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  • Black Label Society – Hangover Music Vol. VI

    Neben dem gewohnt-phantasievollen Titel spricht für das aktuelle Album der eigenen Band des Ozzygitarristen Zakk Wylde auch der Umstand, dass der ultravirtuose Klampfer, stets besser werdende Sänger und konstant furchterregend effektive Whiskeyvernichter Wylde statt eines musikalischen Katerfrühstücks sein bislang melodischstes, getragenstes und vielleicht auch melancholischstes Werk vorgelegt hat. Selbst zog der Mann mit der Markenzeichen-Les…

  • Black Cross – Widows Bloody Widows

    Warum nicht mal wieder schön einen vor den Latz geknallt bekommen? Was die Bayern können, haben die Hardcore-Kids schon lange drauf. Darum hören sie Black Cross und tanzen zu den meist wüsten Klängen von Black Cross. Die kennen selten Gnade, knüppeln was das Zeug hält und sind in der Szene keine Unbekannten mehr. Nicht nur,…

  • Big Big Train – Gathering Speed

    Soviel steht fest – diese von großer Melancholie geprägte Platte ist einfach gut gemacht. Vor allem Anspruch ist reichlich vorhanden, geht es textlich doch um die „Luftschlacht um England“ (das bislang noch von Kapitulation zu Kapitulation mordende Nazideutschland versucht – gottseidank erfolglos – die Invasion der Insel durch Erringung der Lufthoheit vorzubereiten). Das Konzeptalbum beschäftigt…

  • Before The Dawn – 4:17 am

    Junge Finnen, vom Soloprojekt zur Band gereift, doomig-gothisches Stilspektrum… wer jetzt schon abwinkt, tut Before The Dawn Unrecht. Denn hier geht es nicht um Mädchenmucke à la HIM, sondern um ernstgemeinte und -zunehmende Rockmusik. Dafür steht mit Panu Willman schon mal ein Sänger, der bereits Entwine seinen Stimmbandstempel aufgedrückt hatte. Mastermind Tuomas Saukkonen ist mit…

  • Cat Stevens – Majikat – Earth Tour 1976

    Steven Demetri Giorgiou, Cat Stevens, Yusuf Islam – drei Namen, eine Person. Mit großem Einfluss auf die Musikwelt. Es dürfte hinlänglich bekannt sein, dass Cat Stevens in den 60s und 70s mit Songs wie „Moonshadow“, „Lady D’Arbanville“, „Father & Son“, „Morning Has Broken“, „Another Saturday Night“ und seiner Person zu großer Bekanntheit gelangt ist –…

  • Anne Laplantine – Dicipline

    Wer hat sich nicht schon mal überlegt, was man alles machen könnte, wenn man die Musik zu seinen eigenen Bedingungen zusammensetzen könnte. So etwas ähnliches Macht Anne Laplantine auf der vorliegenden Scheibe. Strukturell basieren ihre kuriosen instrumentellen Kompositionen auf Minimalmusik im weitesten Sinne. Allerdings hat man das alles so noch nicht gehört. Mittels Samples und…

  • Roman Fischer – Bigger Than Now

    Platte der Woche KW 20/2004 Bereits zu seiner drei Tracks umfassenden „Outtakes“-EP, die Ende letzten Jahres von Roman Fischer als kleinen Vorausblick auf das kommende Album präsentiert wurde, konnte er viele Pluspunkte einsammeln. Roman aus Bayern wird des Öfteren als „Singer / Songwriter-Wunderkind“ bezeichnet, wir erwarteten eine Platte, die es locker mit den besten deutschen…

  • Keane – Hopes And Fears

    Melodien für Millionen, hymnische Refrains, ein paar angenehme Piano-Klänge, eine Chorknaben-Stimme – eine Mischung, die für entsprechende Umsatzzahlen sorgen wird. Keane, das Trio aus England, besitzt genau diese Zusammensetzung, die Band hat bereits in ihrer Heimat für Furore gesorgt und wird dort als Coldplay- bzw. Starsailor-Nachfolger gehandelt. Jetzt wird es sich zeigen, ob sich der…

  • Something For Kate – The Official Fiction

    Dieses ist bereits die vierte Scheibe des australischen Trios Something For Kate. Wenn es nach der Qualität ginge, wäre es wird langsam einmal Zeit, dass die Band auch hierzulande ihrem Status entsprechend gewürdigt würde, denn SFK stellen eine durchaus intelligente Alternative zu manchem US-Act dar. Vielleicht klappt’s ja – es gibt jedenfalls viel, was für…

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