Der Vorläufer „Boogie“ war schon kein Boogie, aber ein gemeines Stück Thrashcore, das vor allem durch seine Aggression beeindrucken konnte.…
Der Vorläufer „Boogie“ war schon kein Boogie, aber ein gemeines Stück Thrashcore, das vor allem durch seine Aggression beeindrucken konnte. „Demon Dealer“ ist nun kein bisschen versöhnlicher oder Schonkaffee-mäßiger geworden, aber musikalisch doch (noch) erheblich besser. Die Schweden Tobbe, Mazza, Matte und Mogge haben offensichtlich gewaltig an Instrumentenbeherrschung und Gesang sowie Aufnahmetechnik gefeilt, Ergebnis ist…
Eine polyphone Orgie? Das ist irreführend. Polyphon? Ja! Das kann man bei 24 Bandmitgliedern durchaus behaupten. Orgie? Nein! Dafür ist alles viel zu geordnet und klar strukturiert. Das ist aber kein Fehler, sondern der große Pluspunkt. 24 Musiker könnten leicht dazu verführen, einen Song zu überfrachten. Nicht so jedoch The Polyphonic Spree. Alle halten sich…
Mit der DVD „Live At The Apollo“ gab es letztes Jahr bereits ein eindrucksvolles Dokument der ersten Roxy Music-Tour seit 18 Jahren – warum sollte man sich also nun die „Live“-Doppel-CD anschaffen? Ein Grund wäre, dass die insgesamt 22 Songs nicht von einem einzigen Konzert stammen, sondern persönlich von der Band aus verschiedenen Konzert-Mitschnitten der…
Alkemyst sind nicht die Sorte Alchemisten, die Blei in Gold verwandeln. Auch Liebestränke („Du siehst mit diesen Trank im Leibe / Shakira bald in jedem Weibe“) sind nicht ihr Spezialgebiet. Sondern diese Franzosen scheinen auf Zeitreisen spezialisiert zu sein. Nach dem lustigen Türgequietsche und Kunstharfen-Pizzicato des Intros „Spells And Elixirs“ ist klar, dass wir es…
Platte der Woche KW 26/2003 Auch wenn es viele vielleicht nicht wahrhaben möchten: Auf dieser Scheibe zeigt die ehemalige Catatonia Sängerin Cerys Matthews erstmals, was eigentlich in ihr steckt. Das hängt damit zusammen, dass sie jetzt nicht mehr von einem eher unpassenden New Wave Pop Alternative-Korsett eingezwängt wird, für das ihre Stimme im Nachhinein überhaupt…
Diese Platte wird dir den Glauben an den guten alten Indierock zurückgeben. „Every Famous Last Word“ ist eine Scheibe, die von Anfang an gefangen nimmt. Hinter Miracle of 86 steht übrigens kein geringerer als Kevin Devine, der mit seinem letzten Soloalbum bereits einige Kritiker zu begeistern wusste. Nun also legt er zusammen mit seinen Kollegen…
Bei Pinback handelt es sich um das neueste Singning des geschmackssicheren Touch & Go-Labels. Und auch in diesem Fall hat man wieder etwas Besonderes ausgegraben. Obwohl in Europa kaum bekannt sind Rob Crow und Armistead Burwell Smith, die zwei Köpfe hinter Pinback, bei weitem keine Newcomer mehr. Crow spielte bei den Physics und Smith dürfte…
Serviervorschlag für den Zweitling des Projektes von Duncan Patterson (ex Anathema): Wie der Albumtitel schon nahezulegen versucht, tatsächlich bitte die Beleuchtung dämpfen, etwas Zeit und Ruhe nehmen, Termine für die nächsten, sagen wir, zwei bis drei Wochen absagen, Teleföhn in den Eisschrank, Anlage auf mittleren Blast und dann .. „lights out“!Die Stimmungslagen und Klangfarben der…
Es dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass es die Berliner Band Dreadful Shadows leider nicht mehr gibt (sie haben sich im Jahre 2000 aufgelöst), dafür hinterlassen sie aber einfach wunderbare Musik für all diejenigen, die etwas mit Gothic-Rock und -Metal anfangen können. 1996 erschien das Meisterwerk „Buried Again“, eine Platte, die zeigen sollte, wie perfekt…