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  • Morning Star – My Place In The Dust

    Morning Star ist weniger eine Band, sondern ein Projekt, das Jesse Vernon aus Bristol im stillen Kämmerlein mit der Hilfe von ein paar Freunden zusammengebastelt hat. Angesichts dieses Umstandes ist dabei eine recht organisch klingende Angelegenheit herausgekommen, bei der man den Einsatz diverser elektronischer Hilfsmittel bestenfalls erahnen kann. (Bei vielen Sachen dieser Art springen einem…

  • Lene Marlin – Another Day

    Auch eine schöne Art erwachsen zu werden! Als die Norwegerin Lene Marlin – so mit 17 / 18 – ihr Debütalbum herausbrachte, rechnete wohl niemand (schon gar nicht sie selbst) damit, dass dieses auch gleich einschlagen würde wie eine Bombe. Ohne großen Aufhebens wurde sie damals mit ihren pflegeleichten Popsongs gleich auf der Bravo-Popcorn-Bäckerblume Schiene…

  • Laptop – Don’t Try This At Home

    Die Rede ist von dem musikalischen Wunderkind Jones – das ist Jesse Hartman, der indes Nicky Limbo spielt (jenen Menschen also, der eigentlich Charley Diamondstein heißt). Nicky umgibt sich mit drei Mädels namens Ingrid, Jenny und Mimi – leider alles Schaufensterpuppen. Bis auf Jenny, die singt auf einem Song mit und in einem anderen fragt…

  • Joe Henry – Tiny Voices

    Joe Henry ist ja wohl derjenige der klassischen Singer / Songwriter, der sich – beginnend mit „Trampoline“ – am elegantesten und auch am konsequentesten vom Image des am Lagerfeuer singenden Barden gelöst hat. Vielleicht liegt das daran, dass er auch und immer mehr ein Produzent ist? In Joe Henrys Garage gaben sich die Kollegen die…

  • Cara Dillon – Sweet Liberty

    Es gibt Scheiben, denen das Kalkül gleich eines Fahnenträgers voranschreitet. Und dann gibt es solche wie diese, bei denen ganz zwanglos das Eine zum anderen kommt und die Summe etwas Größeres als die einzelnen Teile bildet – auch ganz ohne Kante. Mit jeder Menge Understatement – aber mindestens genausoviel musikalischer Integrität und vollkommen untrendy –…

  • Alice Cooper – The Eyes Of Alice Cooper

    „What Do You Want From Me?“ hat sich der golfspielende Gruselaltmeister Alice Cooper im Opener seines neuen Albums wohl auch selbst gefragt – und die Antwort gleich mitgeliefert: Den selben zwar simpel gestrickten, aber engagiert gespielten und recht melodischen Sound, der Cooper seit etlichen Jahrzehnten zu einer Institution amerikanischer Rockmusik gemacht hat.Das aktuelle Line-Up besteht…

  • 17 Hippies – Sexy Ambient Hippies

    Vielleicht weiß man es ja: Die 17 Hippies sind eine Art musikalischer Anarchistencombo aus Berlin, die eine Art Augsburger Puppenkisten-Musik auf Ton Steine Scherben-Niveau machen und damit besonders in Frankreich enorm erfolgreich sind. Dies ist nun ein quasi experimenteller Ableger, auf dem die Hippies dem psychedelisch-esoterischen Konzeptgedanken frönen. So abwegig wie das klingt, ist das…

  • Muff Potter – Heute wird gewonnen, bitte.

    Platte der Woche KW 38/2003 Drei lange Jahre liegen zwischen der letzten Muff Potter-Veröffentlichung, „Bordsteinkantengeschichten“, und dem Nachfolger „Heute wird gewonnen, bitte.“ Drei lange Jahre, um sich entweder musikalisch selbst zu kopieren oder weiterzuentwickeln. Um sich nicht selbst zu kopieren, haben sich Muff Potter diesmal in den Proberaum eingeschlossen und sich viele Gedanken über die…

  • Peaches – Fatherfucker

    Auch auf ihrer neuen Scheibe macht es die Elektronik-Anarchistin Peaches dem Zuhörer nicht leicht. D.h.: Eigentlich macht sie es doch leicht! Denn die Meisterin der plakativen Provokation versucht gar nicht erst durch subtile Zwischentöne und sublime Botschaften zu gefallen, sondern grölt ihre expliziten Parolen einfach so lange heraus, bis sie wirklich jeder gehört und verstanden…

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