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  • Simon And Garfunkel – Live In New York City 1967

    Nein, das erste Simon-And-Garfunkel-Livealbum ist es nicht. Und neu ist lediglich die Veröffentlichung, nicht aber die Aufnahme. Dennoch ist dieses Album der wohl bisher schönste Livemitschnitt des oft gehassten, aber dennoch sehr einflussreichen Duos. Geriet das späte Livealbum mit Aufnahmen aus dem Central Park in den 80ern zum typisch amerikanischen Nostalgietrip, zeigen sich die beiden…

  • Tekniq – Compuglobalhypermeganet

    Unscharfe oder auch teils ins Negativ gekehrte Booklets eignen sich hervorragend (besonders im Bereich der elektronischen Sounds), um den Hörer vorzubereiten auf das, was ihm zuhause akustisch widerfahren wird. Verschwommene Lichter an einer nächtlichen Straße ins (N)irgendwo tun da ihr übriges an Symbolik. Herzlich willkommen in einer kalten, futuristischen Welt.Melodien entstehen nur schemenhaft im Hintergrund.…

  • Idlewild – The Remote Part

    Hut ab! Gerade einmal 39 Minuten brauchen Idlewild auf ihrem neuen Album, um den Hörer davon zu überzeugen, dass sie die beste Band der Welt sind. Der Grund dafür ist einfach: Es ist die Vielschichtigkeit der vier Schotten. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands ähnlicher Couleur funktionieren Idlewild nämlich nicht nur als großartige Rockband im…

  • Paul Westerberg – Stereo

    Platte der Woche KW 31/2002 Vier Jahre haben wir auf eine neue Platte von Paul Westerberg warten müssen. Nicht zuletzt, weil der mit seiner letzten Platte, dem über weite Strecken geradezu balladesken Meisterwerk „Suicaine Gratification“, einer ganzen Reihe seiner alten Fans, die in Westerberg auch zehn Jahre nach der Auflösung der Replacements vor allem das…

  • Filter – The Amalgamut

    Nach „Short Bus“ (1995), „Title Of Record“ (1999) und einigen Soundtrack-Beiträgen gibt es nun mit „The Amalgamut“ endlich Nachschub in Sachen Album. Filter ist natürlich in erster Linie Multi-Instrumentalist Richard Patrick, aber seit einiger Zeit teilt er sich einige Songschreiber-Credits mit Band-Mitglied Geno Lenardo, eine Tatsache, die dem allgemeinen Sound nur gut tut, denn so…

  • Bruce Springsteen – The Rising

    Neil Young war einer der Ersten, der mit „Let’s Roll“ seinen Kommentar zum 11. September auf CD veröffentliche. Bruce Springsteen hatte aber bereits zum Fernsehspecial eine Woche nach dem Anschlag den Song „My City In Ruins“ aufgeführt, der sich – weniger plakativ – mit dem Thema auseinandersetzte. Alle Songs auf dem neuen Album sind nach…

  • The Evinrudes – Somebody Has To Be Pat Boone

    Zwar wurde diese Scheibe in Nashville aufgenommen – allerdings wohl in einer Parallel-Welt. Denn mit Country-Industry-Sound hat das, was Sherry Cothran und Brian Reed mit ihren Musikanten da veranstalten, nicht allzuviel zu tun. Eher mit dem, was man in den 80ern mangels anderer Begriffsmöglichkeiten leicht ungelenk „Cow-Punk“ nannte. Denn die Evinrudes fahren druckvolle Gitarrenwände und…

  • The Slip – Angels Come On Time

    Wer sich diese Scheibe reinpfeift, sollte unbedingt das Cover in der Hand behalten – nur deswegen, damit man sich ständig versichern kann, dass immer noch dieselbe CD im Player liegt. Das, was die Brüder Barr (mit Marc Friedmann am Bass) hier machen, lässt sich in kein Genre packen. The Slip kommen vom Jazz Rock, und…

  • Judas Priest – Live In London

    Priesterseminarsreport, Teil 666: Verehrer des aktuellen Line-Ups der britischen Hard Rock-Legende ohne Rob Halford können hier einem Gig in der Brixton Academy beiwohnen, die bekanntlich auch schon Größen wie Faith No More zu endgeil-endgültigen Live-Anstrengungen inspiriert hat. Die Priester auch? Das ist eindeutig…Geschmackssache!Für die einen – erste Geschmacksgruppe – ist es halt weiterhin schlicht Heiligenschändung,…

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