Nachdem Wilcos „Yankee Hotel Foxtrot“ in fast allen wichtigen US-Magazinen den Titel „Album des Jahres“ abgeräumt hat (was an sich…
Nachdem Wilcos „Yankee Hotel Foxtrot“ in fast allen wichtigen US-Magazinen den Titel „Album des Jahres“ abgeräumt hat (was an sich schon geradezu irrwitzig ist, wenn man bedenkt, dass Wilco für exakt diese Platte von ihrem alten Label vor die Tür gesetzt wurden), dürfte diese Platte von vielen mit Spannung erwartet worden sein. Schließlich handelt es…
Es gibt so Platten, die sind ganz objektiv betrachtet nicht wirklich schlecht. Aber leider so unspektakulär und irgendwie langweilig, dass man beim Hören geradezu vergisst, dass da Musik läuft. Die DeRita Sisters haben exakt so eine Platte gemacht. Dabei verspricht der Info-Zettel des Labels noch großmündig: „Wer die Ramones mag, wird die DeRita Sisters lieben!“…
Ein kalkulierter Aufsprung auf den Hammerfall-Erfolgszug? Hätte man anlässlich des Vorgängers „Dragon Slayer“ ja durchaus annehmen können. Trotzdem ist für Dream Evil zwar nicht stilistisch, aber doch qualitativ die Hammerfall-Schublade allmählich etwas zu klein geworden. Ein gewaltiger Sprung nach vorne im Vergleich zum ebenfalls schon viel Vergnügen bereitenden letztjährigen Album lässt im direkten Vergleich nämlich…
Eine köstliche Mogelpackung: Wer sich unvorbereitet den ersten Takten von „The Art Of Balance“ aussetzt, muss annehmen, „nur“ ein weiteres Beispiel für Kreischcore US-amerikanischer Prägung im Player zu kreiseln. Obwohl ja doch nach einigen Takten bereits diese infam In Flames-mässigen melodischen Gitarren-Leads etwas zu verwirren beginnen. Und das Erstaunen setzt sich fort: „Destroyer Of Senses“…
Eigentlich kann man diese Platte gar nicht negativ besprechen, ohne dass man zu hören bekommt, man hätte die üblichen Vorbehalte gegenüber singenden Schauspielern bzw. schauspielernden Sängern. Und auch wenn das Erscheinungsdatum der Platte gut gewählt ist (Jasmin wurde unlängst Mutter und dürfte vermutlich in absehbarer Zeit nicht besonders häufig auf Leinwand oder Bühne zu sehen…
Was wäre ein Samstag ohne die typischen Collegeserien, die uns Woche für Woche aus unserer Welt entführen, um im Herzen doch ein bisschen amerikanisch zu sein und irgendwie immer mitzuleiden. Das Ganze wird dann immer als ein Cocktail aus bewegenden Bildern und toller Musik serviert. Eine Band, die sich schon durch die Etablierung in diversen…
Nanu, „Mother Earth“ ist doch schon seit zwei Jahren eine Zierde der „Oper meets Death Metal Grunts“-Abteilung nicht nur meines Plattenschrankes? Stimmt schon, allerdings wurde die 2001er CD, die mit 54 Minuten plus einem CD-ROM-Track schon kein Fliegengewicht war, nochmals erheblich aufgepäppelt: Die 2003er Version bringt knapp 72 Minuten auf die Kampfrichterwaage. Das Plus wird…
Das sechste Album von The Sea And Cake aus Chicago sei eleganter Pop, heißt es in der Info. Dem ist eigentlich wenig hinzuzufügen, denn es trifft exakt den Kern dessen, was Sam Prekop und seine Mannen aus der Chicagoer Inzest-Abteilung da betreiben. Allerdings darf man dieses Lob noch um einige Attribute ergänzen. „Spröde“, zum Beispiel.…