Die Geschichte ist bekannt. The Linda Lindas, vier Mädchen zwischen 10 und 17, spielten im vergangenen Jahr in der Los…
Die Geschichte ist bekannt. The Linda Lindas, vier Mädchen zwischen 10 und 17, spielten im vergangenen Jahr in der Los Angeles Public Library den Song „Racist, Sexist Boy“. Millionen Menschen schauten sich das Video davon an, die New York Times schrieb über sie und Brett Gurewitz signte sie für sein Label Epitaph Records. Jetzt gibt…
Jilian Rose Banks könnte es sich in der Ecke der angesagten R’n’B-Pop-Queens so richtig gemütlich machen – schon alleine deswegen, weil jede ihrer bisher erschienenen drei LPs stets erfolgreicher war als die vorangegangene und sie auch als Live-Act immense Erfolge einfahren konnte. Dass sie es nicht tut – also es sich gemütlich machen – und…
Schön, dass sie wieder mal was von sich hören lassen. Schön, dass es mal wieder eine neue Platte dieser tollen Band gibt. Die letzte erschien vor fast neun Jahren. Witziger Weise schrieben wir damals schon von einem Comeback, weil auch „Partycrasher“ ein paar Jahre auf sich warten ließ. Gut Ding und Weile? Offensichtlich. Hier sogar…
Wenn du als Band 26 Jahre alt bist, dann weißt du, wie es geht. Wasted wissen es. Die alten Finnen kommen mal wieder mit einer neuen Platte raus und was will man groß sagen? Große Platte! Auf den Punkt: Zehn Songs in weniger als 28 Minuten. So geht das. Eben. Dabei denkt man erst so:…
„Happy Release Day für Hamburger Jazz-Stimme“ kündigt das Plattenlabel die Veröffentlichung des neuen Albums von Ulita Knaus an. Dabei spielt es eher eine untergeordnete Rolle, dass es sich dabei musikalisch tatsächlich um eine eher konventionelle, akustisch/organische Jazz-Scheibe handelt. Viel interessanter ist nämlich der Umstand, dass Ulita hier ihre Vorlieben für Musik und Poesie insofern zusammenführt,…
Eigentlich macht Rupert Wates eine Musik, die in der freien Wildbahn der zeitgenössischen Populär-Musik nahezu ausgestorben ist: Klassische englische Folksongs ohne jedwede Pop-Anwandlungen nämlich. Nun ja: Wates ist ja auch schon etwas älter – und räumt zudem unumwunden ein, dass er mit dieser Scheibe zu seinen Roots zurückkehrt. Seit 2007 residiert der Londoner nämlich in…
Ganz so einfach ist das nicht: Virgin France möchte die ehemalige Sängerin des Indie-Trios Agua Roja, die sich für ihre Solo-Eskapaden den Avatar November Ultra ausgesucht hat, gerne als „Latest Bedroom Pop Sensation“ vermarkten. Das mag in Bezug auf die verträumte und reduzierte Atmosphäre der meisten der Tracks auf ihrem Debüt-Album zwar irgendwie zutreffen –…
Es geht wirklich hin und her mit Scott Mickelson: Das Solo-Debüt-Album des Mannes aus der Bay Area bescherte ihm eine Grammy-Nominierung als bestes Folk-Album. Mit dem Nachfolgealbum „A Wondrous Life“ begann er sogleich, sich von diesen Folk-Roots zu emanzipieren. Mit dem nächsten Werk „Drowning In An Inflatable Pool“ entdeckte er dann David Bowie als Inspirationsquelle…
Wer mal wissen möchte, wie schlechtes Timing am besten funktioniert, der sollte sich mal mit dem Debüt-Album des international besetzten Berliner Quartetts Me And The Monster beschäftigen. Aktiv waren Nico Uris, Andrea Trujillo, Giulia Mariani und Niki Comploi nämlich schon 2017. Eine erste EP erschien 2020. Es folgte eine Crowd-Funding-Kampagne für das Debüt-Album „Everything We…