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  • Aurora Borealis – Time, Unveiled

    Aurora Borealis sind immer noch, wie schon auf „Northern Lights“ (Gaesteliste.de berichtete) bewiesen, eine extreme Metal-Band. Tim Yeung ist und bleibt ein technisch beeindruckender Drummer. Und die sowohl im Death- (Gegrunze, die meisten Gitarrenparts) wie im Black Metal- (Fauchender Lead“gesang“) Minengebiet herumstromernden Songs sind für das Genre einigermaßen komplex aufgebaut und technisch sauberst eingeholzt.Auch einige…

  • Slipfire – Broken Pictures

    Wieder mal eine Band, die sich nicht zwischen Punkrock, Emo und Hardcore entscheiden kann. Was im Falle von Slipfire aber gar nicht schlimm ist. Macht die Scheibe doch durchgehend Spaß und bringt Leverkusen endlich mal auf die deutsche Musiklandkarte.Die sechs Jungs aus der Absteigerstadt erinnern sehr häufig an Ignite, verstecken aber auch ihre Drei-Akkord- und…

  • Barbara Morgenstern – Nichts muss

    Nun gut – es ist ihre Entscheidung. Aber warum muss diese Scheibe – Trademark-Sound und elektronisches Gefrickel hin oder her, denn bloß so klingen, als sei sie schlicht und ergreifend defekt? Ständig nerven kleine digitale Aussetzer oder Knipsgeräusche, die offensichtlich daher rühren, dass viel mit der Harddisk herumgefuhrwerkt wurde. Musikalisch gibt’s die mittlerweile tatsächlich zum…

  • Dayna Kurtz – Postcards From Downtown

    Endlich mal eine CD, die man sich auch gut als LP vorstellen könnte – so zeitlos und klassisch kommt diese daher. Danya Kurtz ist eine Songwriterin mit einer ziemlich eindrucksvollen Stimme, die ein bisschen nach dem heiseren Organ von Johnette Napolitano (Concrete Blonde) klingt. Und um dieses herum sind dann auch die betont unmodernen Arrangements…

  • Alabama 3 – Power In The Blood

    Also bislang überzeugte das Projekt, amerikanische Country- und Folk-Themen mit modernen Dancefloor Rhythmen zu verbinden, ja nicht so recht. Zu aufgesetzt und ungelenk wirkte das, was die Waliser da zuweilen produzierten. Auf der neuen Scheibe machen sie indes (um einen berühmten Kollegen zu zitieren) alles richtig. Was kann man auch gegen ein Werk sagen, auf…

  • W:AX – Worldwidewax

    Noise-Pop aus Leipzig. Kein Widerspruch darin zu sehen, denn was Bands – vor allem aus England – bereits vor knapp zwanzig Jahren (nicht zu vergessen das kleine Revival Ende der 80er / Anfang der 90er) gemacht haben, kann heute nicht schaden. Für alle, die mit dem Begriff Noise-Pop nicht so viel anfangen können: Gitarren, die…

  • Rachel Z Trio – Moon At The Window

    Mit diesen Aufnahmen könnten selbst Nicht-Jazz-Freunde glücklich werden, so z.B. die zu Recht riesige Fangemeinde von Joni Mitchell. Rachel Z fing mit 15 an, Joni-Songs (und solche von Steely Dan, schon das Gör hatte echt Geschmack) zu covern, wurde klassisch ausgebildete Pianistin und näherte sich schließlich über Herbie Hancock auch Wayne Shorter. Sie gründete das…

  • Gerry Rafferty – Another World

    Was Gerry Rafferty offensichtlich nie verstanden hat: Sein Klassiker „City To City“ mit dem Überhit „Baker Street“ wurde nicht deswegen zu einem Millionenseller, weil Rafferty als Frontmann von Stealers Wheelers mit „Stuck In The Middle With You“ zu Ruhm und Ehren gekommen war, sondern schlicht wegen der tollen Popsongs mit ihren genialen Melodien. Und deswegen…

  • Sonja Kandels – God Of Laughter

    Irgendwie passt der etwas seltsame Titel nach dem Gedicht von Wole Soyinka zu der Musik auf dieser Scheibe. Sonja Kandels, die musikalisch wohl noch mehr als einen Koffer in Afrika, wo sie aufwuchs, macht etwas, das irgendwo zwischen Jazz, „Art Rock“, moderner Musik und Weltmusik pendelt. Gerade diese genretechnische Unberechenbarkeit macht aber den Reiz der…

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