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  • The Thrills – So Much For The City

    The Thrills sind anders. Cooler Name, coole Band, kommen aus Irland – und ist das nicht ein Banjo, das sich da in ca. der Hälfte der Songs breit macht? Doch, doch, ist es. Schon wieder also eine Band, die das Stigmata des „Next Big Thing“ tragen muss. Leichtfertig in die Ecke des „New Garage Rock“…

  • The Sleepy Jackson – Lovers

    The Sleepy Jackson sind in aller Munde. Mastermind Luke Steele und seine Handlanger präsentieren uns Australiens Antwort auf den britischen Hype. Vollkommen ohne Hemmungen mischt Luke „anything goes“ Steele alle Stile, die er irgendwo schon einmal gehört hat zu grandiosen, aufgebauschten, jubilierenden, triumphierenden Pop-Zuchtperlen der Extraklasse und blinzelt dabei unschuldig unter seinen silbernen Lidschatten hervor.…

  • Morcheeba – From Brixton To Beijing

    „Wir sind irgendwo in China, das ist alles, was ich weiß“, sagt Morcheeba-Sängerin Skye Edwards gleich am Anfang der Dokumentation über den Peking-Trip der Band. Morcheeba wirken immer herrlich planlos, wenn sie Interviews geben. Ob Paul Godfrey mit einem Straßenhändler feilscht und sich am Ende doch über den Tisch ziehen lässt, oder Bruder Ross stolz…

  • Jack Johnson – On And On

    Jack Johnson ist ein in den USA enorm erfolgreicher Songwriter („Brushfire Fairytales“), der in seinen Songs mit der Reggae-Ästhetik flirtet. Ein Wiederspruch? Aber gewiss, denn der Amerikaner als solches steht ja nicht so sehr auf Reggae. Aber erstens ist das mit dem Reggae auch eher so eine Ahnung, die Jacks swingenden, sonnigen Songs eher so…

  • Patty Hurst Shifter – Beestinger Lullabies

    Einmal abgesehen von der offensichtlichen Behinderung in Bezug auf die Namensgebung haben wir mit Patty Hurst Shifter endlich mal wieder eine lebendige, greifbare Rockband, deren Ziel über das bloße Hantieren mit Versatzstückchen hinauszugehen scheint. Dabei ist es gar nicht so einfach in Worte zu kleiden, warum PHS nun besser sein sollen als andere Gitarrenbands dieser…

  • The Flaming Sideburns – Sky Pilots

    Nun also auch die Flaming Sideburns. Wie ihre Kollegen von den Hellacopters verließen die vier Finnen und der argentinische Sänger ihre Indie-Heimat (Bad Afro) und heuerten beim Major Motor / Universal an. Und wie auch die Hellacopters kehrten die Flaming Sideburns dem kräftigen Punk’n’Roll den Rücken und suchen ihre Inspirationen heuer eher in den Garagen…

  • Dead Soul Tribe – A Murder Of Crows

    Devon Graves‘ Tribe-Projekt war eines der Highlights des ProgPower-Festivals 2002, das Album „Dead Soul Tribe“ sogar eine der stärksten Veröffentlichungen aus der progressiven Ecke im Gesamtjahr 2001. Wie kommt die aktuelle Veröffentlichung des ehemaligen Sängers von Psychotic Waltz mit den sich hieraus ableitenden turmhohen Erwartungen klar? Mühelos. Obwohl sich Graves und seine Band eindeutig entwickelt…

  • Enchant – Tug Of War

    Wenn Enchant noch ein wenig mehr Dampf rausnähmen, kämen sie in verdächtige Nähe zu easy listening-Prog à la Jadis – ganz sicher jedenfalls bei diesem Opener „Sinking Sand“. So, wie die Dinge aber auch mit „Tug Of War“ trotz des dynamischen (Tauziehen-)Namens wieder liegen, kommt insgesamt noch eine rundum entspannte Neo-Prog-Scheibe dabei heraus – wenn…

  • Nevermore – Enemies Of Reality

    Die Legende bebt: Mit „Dreaming Neon Black“ (’99) und „Dead Heart In A Dead World“ (’00) hatten Nevermore der Welt gezeigt, dass es auch außerhalb von Fusion-Experimenten die Kombination von Heavy Metal, unvergesslichen Melodien und anspruchsvoller Komplexität geben kann – und das sogar noch erfolgreich. Der mit Spannung erwartete Nachfolger „Enemies Of Reality“ nun lässt…

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