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  • …And You Will Know Us By The Trail Of Dead – The Secret Of Elena’s Tomb

    Die Gründe für eine EP-Veröffentlichung können vielfältig sein: Das Label will die Band im Gespräch und in den Medien halten%3B die Band will Material veröffentlichen, das nicht mehr auf das letzte Album gepasst hätte%3B die Band will die Wartezeit auf das nächste Album verkürzen%3B die Band möchte neue Dinge austesten%3B undsoweiter. Im Falle der neuen…

  • Herr Nilsson – einfacher sein

    In Berlin sind Herr Nilsson ja schon so eine Art kleine Institution. Im Rest der Republik lässt die Bekanntheit dann aber schlagartig nach. Zu Unrecht, wie auch der neueste Tonträger „einfacher sein“ klar macht. Herr Nilsson liefern, insofern ist alles beim Alten, weiterhin getragenen, manchmal gar loungigen Gitarren-Pop mit deutschen Texten. Und Sänger und Texter…

  • Sunburn – Beauty?

    Aber hallo! Da kommen ja verdammt fette Töne aus dem gemütlichen Frankenländle! Sunburn nennen sich die Verursacher, die mit „Beauty?“ ein dermaßen großes Gitarrenalbum aufgenommen haben, dass man nur respektvoll den Hut ziehen und geradezu euphorisch applaudieren kann.Das Ganze ist schon irgendwie Alternative Rock. Die Seattle-Einflüsse sind nicht zu überhören. Doch die fünf seit 1998…

  • Wolfsheim – Casting Shadows

    Vier Jahre hat es gedauert, bis das neue Wolfsheim-Album „Casting Shadows“ fertig war, und viel verändert hat sich nicht. Nach wie vor dominiert die Melancholie den Sound, die Instrumentierung ist wie bisher minimal (Keyboard-Einsätze und -Sounds vergleichbar mit der „Violator“-Phase von Depeche Mode), und Heppners Stimme immer noch zitternd markant. Aber vielleicht erwartet man ja…

  • Destroyer – This Night

    Was für eine tolle Platte, die in Amerika auf dem Superchunk-Label Merge bereits ein würdiges Zuhause gefunden hat. „This Night“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie man aus alten Ideen einen stets aufregenden, organisch dichten und letztendlich doch irgendwie innovativen Sound zaubern kann, bei dem die retrospektiven Anleihen der Kanadier – deren Mastermind Daniel Bejar auch…

  • The Finger – We Are Fuck You / Punk’s Dead Let’s Fuck

    Es dürfte sich ja mittlerweile rumgesprochen haben: Das ist ein Witz-Projekt von Ryan Adams und seinem Kumpel Jesse Malin. Wie uns letzterer im Interview erklärte, habe man sich das im besoffenen Kopp ausgedacht. Und so klingt es auch. Das ist eine – ca. in einer halben Stunde rausgehauene – Punk-Scheibe, die klingt, wie eine Mischung…

  • Smog – Supper

    Viele Köche verderben den Brei. Was ein Glück also, dass Bill Callahan alleine kocht. Musste man nach der „Best Of“-Sammlung „Accumulation: None“ noch fürchten, dass Bill wieder in’s musikalische Tertiär zurückkriechen könnte, zeigt sich dieser auf „Supper“ erstaunlich gelöst, zugänglich, ja fast heiter. Das wohl auch deswegen, weil er sich nach längerer Zeit mal wieder…

  • Jona – sich freuen bei 150

    Neulich mal wieder unterwegs auf einem dieser endlosen vierspurigen Asphaltstreifen. Bei höherem Tempo beginnt der Wagen sich bockig zu gebärden. Runter vom Gaspedal, dezent gequälte Miene während der aufgelesene Mitfahrer im Eastpak-Sack nach musikalischer Untermalung sucht. Er hätte da einen „Jungen mit ner Gitarre“ sagte er. Unweigerlich tritt man das Gaspedal wieder durch. Rein prophylaktisch…

  • Compilation – French Cuts 2

    „Wollän Sie mit mir singän? Wollän Sie mit mir eine‘ gut‘ abän‘ verbringen?“ Mit dem Anfänger, dem Interessierten sowie dem Experten hat sich das Münchner Label Panatomic eine ziemlich breite Zielgruppe ausgesucht, deren gemeinsame Nenner Frühling, perlender Pop der Sechziger, Beat, Easy Listening, Jazz und Brasil lauten. Bleibt dafür genügend Raum, verteilt auf über eine…

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