Hm. Eine Scheibe die hätte Papst werden sollen? So jedenfalls lassen es die Glitterhäusler vernehmen. Und dabei ist dies doch…
Hm. Eine Scheibe die hätte Papst werden sollen? So jedenfalls lassen es die Glitterhäusler vernehmen. Und dabei ist dies doch nicht mehr (aber auch nicht weniger) als eine jener Midnight-Choir meets Walkabouts meets Coldplay meets Radiohead meets Nick Cave-Scheiben, wie sie eben nur die Norweger (besonders die Nordnorweger, wie Washington eben) aus dem Urgehölz des…
Tolle Steigerung: Hatte sich der Solo-Zweitling des Flower Kings-Keyboarders und Kettenrauchers Bodin „Pinup Guru“ noch nach bisweilen recht nervig ausufernden Jam von Probenraumtapes der Flower Kings geklungen, war der durchkomponiertere und übrigens auch gitarrenlastigere Solo-Ausflug Nr. 3 („Sonic Boulevard“) schon weitaus verträglicher geraten. „I Am“, Bodins vierter Wurf, geriet noch weiter und landete gar im…
Der frühere und jetzt schon lange wieder-Kansas-Frontmann Steve Walsh (Kansas, Streets, Solo) hat schon mit den Soloalben „Schemer-Dreamer“ und „Glossolalia“ gezeigt, dass seine eigene Musik oft sehr viel näher am Prog und Heavy-Rock und weit weniger am Mainstream gebaut hat, als die „Messmer-Tee“-Hymnen seiner Hausband. Doch wenig hatte auf die gewollt modern klingendwollende Produktion, die…
Wer mit Gothic-inspiriertem Progressive Rock mit Frauenstimme jenseits der verwünschten Nightwish oder den tantigen Within Temptation etwas anfangen kann, also vielleicht The Gathering, Dead Can Dance (E.S. waren auch auf dem DCD-Tribute „The Lotus Eaters“ vertreten), oder The Third And The Mortal verehrt, sollte auch dieser US-Kapelle wenigstens einmal ein Ohr leihen. Das in den…
Dungen ist eigentlich Gustav Ejstes, der kommt aus Schweden, singt nur in seiner Heimatsprache und mag viele Stile. Diese vermischt er und schafft damit ein Album, das manchmal begeistert und manchmal langweilt. Je nach Laune und Musikgeschmack.Die Einflüsse sind vielfältig. Und die Vergleiche dadurch ebenso. Bei Dungen kommen Freunde von den Beatles und den Doors…
Darkest Hour haben mit ihrem neuen Album „Undoing Ruin“ einen fast schon genialen Bastard aus Death-Metal und Hardcore geschaffen und sich dabei gekonnt vom Metalcore-Lager fern gehalten.Schon ihre letzten Platten waren äußerst gelungen, mit dem aktuellen, von Devin Townsend (Strapping Young Lad) produzierten Werk aber haben Darkest Hour den Vogel abgeschossen. Kaum eine Platte –…
Das hier ist keine Platte, sondern ein vertonter Trip. Wenn bei Plattenfirmenwaschzetteln in Sachen Übertreibung auch sonst Vorsicht angebracht ist, so nimmt man diesem kanadischen Duo doch gerne ab, dass es sich in einer Knastzelle kennengelernt hat. Und ab dem ersten Takt von „You’re A Woman, I’m A Machine“ hat man das Gefühl, dass Sebastien…
Platte der Woche KW 26/2005 Mit „El Cielo“ haben Dredg vor drei Jahren ein Meisterwerk intelligenter Rockmusik geschaffen, das kaum zu toppen ist. Zu schön und fast schon perfekt klangen Songs wie „Same Ol‘ Road“ oder „Sorry But It’s Over“ und zu gerne hört man dieses Album noch immer. Jetzt wollen die Kalifornier ihre eigene…
Neue Frisuren, Bärte und mehr Haare – das sei das, was den Unterschied zum Debütalbum „Melody A.M.“ ausmache, meint Torbjorn Brundtland – neben Sven Berge der andere Teil des Elektronik-Duos Röyksopp aus Bergen. Dass das eher Understatement ist, versteht sich fast von selbst. Mit „The Understanding“ marschieren Röyksopp munter in alle Richtungen gleichzeitig los –…