Etwas Namedropping gefällig? Gerne. Produziert hat das Ganze Brian Deck, der zuvor schon mit The Sea And Cake, Modest Mouse…
Etwas Namedropping gefällig? Gerne. Produziert hat das Ganze Brian Deck, der zuvor schon mit The Sea And Cake, Modest Mouse und Liz Phair gearbeitet hat. Das Artwork stammt von Tae Won Yu, von dem auch Cover von Beck, Built To Spill oder der Jon Spencer Blues Explosion stammen und in den Staaten sind Settlefish auf…
Noizsquad aus dem Ruhrpott fühlen sich dem „Oldschool Hardcore“ verpflichtet, wie sie selber schreiben. Dem kommen die Essener nun mit einem selbstproduzierten, 15 Minuten kurzen 8-Tracker nach, dessen Artwork allerdings kaum Abziehbildniveau erreicht. Sogar noch Spüli-Blümchen hätten origineller als diese Wackelfotos und Zeitungsausrisse gewirkt. Dafür aber geht es bei Texten (das Titelstück deutsch, die anderen…
Kate Rusby ist der neueste Stern am britischen Folk-Himmel – und klingt auch so: Glockenhell, funkelnd und strahlend. Das Problem ist also nicht ihre Stimme, denn die bietet genau das richtige Timbre für zeitlos klassische Folk-Songs. Sondern eher besagte Songs, die sich keinen Millimeter vom vorgegebenen folkloristischen Wanderweg entfernen. Auch dann nicht, wenn Kate sie…
Irgendwie hört man den Scheiben von Jonatha Brooke an, dass hier eine Frau singt, deren Status eigentlich nicht die Qualität ihrer Arbeit widerspiegelt. Hinter der glanzvollen Oberfläche und den intelligenten, abwechslungsreichen Songs verbergen sich immer wieder melancholische Grundstimmungen und ein nicht weiter definierbares Moment der Resignation. Denn während ihre bekannteren Kolleginnen die Charts bevölkern, fristet…
Nun hat er es also doch getan. Noch anlässlich der Veröffentlichung seiner Debüt-CD hatte es John Parish ausgeschlossen, den Gesang als Stilmittel in sein aktuelles Werk zu integrieren. Und nun singt er selber. Wie zu Beginn seiner Karriere – allerdings natürlich heutzutage zu seinen eigenen Bedingungen. Einen typischen Parish-Sound gibt es in dem Sinne nicht,…
„Over the top guitar work“ kündigt das Label Info auch für das zweite Soloalbum nach „Vertigo“ von John Lowery an. Und verspricht damit nicht zuviel: Von der jauchzenden Shredder-Hymne „Damaged“ über die Countrypicking-Lehrstunde „Gein With Envy“ (putziger Titel), das extrem kakophonisch-schrille „Gods And Monsters“ wird hier 43 Minuten lang der reine Virtuosenstoff ausgegeben. Eine sorgfältige…
Mehrere Alben lang, inklusive CD 2 des vorzüglichen Doppeldeckers „13×12“, hatte der oberste Fender-Promoter und Gitarrenclinics-Chefarzt Koch bei Veröffentlichungen das Schwergewicht auf seine Gitarrenkünste gelegt, die wahrlich Augen-, Kiefer- und Ohrensperre auslösen können. Das „4 Days In The South“-Album hingegen beginnt schon mit der gemütlichen lautmalersichen Nachahmung einer Dampflok und setzt Kochs warme, tiefe Gesangsstimme…
Nicht alle norwegischen Mädels mögen es kuschelig und leise. Manche sind auch wütend und laut. Wie Furia zum Beispiel. Die fünf Damen aus der Gegend um Bergen überlassen die nachdenklichen, stillen Töne lieber ihren Nachbarinnen wie Maria Solheim oder Ephemera und setzen stattdessen auf Gitarren-Schrammel-Pop. Bzw. Rock – denn einige Tracks sind doch energischer als…
Name ist schöner Schall und süßer Rauch: „Dug“ Pinnick hieß früher Doug und der hier gebotene Teil seines musikalischen Imperiums entstand früher unter dem Poundhound-Signet. Weil die Poundhound-Veröffentlichungen aber eh immer nur sein Soloding waren, wollte Pinnick (King’x X) sie diesmal auch so nennen. Soweit, so nachvollziehbar. Warum gleichzeitig aber sein Vorname eines „o“s verlustig…