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  • Freak Kitchen – Move

    Schon April – und das hier glitscht dennoch unmittelbar in die bisherigen Album Top Ten des Jahres: Die aktiven Gitarristen oder Gitarrenjünger unter der verehrten Leserschaft haben vermutlich mehrheitlich wenigstens schon einmal den Namen Mattias IA Eklundh vernommen – da dieser simpel einer der wenigen originellen Guitar Heroes heutzutage ist (überprüfbar etwa auf seinem Soloalbum…

  • Elend – Winds Devouring Men

    Nomen non semper est omen: „im elende sein“ konnte ganz früher auch mal „in der Ferne“ heissen – und einen fernen Ort beschreiben Iskandar Hasnawi, Sebastien Roland und Renaud Tschirmner (frz. bzw. österreichischer Herkunft) mit Winds Devouring Men mal ganz sicher…Der ganz eigene Sound dieses sich nach fünfjähriger Pause jetzt zurückmeldenden Projekts beruht auf der…

  • Compilation – Clip Attack – Best Of Underground

    Drakkar Entertainment bietet mit „Clip Attack“ eine preisgünstige DVD-Zusammenstellung an, die viel Material für Mattenschwinger bereit hält. So gibt es sämtliche Videos von Nightwish zu sehen, zwei Kreator-Clips aus der „Endorama“-Zeit (u.a. mit Thilo Wolff von Lacrimosa), die Finnen Lordi sind mit zwei Clips dabei und es gibt einen Live-Song von Haggard (wobei man da…

  • Bernard Allison – Kentucky Fried Blues

    Witziger Albumtitel, keine Frage, aber doch (gottseidank) etwas irreführend: Mit Junk und Fast Food (K. Fried Chicken) haben dieser Künstler und seine Platte ungefähr so viel zu tun, wie Faith Hill mit Black Metal-Orgien. Allerdings kommt die Musik tatsächlich – zumindest an diesem Abend – aus Kentucky, und „hot from the frying pan“ ist sie…

  • Janet Bean & The Concertina Wire – Dragging Wonder Lake

    Anders als ihre Freakwater Kollegin Catherine Irwin beschränkt sich die 11th Dream Day-Drummerin Janet Bean bei ihrem Debüt nicht darauf, eine Spar-Version ihres sonstigen Tuns zu dokumentieren, sondern schreitet mutig in alle möglichen Richtungen gleichzeitig. Gleich der erste Track – eine subtile Piano-Ballade lässt aufhorchen. Es folgen 60s Soul, Alternative-Rock, Alt-Country und eine Prise Rock.…

  • The Possibilities – Way Out

    Die Possibilities sind eine klassische Musicians-Musician-Band. Die Truppe aus Athens Georgia hat enge Verbindungen zu Minus 5 (Scott MacCaughey schrieb die Liner Notes zur neuen Scheibe), den Dashboard Saviors, Jack Logan (Backing Band für beide Acts), den Posies und natürlich REM, für die sie als Support-Act auftraten. In Ruhm und bare Münze hat sich das…

  • Les Dickinsons – On My Lips

    Verzerrte Keyboards hämmern zu einem schnellen bluesigen Stromgitarrenriff, eine Frauenstimme skandiert den Namen der Band, die Beatbox wird gelegentlich vom einem 70er-Rockband Schlagzeugsolo übertönt und dann kommt noch eine gesampelte Mundharmonika ins Spiel. So präsentieren sich Les Dickinsons im selbstbetitelten Eröffnungstrack. Was dann folgt, ist allerdings wesentlich mehr songwritingbetont, mal Disco mit Industrialeinflüssen, mal eher…

  • The Sound of Money – Throw Money!

    Total ätzend, dieses Cover. Diese beiden traurigen Gestalten, die da Wacholder aus der Steingut-Flasche süffeln und aussehen als wären sie irgendwie zu Geld gekommen, das sie jetzt verpulvern müssen – cool. „Make love not war / who can ask for more / but make love not money / that one’s not even funny.“ Das ist…

  • Hanson Brothers – Brad

    Die Ramones sind tot, lang leben die Hanson Brothers! Die kennt man eigentlich als NoMeansNo, doch manchmal mutieren die Kanadier um die Gebrüder Wright zu den Hansons und punkrocken ihren astreinen Lederjacken-Sound unters Volk.Leider handelt es sich bei „Brad“ nur um eine Fünf-Track-EP, nach nicht einmal 13 Minuten ist das Vergnügen auch schon wieder zu…

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