Coverversionen von Duran Duran sind ja nun nicht unbedingt dasjenigewelchem man heute unbedingt d e n riesigen Chartserfolg prophezeien würde.…
Coverversionen von Duran Duran sind ja nun nicht unbedingt dasjenigewelchem man heute unbedingt d e n riesigen Chartserfolg prophezeien würde. Das Projekt „Midnite Club“ pfeift drauf und juchzt auf ihrem Debüt eine durchaus interessante Melodic Rock-Fassung von „Wild Boys“ ein. Hierfür verantwortlich zu machen sind Clubchef, Gitarrist und Hauptautor Stephen Seger (ex-Mr. Hate), sein Bruder…
Wer Into Eternity mag, müsste auch Haste lieben. Wie bei den kanadischen Sonderlingen beruht auch bei den sechsköpfigen Hektikern aus Alabama das Soundkonzept auf reizvollen Gesangsarrangements, die effektvoll aus tiefen (auch schon mal fast gegrunzten) und hohen (meist cleanen, strahlenden) Stimmanteilen zusammengestellt sind. Dieser, teils durch moderne Aufnahmetechnik, teils durch Gastvokalisten noch verstärkten stimmlichen Doppelspitze…
Seltsam. Das ist die Scheibe eines hoffnungsvollen Haufens sperriger Dilettanten, die aus Texas stammen, aber klingen, als hätten sie ihre Art, mit teilweise charmanten aber allzuoft unbeholfenen Songfragmenten zu hantieren, den frühen Talking Heads oder Television beim Üben abgeschaut. Wer Glitterhouse kennt, der ahnt zumindest, dass bei diesem Signing irgendwie Gerstensaft im Spiel gewesen sein…
The Autumn Defense – das sind John Stirrattt, seines Zeichens Bassmann bei Wilco und Pat Sansone (Hansdampf in allen Gassen als Produzent, Session- und Tour-Musiker). „Circles“ ist ihr zweites Werk unter diesem Namen und irgendwie schließt sich hier auch eine Art Zirkel: Auf dieser Scheibe runden Stirratt und Sansone die musikalischen Skizzen ab, die sie…
Nachdem der Hype um das erste Album der Strokes, das dahingeworfene „Is This It?“, so riesig war, dass die meisten darüber vergaßen, dass der Erstling außer den ausgekoppelten Singles kaum gute Songs enthielt, hatten die New Yorker mit ihrer zweiten Scheibe eine Menge zu beweisen – und das merkt man „Room On Fire“ auch an.…
Platte der Woche KW 42/2003 Klavier, ausgetüftelte Gesangsharmonien, Cello, Klarinette, Hammondorgel, Drumloops und noch einmal das auf „Sing“ so grandios eingeführte Banjo – nein, da erinnert nicht mehr viel an das schnaufende, tollpatische und bauchig herumgrölende Bandmonster, das Travis in den Anfangstagen war. Wie schon mehrfach an dieser Stelle erwähnt: Die Schotten sind eine Combo,…
Nie war er so wertvoll wie heute: Was Rich Hopkins auf seiner neuen Scheibe bietet, ist schlicht das Beste, was er in seiner langjährigen Karriere zusammengeschraubt hat. Und das auf vollkommen unspektakuläre Weise. Nachdem er sich mit „Devolver“ kunst- und kopfmäßig ausgetobt hat (und mit „Tinitus“ noch eine Obskuritätensammlung nachlegte), gibt es jetzt wieder Musik…
Nachdem Rickie Lee Jones ihren Writers-Block (oder wie immer man die fünfjährige Songwriting-Pause seit ihrem ’97er Ghostyhead auch nennen will) überwunden hat, überzeugt sie auf dem neuen Werk wieder auf der ganzen Linie. In weiten Teilen erinnert die feinsinnige Qualität der Arrangements auf der neuen Scheibe an das, was Steely Dan zu ihren besten Zeiten…
Die neue Scheibe unserer Lieblings-Blaskappelle heißt nicht nur „Heat“, sondern sie ist auch ziemlich heiß. So heiß, dass sie schon verbrannt wirkt. Schwarz, nämlich. Tiefschwarz. Obwohl ein Sample am Anfang verheißt, dass nun „2 Stunden lang die beste Polka Musik, die jemals aufgenommen wurde“ gespielt würde, gibt es nämlich (eher eine Stunde lang) den besten…