Tobleronehardrock von fünf Herrschaften mit von Dauerwellen eingerahmten, Sonnenbrillen-gecoolten Blick. Der Einstieg ist noch spaßig: So wie die Niederbayern Bonfire…
Tobleronehardrock von fünf Herrschaften mit von Dauerwellen eingerahmten, Sonnenbrillen-gecoolten Blick. Der Einstieg ist noch spaßig: So wie die Niederbayern Bonfire früher gelegentlich bajuwarischen Dialekt in eine For Fun-Nummer gepackt haben, so hebt „Hellvetia“ zünftig mit Alphörnern und Gejodel an. Well done. Was die Jungs um Sangeslöckchen Mark Sweeny auf dem Rest des Albums von den…
Hier geht es um nicht mehr und weniger als darum, den Blues zu feiern. Punkt. W.C. Handy ist ein in Insiderkreisen bekannter Joint in Memphis, wo man sich der Pflege des Vaters des Rock’n’Roll in all seinen Spielarten verschrieben hat. Und diese werden auf dieser Live-CD auch ausgiebig demonstriert: Akustischer Mississippi Blues steht hier neben…
In 180 Gramm Vinyl gepresst kommt diese Barbecue-Platte daher. Hinter dem neuen Namen verbirgt sich Mark Sultan (alias Mark Peppe), der früher mit den Spacehits und Les Sexareenos von sich reden machte und nun als puristische Ein-Mann-Show unterwegs ist. Wie man sich unlängst bei seinen Auftritten im Vorprogramm von King Khan & The Shrines auch…
Die deutschen Herbstzeitlosen von Autumnblaze unplugged, das könnte jeden Freund melancholischer, handgemachter Musik interessieren. Markus B., Joey Siedl, Carsten Pinkle und Mike Müller haben sich für die „Mute Sessins“ jedweder Tonabnehmer, Verzerrer und wohl auch Effekte enthalten. Ganz im Gegensatz zu so vielen anderen „Stecker raus, Feuerzeuge an“-Akustik-Versionen brachte das in diesem Fall besonders konzentrierte,…
Cover und Titel des zweiten Tonträgers des Bad Iburger Quintetts Paranoize könnten gut und gerne vom legendären „Beggars Banquet“-Album der Rolling Stones inspiriert worden sein, musikalisch sehen die fünf allerdings eher Metallica, Kreator (Yay!) oder Motörhead als ihre Vorbilder. Trotzdem ist die Platte zum Glück mehr als nur eine x-beliebige Metal-Scheibe. Denn von einer soliden…
Dieses Re-Issue der großen „20 Jahre Ryko Offensive“ stammt aus einer Zeit, in der die Americana Musik noch jung war und eine Zukunft zu haben schien. Auf dieser Solo CD des ehemaligen Gear Daddies Frontmannes Martin Zellar von 1994 tummeln sich so z.B. Mitglieder aller möglichen damals noch intakten Legenden des Genres – von Soul…
Wenn Martin L. Gore unbeholfen auf der Bühne umherstakst und dabei Nick Caves „Loverman“ croont, dann sieht das schon ein wenig seltsam aus – doch irgendwie passt es dann auch wieder, wenn man Gores eigene Art, seine Begeisterung auszudrücken, versteht. Komisch oder nicht, seine zweite Solo-Platte „Counterfeit 2“, auf der er u.a. Songs von David…
Geht das überhaupt – eine unpeinliche Weihnachtsplatte? Steve Lukather hat es dieses Jahr vorgemacht. Der legendäre Yes-Keyboarder Rick Wakeman verfehlt mit seinen „Variations“ das Ziel leider knapp. Hatten bei „Luke“ die herrlich pietätlose Herangehensweise an Glühweinklassiker wie „Jingle Bells“ und das atemberaubende Gaststar-Programm alle Weihrauchschwaden erfolgreich vertrieben, so gelingt es Wakey durch seine extrem saubere…
Gothic-Strickmuster #2: Das dem Death Metal entlehnte Gitarren-Fundament trägt schwer an einem Engelsgezirpe, das oft an Theatre Of Tragedy und manchmal an deutlich schlechtere After Forever oder Within Temptation erinnert. Das Debüt der Norddeutschen dürfte wirklich sehr gern etwas eigenständiger daherkommen. Dem Rezensenten sind diese Gewässer überdies allzu ruhig und vorhersehbar, tief mögen sie ja…