Was für eine tolle Platte, die in Amerika auf dem Superchunk-Label Merge bereits ein würdiges Zuhause gefunden hat. „This Night“…
Was für eine tolle Platte, die in Amerika auf dem Superchunk-Label Merge bereits ein würdiges Zuhause gefunden hat. „This Night“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie man aus alten Ideen einen stets aufregenden, organisch dichten und letztendlich doch irgendwie innovativen Sound zaubern kann, bei dem die retrospektiven Anleihen der Kanadier – deren Mastermind Daniel Bejar auch…
Es dürfte sich ja mittlerweile rumgesprochen haben: Das ist ein Witz-Projekt von Ryan Adams und seinem Kumpel Jesse Malin. Wie uns letzterer im Interview erklärte, habe man sich das im besoffenen Kopp ausgedacht. Und so klingt es auch. Das ist eine – ca. in einer halben Stunde rausgehauene – Punk-Scheibe, die klingt, wie eine Mischung…
Viele Köche verderben den Brei. Was ein Glück also, dass Bill Callahan alleine kocht. Musste man nach der „Best Of“-Sammlung „Accumulation: None“ noch fürchten, dass Bill wieder in’s musikalische Tertiär zurückkriechen könnte, zeigt sich dieser auf „Supper“ erstaunlich gelöst, zugänglich, ja fast heiter. Das wohl auch deswegen, weil er sich nach längerer Zeit mal wieder…
Neulich mal wieder unterwegs auf einem dieser endlosen vierspurigen Asphaltstreifen. Bei höherem Tempo beginnt der Wagen sich bockig zu gebärden. Runter vom Gaspedal, dezent gequälte Miene während der aufgelesene Mitfahrer im Eastpak-Sack nach musikalischer Untermalung sucht. Er hätte da einen „Jungen mit ner Gitarre“ sagte er. Unweigerlich tritt man das Gaspedal wieder durch. Rein prophylaktisch…
„Wollän Sie mit mir singän? Wollän Sie mit mir eine‘ gut‘ abän‘ verbringen?“ Mit dem Anfänger, dem Interessierten sowie dem Experten hat sich das Münchner Label Panatomic eine ziemlich breite Zielgruppe ausgesucht, deren gemeinsame Nenner Frühling, perlender Pop der Sechziger, Beat, Easy Listening, Jazz und Brasil lauten. Bleibt dafür genügend Raum, verteilt auf über eine…
Was kann man zu dieser Band noch sagen, was noch nicht gesagt worden wäre? Saltatio Mortis sind eine Mittelalter Band im klassischen Stil. Dennoch kopieren sie nicht, was ihnen In Extremo oder Subway To Sally vorgekaut haben. Auch wenn „Heptessenz“ mit den Merseburger Zaubersprüchen beginnt – die Musiker stellten diesmal eine instrumentale Version vorne an.…
Wäre der Name „Massive Attack“ nicht bereits vergeben, hier würde er passen wie ein klingender Faustschlag der dem Hörer alle Sinne verstört. Wobei genau genommen der ganze bisherige Output Autechres gemeint sein müsste. Das Experimentelle haben sie vermutlich schon im Laufe der bisherigen sechs Scheiben hinter sich gelassen und sind längst zu ihrer eigenen kleinen…
Danke Lado für keine x-te Limited Bonus Unreleased Rare Only Vinyl-Compilation! Danke für eine simple Werkschau aus den letzten drei Jahren L’Age D’Or und Ladomat. Das ist der Beweis, um es lakonisch mit euren größten Indie-Helden zu sagen. Beweis dafür, dass ihr imstande seid, mal eben locker zwei komplette CD-Längen voll zu bekommen mit hörenswertem…
Es ist „nur“ eine Wiederveröffentlichung, aber eine sehr willkommene: Die quirlig-innovative Betriebsamkeit, die oft bei den Tracks des Köln-Düsseldorfer Duos herrscht, weicht bei diesen, rund sieben Jahre alten, Aufnahmen einer geradezu hypnotisierenden Entspanntheit. Subtil, aber souverän – ganz wie man es von den beiden Weltraum-Mäusen gewohnt ist. Entstanden als Soundtrack zu einem kurzlebigen Filmprojekt mit…