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  • Daniel Lanois – Belladonna

    Mit dieser Scheibe bewegt sich Daniel Lanois zurück zu seinen Wurzeln. Denn noch bevor er als Produzent und dann als Solo-Künstler von sich reden machte, arbeitete er bereits mit dem Meister – wenn nicht dem Erfinder – des Ambient Sound, Brian Eno, an Klangflächen, wie er sie auch auf dem neuen Werk aufbereitet. Dabei brilliert…

  • Damien Jurado – On My Way To Absense

    Eine neue Damien-Jurado-Platte ist immer eine spannende Angelegenheit. Schließlich ist der Mann aus Seattle zwar ein ausgezeichneter Songwriter und trotz seines bisweilen etwas schlafmützigen Gesangsstils auch ein hervorragender Performer, doch produktionstechnisch lässt er sich nicht gerne festlegen. Kein Wunder, benennt er doch so unberechenbare Größen wie Lou Reed, Bob Dylan oder Randy Newman als Vorbilder.…

  • Chris Hillman – The Other Side

    Chris Hillman – und das muss man ja heutzutage schon wieder erklären – ist ein Gründungsmitglied der legendären Byrds und zusammen mit Gram Parsons erfand Hillman bei den Flying Burrito Brothers den Country-Rock. Aber schon seit Anfang der 80er Jahre orientierte sich Hillman weg vom Rock und hin zum Bluegrass. Und so wundert es dann…

  • The Broken Beats – Them Codes… Them Codes

    Platte der Woche KW 22/2005 Wer hätte gedacht, dass eine Scheibe wie diese mal auf einem schrägen kleinen deutschen Label erscheinen könnte? Zwar stammen die Broken Beats aus Dänemark und haben mit Kim Munk einen, wie schon Kollege Wohlfeld mutmaßte, vermutlich mit mehreren Persönlichkeiten ausgestatteten Singer- / Songwriter-Kopf, jedoch ist diese Scheibe ganz wo anders…

  • Oasis – Don’t Believe The Truth

    Hat denn eigentlich niemand den Mumm, der Oasis-Truppe mal zu sagen, dass das Cover-Artwork von Platte zu Platte schlechter wird? Wenn man sich für eine Band begeistern kann, dann doch bitte im vollen Umfang. Aber es soll ja eigentlich um die Musik gehen, und nicht um die Äußerlichkeiten. Oasis 2005 haben zwar schon lange nicht…

  • Mary Timony – Ex Hex

    Mary Timony und Lookout Records? Auf den ersten Blick sind die frühere Helium-Sängerin, die sich solo bislang zwischen Prog und Pop bewegte, und das kalifornische Punklabel, das Green Day und The Donnas als Karrieresprungbrett diente, eine eher ungewöhnliche Paarung. Allerdings eine, die nach dem Hören von Marys drittem Alleingang durchaus Sinn macht. Hatte sie sich…

  • The Futureheads – The Futureheads

    Nicht nur einen, sondern gleich vier Sänger geben der englischen Band The Futureheads ihre Stimme. Ungewöhnlich ist diese Tatsache noch nicht. Schließlich haben ja auch die Comedian Harmonists und Flying Pickets einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Doch bei den Futureheads ist alles anders. Hier kommen zu dem mehrstimmigen, harmonischen Gesang nämlich noch Gitarren hinzu. Nicht sanft,…

  • The Coral – The Invisible Invasion

    Es wird wahrscheinlich nicht wenige da draußen geben, die The Coral, diese siebenköpfige Rasselbande aus dem englischen Hoylake, nicht besonders ernst nehmen. Vielleicht weil sie nicht auf den Frontal-Angriff gehen, sondern sich mehr von hinten in die Platten-Sammlungen schleichen, dort verharren, aber nicht verstauben. Denn dafür schreiben die gerade mal Anfang-Zwanzigjährigen einfach zu gute Songs,…

  • Van Morrison – Magic Time

    Auf seinem mittlerweile 35. Album tut Van Morrison das, was er am besten kann: Auf relaxte Art unspektakuläre Geschichten zu ausgesucht edlen und stilvollen Songs erzählen. Seine Plattenfirma weiß das nicht anders zu beschreiben, als dass er „den Bogen schlägt zu seinem frühen Klassikern“. Auf gewisse Weise stimmt das sogar: Van Morrison streut von allem…

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