent. Zusammen mit dem ehemaligen Verve-Gitarristen Si Tong (und nicht sehr viel mehr) kreierte die geübte Studio- und Session-Musikerin auf ihrem Debütalbum eine relativ intime, aber besonders emotional sehr reichhaltige musikalische Alternativwelt, die zu erforschen es…
Es gibt zwei Arten, sich ein Album anzuhören: Entweder läuft eine Platte nebenbei und wird zum Hintergrundsvergnügen oder man setzt sich wirklich und wahrhaftig mit dieser auseinander, hört jedem Soundschnipsel aufmerksam zu und liest die Texte wieder und wieder. Manche Veröffentlichungen erfordern diese Aufmerksamkeit, damit man das künstlerische Schaffen verstehen und in die Materie tiefer…