Menschen, die gerne Steve Wilsons melancholische Paralleluniversen besuchen, sollten unbedingt auch einen Stop auf den Blackfields einplanen. Denn obwohl Mr.…
Menschen, die gerne Steve Wilsons melancholische Paralleluniversen besuchen, sollten unbedingt auch einen Stop auf den Blackfields einplanen. Denn obwohl Mr. Wilson dieses Projekt unter anderem Namen und als Kooperation mit Aviv Geffen führt, sind über weite Strecken kaum Unterschiede zum Grundsound der Alben von Porcupine Tree oder No-Man oder z.B. dem von ihm stark beeinflussten…
Eher zufällig erscheint jetzt zeitgleich zur neuen Studio-CD von Thalia Zedek auch eine Sammlung mit Live-Stücken auf dem Return To Sender Mail-Order Label. Es ist aber ein glücklicher Zufall, da sich beide Werke hervorragend ergänzen. (Mit dem Track „Hell Is In Hello“ gibt es gar auch eine Überschneidung) Die Scheibe mit dem langen Namen ist…
Dass Musik eine Art der künstlerischen Entfaltung ist, beweist das bereits vierte Album „You Sound, Reflect“ der multitalentierten Solokünstlerin Tara Jane O’Neil. In ihrem von Kreativität gezeichneten Werdegang kann die Amerikanerin bereits auf eine Laufbahn als Malerin, Schriftstellerin, Schauspielerin, Produzentin und noch vieles mehr zurückblicken. Schnell wird einem klar, dass man es hier mit einem…
Vorsicht – E-Musik! Das österreichisch-französische Projekt Elend denkt in langen Zeiträumen: Mit dem Zyklus „Officium Tenebrarum“ hatte man von ’94 bis ’98 über Anspruch und Format das Gothic-Genre bereits schlicht gesprengt. Verganges Jahr kam mit dem so vorzüglichen wie verstörenden „Winds Devouring Men“ die Ankündigung einer diesmal fünfteilig zusammenhängenden Werkreihe über uns. Und hier ist…
Mal wieder stellt sich die Frage, was diese Band denn nun eigentlich macht? Ist es Hardcore? Ist es Metal? Ist es beides oder etwas ganz anderes? Misery Signals kümmern sich nicht um solche Bezeichnungen und Regeln, sondern haben es sich zur Aufgabe gemacht, einfach jedem das volle Brett vor den Latz zu knallen. Und das…
Für die Jungs von Alexisonfire ist diese Scheibe schon ein alter Hut, schließlich erschien sie in ihrer amerikanischen Heimat bereits vor zwei Jahren und derzeit arbeiten sie schon am Nachfolger. Wir Europäer kommen erst nun in den Genuss des Debüt-Werks und dafür, dass es eben schon zwei Jahre alt ist, klingt es noch immer überraschend…
Große Momente der Gefühle sind die Grundlage jeder guten Musik und oftmals sind es genau diese, die uns innerlich tief berühren. Die Berliner Band Very hat sich genau diese Melancholie auf ihre Flagge geschrieben und bringt nun mit „But Things Could Be Different“ eine Platte heraus, die sich voll und ganz dem Appell an die…
Das ist jetzt ausnahmsweise mal keine der zuletzt dann doch zu beliebig unters Volk gebrachten Live-Mitschnitte aus der Spätphase des traurigen Barden, sondern – ganz im Gegenteil – der erste verfügbare dokumentierte Auftritt. Natürlich erlebt man hier einen vielversprechenden Songwriter in der Entstehung – und obwohl die meisten Tracks der Scheibe Blues-Cover sind, noch dazu…
Nora O’Connor aus Chicago ist eine jener Randfiguren der Americana Szene, die das Bild ausfüllen ohne dabei selber in Erscheinung zu treten. Bis jetzt. Denn mit „‚Til The Dawn“ legt Nora, die ihre Meriten bei einer Vielzahl entsprechender Acts verdiente, eine wunderschöne, simple Alt-Country Scheibe vor, an der es absolut nichts herumzumäkeln gibt. Getragen von…