Obwohl der Name dieser Band an die Frachtgutabteilung des Frankfurter Flughafens erinnert und sie sich dem Vernehmen nach aus einer…
Obwohl der Name dieser Band an die Frachtgutabteilung des Frankfurter Flughafens erinnert und sie sich dem Vernehmen nach aus einer Stuttgarter Emo-Core-Band zur heutigen Schönheit und Spannbreite entpuppte, nimmt sie sich und den Hörer über die gesamten 45 Minuten dieses Debüts nicht ernst – und trotzdem gefangen. Das hat damit zu tun, dass die fast…
Man sollte immer das Kleingedruckte mitlesen – und das heißt bei dem Tonträger: „4-Track Songs“. Paula Frazer, die in den 90ern mit ihrer Band Tarnation das Genre der Americana-Musik grundlegend mitbegründete, ist eine grandiose Songwriterin, eine tolle Sängerin und sie hat ein untrügliches Gespür für jene schwermütige amerikanische Gemütslage, die wohl durch weite Landschaften und…
Moya Brennan ist die Stimme von Clannad. So einfach könnte man sich die Sache machen – und schon entstünde vor des Hörers geistigem Ohr schwelgerische, wohlbekannte Klangwelten, die sich auf dezent keltische Art im Schönklang verlören. Zum Glück sorgt aber eben dieser keltische Einfluss – zumindest auf dieser Scheibe – für eine Portion mehr Erdverbundenheit,…
„Across The Cobblestones“ hebt zwar mit Vogellauten an, wie gewisse epochale Stücke von Steve Howes Hausband Yes, aber Yes-Umfeld-Alles-Käufer seien trotzdem fairerweise gewarnt: Weder mit den frühen Yes-Großtaten wie „Close To The Edge“ noch mit Howe-Soloausritten von „Tomorrow“ über „Homebrew“ bis hin zu „Skyline“ hat dieses „Remedy“ genannte Projekt allzuviel zu tun, obwohl alle Stücke…
Angesichts der Tatsache, dass Sarah Morrow eine virtuose Posaunistin ist, die dem Be-Bop frönt, ist der Titel dieser CD zum Glück eine große Enttäuschung. Denn die Interpretationen auf dieser Scheibe sind keineswegs so verstaubt, wie der Schreckbegriff „Standard“ vermuten lässt. Hinzu kommt, dass sich die Cover-Versionen nahtlos in das eigene Schaffen eingliedern. D.h. im Umkehrschluss:…
Als „neo-amerikanische Gothic-Balladen“ beschreibt ihre Plattenfirma Saddle Creek die Songs von Orenda Fink und Maria Taylor sehr passend. Denn obwohl die beiden Amerikanerinnen Eric Bachman (vormals Kopf der Indierocker Archers Of Loaf) als Produzenten engagiert haben und auch schon des Öfteren im Bright-Eyes-Umfeld auftauchten (unter anderem als Supportact und Teil von Conor Obersts Band auf…
Platte der Woche KW 41/2003 Wow! Was für eine Band! Und endlich auch bei uns! Nachdem die ersten vier Alben der Amerikaner hierzulande – vorsichtig ausgedrückt – nicht einfach zu bekommen waren, erscheint das neue Werk, treffend „Transatlanticism“ getauft, dank der Herren vom Grand Hotel Van Cleef nun auch in Deutschland. Nachdem DCFC-Sänger Ben Gibbard…
Mit dem neuen Label beschreiten Murdoch & Co. gleich auch neue Wege in der Produktionstechnik. Hinter den Reglern saß kein geringerer als Altmeister Trevor Horn. Anstatt der neuen Scheibe unserer Lieblinge auch gleich seinen spezifisch-klinischen, artifiziellen Sound aufzudrücken, wie er das oft so gerne tut, beschränkte sich der Mann lediglich darauf, die Band auf bestmögliche…
Als Sunny Day Real Estate haben sie mitgeholfen, das Genre EmoCore aus der Taufe zu heben. Inzwischen hat sich die legendäre Band aus Seattle fast in Originalbesetzung wieder zusammengefunden. Doch Jeremy Enigk, William Goldsmith und Nate Mendel tun gut daran, dieses Album nicht unter dem alten Bandnamen zu veröffentlichen. Mit EmoCore hat The Fire Theft…