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  • Dirty Three – She Has No Strings Apollo

    Das Einzige, was sich bei den Dirty Three ändert, so könnte man bösartig sagen, ist ab und an das Label, auf dem das australische Trio seine instrumentalen Elegien verbreitet. Immerhin markiert diese neue Scheibe das 10-jährige Bestehen des Projektes. Wer hätte das angesichts des Konzeptes Schlagzeug, Gitarre und Violine für möglich gehalten. Sicher, auf dem…

  • South San Gabriel – Welcome Convalescence

    Will Johnson hat ein Problem: Er leidet an kreativer Elephantiasis. Ständig muss der arme Mann – wie unter Zwang – Songs in die Welt setzen, so dass eine Band – Centro-Matic – dafür gar nicht ausreicht. Wohl auch deshalb musste ein Side-Project wie South San Gabriel her. Obwohl beide Acts durchaus Parallelen aufweisen – der…

  • Armstrong – My Secret Story

    Da braut sich was zusammen im hohen Norden. Genauer gesagt in Kiel. In Rock’n’Roll-City. Nach Smoke Blow geben nun auch Armstrong Vollgas und hauen uns feinsten Ostsee-Rock um die Ohren. Der hat seine Ursprünge zwar eigentlich in den Wüsten Kaliforniens und wurde von einer Band namens Kyuss nahezu perfektioniert, doch mit einer Prise kühlem Salzwasser…

  • Pitchshifter – Bootlegged, Distorted, Remixed & Uploaded

    Das zweitschönste Geschenk nach einem Sixpack mit anhängender Pitchshifter-Konzertkarte (nach der Farewell-Tour leider eh illusorisch) könnte für die Core-Fraktion wohl dieser immerhin Doppel-Pack sein. Geboten wird hier auf CD 1 zunächst sehr authentisch eingedoste Livehysterie (52 Minuten eines 2002er Gigs in London, direkt aus dem Mischpult mitgeschnitten), die mit „Triad“, „Eight Days“, „What’s In It…

  • Eleni Mandell – Country For True Lovers

    Der Titel dieses neuen Albums der musikalisch ansonsten in ganz anderen Gefilden angesiedelten Chanteuse aus Los Angeles sagt eigentlich schon alles aus: Es gibt traditionellen, reinrassigen ursprünglichen Country (nix Alt!) im Stile der großen Vorbilder: Patsy Cline, Tammy Wynette, Loretta Lynn hört man z.B. heraus. Das gelegentliche Merle Haggard-Cover darf auch nicht fehlen und jedweder…

  • Carolyn Breuer – Serenade

    Die Liner-Notes zu Carolyn Breuers neuem Album „Serenade“ schreibt kein geringerer als Branford Marsalis – und sagt, dass der einzig objektive Weg, sich Carolyns Musik zu nähern der ist, sich die Scheibe unvoreingenommen anzuhören. Was äußerst banal klingt, macht aber Sinn. Denn so richtig kann man den Charme dieser Scheibe nicht in Worten fassen. Carolyn…

  • Mors Principium Est – Inhumanity

    Wer findet, Death Metal sei destruktiv, schleppend, eintönig und primär stimmungstötend, könnte sich von Mors Principium Est lügen strafen lassen! Die sechs jungen Finnen hauen dem Hörer mit ihrem erfrischenden Debüt „Inhumanity“ einen Brocken Musik ums gespitze Ohr, der vielleicht nicht gerade geeignet scheint, den Altvorderen zum gerade begangenen Muttertag unters Kopfkissen geschmuggelt zu werden,…

  • Anorak DS – An einem Tag im Mai

    Anorak DS kommen aus Berlin und machen, wer hätte es geahnt, deutschsprachigen Pop. Den Begriff „Berliner Schule“ braucht man in diesem Zusammenhang allerdings nicht zu strapazieren, zu deutlich sind vielmehr die Bezüge zu Hamburger Vorbildern. Und genau da beginnt das Problem dieser Veröffentlichung. Wo es Teilen der Berliner Szene gelungen ist, sich von der Rock…

  • Native Instinct – First Born

    Erste Hürde: Um das Cover wirklich goutieren zu können, muss man wohl mit wirklich sehr speziellem Humor gesegnet sein, der unsereinem grad völlig abgeht, sei’s drum. Zweite Hürde: Verprellte Erwartungshaltung – wer so mit „666“-Tattoos und Teufelshörnchen rumaast, sollte doch vielleicht auch irgendwo irgendwie mal ein Black Metal-Nümmerchen auf dem Ticket haben – findet bei…

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