Wer in den letzten Jahren die B-Seiten der Charlatans aufmerksam gehört hat, konnte zwei Dinge feststellen: Erstens, dass die Single-Bonustracks…
Wer in den letzten Jahren die B-Seiten der Charlatans aufmerksam gehört hat, konnte zwei Dinge feststellen: Erstens, dass die Single-Bonustracks der Band aus Manchester ebenso gut waren wie die A-Seiten und zweitens, dass der inzwischen in Los Angeles heimisch gewordene Sänger Tim Burgess den Platz auf den Singles immer mehr für seine eigenen Experimente abseits…
Vor zwei Jahren überraschten Zoot Woman mit „Living In A Magazine“, und dort speziell mit „It’s Automatic“, und ließen vielerorts verwirrte Geister zurück. „Meinen die das wirklich ernst?“, werden sich viele Menschen gedacht haben, denn Zoot Woman zeigten sich in weißen Anzügen auf dem CD-Cover, dazu spielten sie 80s-Pop mit allem Pipapo und einem hohen…
Hillside sind zurück. Schön wie immer. Nur besser. Noch besser. Und ein wenig anders. Ihre Songs bewegen sich noch immer in der überaus bunten Grauzone zwischen Indie-Rock, Emo und Pop. Doch waren es bisher eher Jimmy Eat World und Samiam, die man als Vergleiche nennen konnte, scheinen diesmal auch immer mal wieder die Foo Fighters…
Am Totentanz der Altjungfern gibt es wirklich rein gar nichts auszusetzen: Sämtliche Trademarks – vielleicht mit Ausnahme von atemlosen Highspeed-Nummern – sind enthalten und werden auf hohem Niveau auf „Dance Of Death“ abgearbeitet: Die zarten Bass-Intros von Meister Harris, die abwechselnd satt einrastenden Soli der Gitarrendrillinge, das eindringliche Polizeisirenengeheul von „The Bruce“, Nicko McBrains entfesseltes…
Wie nähert man sich jetzt am besten dieser Scheibe, ohne etwas falsches zu sagen? Vielleicht wie der Künstler selbst, der dieses Werk im Angesicht des nahenden Todes einspielte (der dann auch vor kurzem eintrat): Mit Galgenhumor. Jemand, der, wie Warren Zevon bei den Aufnahmen im Sommer des letzten Jahres, quasi mit einem Fuß im Grabe…
Labelsampler sind ja immer so eine Sache, vor allem, wenn das exklusive Material rar gesät ist. Dieser ist trotzdem (und nicht nur wegen des Schnupperpreises) zu empfehlen. Das amerikanische Bloodshot-Label ist nämlich längst nicht mehr nur dafür bekannt, dass es der Welt das erste Ryan-Adams-Solowerk „Heartbreaker“ schenkte: Eine ganze Reihe der „Finest Kind Insurgent Country“-Bands…
Francis MacDonald, als Drummer von Teenage Fanclub und Kollaborateur von Duglas T. Stewart bei den BMX Bandits in Glasgow selbst so etwas wie eine lokale Legende, hat uns durch sein Shoeshine-Label in den letzten Monaten zwei großartige Platten geschenkt – die neuen Werke der Altmeister Ben Vaughn und Kim Fowley nämlich. Aber er hat auch…
Für viele ist Emo keine Musikrichtung mehr, sondern nur noch ein Wort, ein Hype, eine Schublade, in der inzwischen nahezu jede Band ihren Platz findet. Doch Emo ist auch eine Welle, die keine geographischen Grenzen kennt und Bands aus allen Teilen der Welt durch die Gegend spült. Ganz frisch an Land befördert wurden jetzt Crowfish…
Benutzt man seit einigen Jahren den Begriff Cross-Over, ist allen klar, was einen erwartet: Rap, Gitarren, etwas Hardcore. Auch Skullboogey machen Cross-Over. Doch ohne Rap und ohne Hardcore. Klassischen Cross-Over aus Blues, Heavy Metal, Gothic, Seattle und Rock’n’Roll. Sie selbst nennen es Alternative Rock From The Dark Site. Stimmt schon. Düstere Texte über Tod, Monster…