„Da weiß man, was man hat“ hieß es in den 70er-Jahren in einer Waschmittelwerbung, und auch Superchunk könnten gut mit…
„Da weiß man, was man hat“ hieß es in den 70er-Jahren in einer Waschmittelwerbung, und auch Superchunk könnten gut mit diesem Slogan für sich und ihre feine neue Platte werben. Auf „Wild Loneliness“ macht das legendäre Quartett aus Chapel Hill, North Carolina, zwar gerade im Vergleich zum wütend-wüsten Vorgänger „What A Time To Be Alive“…
Hinter Freewill stecken drei alte Männer, die ihre Band Mitte der 90er Jahre noch vor dem Release des fertigen Debüts auflöste. Es dauerte dann satte 28 Jahre und genauer gesagt bis ins Jahr 2016, bis diese erste Platte namens „Sun Return“ doch noch erschien. Und dazu fand tatsächlich auch die Band, bei der der ehemalige…
Florence Besch ist eine aus Luxemburg stammende Wahl-Düsseldorferin, die mit ihrer Debüt-EP nicht nur ein klassisches Stück Selbstfindungsarbeit leistet, sondern auf der musikalischen Ebene durch den Mix organischer und elektronischer sowie akustischer und elektrischer Elemente in einem stilistisch zwischen Folk, Pop, New Wave, Dreampop und klassischer Songwriter-Ästhetik changierenden Setting ganz en passant eine recht eigenständige…
Ach. Dieser Mister Brett Gurewitz. Dieser Gitarrist von Bad Religion und vor allem Boss von Epitaph Records. Was der inzwischen alles signt, was der wohl nur vorhat? Erst Punk und Artverwandtes, dann Emo-Rap, jetzt mal wieder purer Pop von und mit den Early Eyes. Heißt: Tanzmusik, Beats, Synthies, Soul, Schmalz, ein paar Gitarren, Indie. Und…
Es gibt so Labels, die seit Jahren feine bis sehr, sehr feine Musik abliefern, aber doch irgendwie unter dem Radar laufen. Startracks aus Schweden zum Beispiel. Seit rund 20 Jahren sind sie am Start und haben in dieser Zeit tolle Platten von unter anderem Refused, Fireside, Last Days Of April, Starmarket oder auch den kultigen…
Dass die deutsch/kroatische Songwriterin Zustra Songtitel wie „Back To Dark“, „Nihilist“, „Oh No“ oder „Drowned Body“ im Angebot hat, wundert nicht sehr, denn auf ihrem Debütalbum geht es um die Vergänglichkeit des Seins – mit der Betonung auf der Vergänglichkeit. In einem nachtschattigen Art- und Dreampop-Setting mit moderatem Doom-Potential findet Zustra stets den Weg zum…
Als Frontfrau des Neo-Soul Ensembles Tok Tok Tok hatte Tokunbo Akinro dereinst ein festes stilistisches Anliegen, von dem sie sich von vorneherein lösen wollte, seit sie 2014 ihre Solo-Laufbahn mit dem Album „Queendom Come“ lostrat. Auf ihrem nunmehr dritten Album „Golden Days“ hat sie dabei nun ein perfektes ästhetisches und musikalisches Setting gefunden. Ihr Pandemie-Projekt…
Kann man auch mal (wieder) sagen: Lo Moon-Gitarrist Sam Stewart ist der Sohn von Dave Stewart (Eurythmics) und Siobhan Fahey (Bananarama, Shakespears Sister). Und ohne jetzt irgendetwas konstruieren zu wollen: Die Band von ihm und seine Kumpels hat durchaus ein ähnlich feines Händchen für gute Popmomente, wie es die Eltern haben und hatten. Und diese…
Anders als vielen seiner musizierenden Landsleute genügt es dem schwedischen Songwriter Kristofer Greczula nicht, sich mit der akustischen Gitarre ans Lagerfeuer zu setzen und in Sachen Skandenamericana-Folk zu machen. Vielmehr scheint er seine musikalische Prägungsphase damit verbracht zu haben, die Musikgeschichte mit einer gewissen Präferenz für groß angelegte, theatralische und sicherlich auch operettenhafte Gesten und…