Was ist eigentlich „Antifolk“? Heißt das, dass man – wie der Dilettant – sein Metier nicht beherrschen muss um dennoch…
Was ist eigentlich „Antifolk“? Heißt das, dass man – wie der Dilettant – sein Metier nicht beherrschen muss um dennoch glücklich zu sein? Dann lägen wir hier schon ganz richtig. Wenn nämlich Major Matt Mason und Nan Turner, die alten Antifolker, sich dazu hätten durchringen können, mal jemanden zu fragen, wie man auch ohne großartiges…
Der hoch schwankende Rezensionsstapel birgt heuer auch ein zuvor unbekanntes Bluesrock-Kleinod: Julian Sas kommt zwar aus dem Land von Frau Antje, genmanipuliertem Gras und Windmühlen, bringt aber mit dem zutiefst virtuosen Spiel, dem Klang seiner Vintage-Gitarren und nicht zuletzt seinem ausdrucksvollen, variablen Gesang einen eben so oberamtlichen Blues rüber, wie man ihn sonst nur von…
Ausgerechnet aus dem lieblichen Kanzlerferienort Hannover (und nicht etwa aus einer mehr Hardcore-kompatibel erscheinenden Metropole wie New York) kommt diese Old School-Core-Vollbedienung, die noch so richtig altschulisch Spaß macht. I Defy, ’99 gegründet, waren offensichtlich längere Zeit ein Nebenprojekt der in anderen Bands gebundenen Mitglieder Raoul (Festante, übrigens ein Name, der in in der Musik[promotion]szene…
Ausgerechnet aus dem lieblichen Kanzlerferienort Hannover (und nicht etwa aus einer mehr Hardcore-kompatibel erscheinenden Metropole wie New York) kommt diese Old School-Core-Vollbedienung, die noch so richtig altschulisch Spaß macht. I Defy, ’99 gegründet, waren offensichtlich längere Zeit ein Nebenprojekt der in anderen Bands gebundenen Mitglieder Raoul (Festante, übrigens ein Name, der in in der Musik[promotion]szene…
Ein nettes, wiewohl nicht völlig taufrisches Wortspiel mit „Be(a)st“ sowie ein monstermäßiges Artwork von Markus Meyer (Kreator, Grave Digger) soll Appetit machen auf eine Metal-Compilation, die nach Label-Aussagen „die besten und bekanntesten Bands dieses Genres“ vorstellen soll – Bescheidenheit ist eine Zier. Als Untertitel und Alleinstellungsmerkmal in der schier unzählbaren Flut von Best Of-Zusammenstellungen dient…
Cindy Bullens hat – man mochte es angesichts des doch arg poppigen Vorgängeralbums „Between Heaven & Earth“ kaum glauben – durchaus eine Rock-Historie. Nicht so sehr Roots-orientiert, wie auf dieser Scheibe, sondern eher kantigen Stones-Rock, so in Richtung des auf dieser Sammlung herausstechenden „Sensible Shoes“. Es ist erfreulich, dass dieser Aspekt ihres Tuns auf der…
Dass Tim Rutili und seine Mannen Meister des Experimentalismus sind, beweisen sie auch auf ihren regulären Veröffentlichungen. Beim zweiten Teil ihrer Filmmusik-Serie dagegen verzichten Califone größtenteils auf traditionelle Songschemata und präsentieren uns fragmentarische Stimmungsmusik. Zum einen Tim Rutilis Soundtrack zu einem Animations-Film von Brent Green namens „Francis“, die Musik zu Jeff Economys „Fireworks (No Mail…
Dass Ben Vaughn sich auf irgendetwas verlässt, was er vorher schon mal gemacht hat, kann man mit Sicherheit eigentlich nie sagen. Der Mann, der solche Sachen macht, wie ganze CDs in seinem Auto (!) aufzunehmen oder einen Gutteil seiner Zeit damit verbringt, Sitcoms musikalisch zu untermalen (es war dann also wohl die Idee des Alex…
Gewaltig druckvoll geht es bei Soulstrip zu, wenn sie in Richtung ihres Namensgebers losstarten. „Homme“, französisch für „Mensch“, heißt das sechs Tracks umfassende Album, das zwar aus Deutschland kommt, aber dennoch – und das ist natürlich als Kompliment gemeint! – äußerst amerikanisch klingt. Soulstrips Mucke gehört dem Gebiet der Rockmusik an, gibt sich aber durchaus…