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  • Onemillionsteps – White Is All Colors

    Oft ist es ja so, dass sich musikalische Projekte auf den kleinsten gemeinsamen Nenner reduzieren, wenn sich Musiker in Bands zusammenfinden, in der alle Beteiligten zu gleichen Teilen beteiligt sind. Erstaunlicherweise ist das bei Nora Oertel und ihre Jungs aber nun gar nicht der Fall. Kompromisse beziehen sich bei Onemillionsteps nämlich bestenfalls darin, dass sich…

  • Norna – Star Is Way Way Is Eye

    Alter. Ist das anstrengend. Mühsam, schmerzhaft. Beeindruckend? Sehr. Schon. Aber schön? Na ja. Nein, das nicht. Aber diese Art Postmetal, wie ihn Norna spielen, muss das auch nicht sein. Er ist doomig, stoisch, kalt, schwer, böse, bedrohlich. Anstrengend. Und in seiner Konsequenz auch beeindruckend. Das reicht dann auch. „Star Is Way Way Is Eye“ ist…

  • Michael Lane – Take It Slow

    Wenn der deutsch-amerikanische Songwriter Michael Lane seine neue LP „Take It Slow“ nennt, so heißt das nicht unbedingt, dass es sich dabei um eine reine Balladensammlung handelt, sondern nur, dass er sich dieses Mal ein wenig zurücknimmt und die Dinge ein wenig aus der Distanz betrachtet. Und im Vergleich zu seinen letzten beiden Alben „Linger…

  • Meat Cheese – Fromage En Extase

    Humor und so. Wer sich und sein erstes Album so nennt, muss einfach Humor haben. Viel. Dazu heißen ihre Songs dann auch noch „Opus Meat“, „Cheese Blues“ oder „Cheaper Better Harder“. Oha. Und eine Gitarre haben sie auch nicht! Skandal und weg damit? Nein. „Fromage En Extase“ ist ein tolles Album geworden! Hinter (oder in?)…

  • Matt Pike – Pike Vs The Automaton

    Matt Pike kennt man als Gitarrist der doomig-steinigen Sleep und als Fronter der Metal- und Grammy-Band High On Fire. Jetzt hat er sein erstes Solo-Album gemacht. Das er selbst gar nicht so sehr als Solo-Album sieht. „Pike Vs The Automaton“ ist nämlich mit Jon Reid entstanden, einst Drummer von von Lord Dying sowie in der…

  • Lunar Noon – Symbolic Creature

    Einfach deswegen, weil es Musik wie diese nun wirklich schon lange nicht mehr gegeben hat, verdient das Debüt-Album von Michelle Zhangs Projekt Lunar Noon die Aufmerksamkeit aller Freunde von vintage Art- und Prog-Pop Acts. Denn die Songwriterin aus San Francisco wählte sich ein musikalisches Setting, das in Bezug auf die Strukturierung des Materials, die Harmonie-…

  • Khruangbin & Leon Bridges – Texas Moon

    Als sich das texanische Trio Khruangbin und der ebenfalls aus Texas stammende Leon Bridges 2020 zusammenfanden, um sich in der ausbrechenden Pandemie mit der EP „Texas Sun“ die Zeit zu vertreiben, war das noch ein verspieltes Experiment: Auf der einen Seite das (damals noch orthodoxe) Instrumentaltrio und auf der anderen Seite DER Retro-Soul-Überflieger der Stunde.…

  • Kate Louisa – Alle diese Jahre

    Vielleicht ist es ein wenig zu extrem gedacht – aber sicherlich hat der Erfolg von Schlager-Crossover „Talenten“ wie Helene Fisher oder Sarah Connor mit den Boden dafür bereitet, dass es Scheiben wie der nun vorliegende Debüt-Longplayer „Alle diese Jahre“ der Hamburger Liedermacherin Kate Louisa möglich sind – einfach weil sie die Akzeptanz für deutsche Texte…

  • Amos Lee – Dreamland

    Wenn der US-Barde Amos Lee sein achtes Album „Dreamland“ nennt, so tut er das nicht ohne Hintergedanken. Der Ansatz bei seinem letzten Werk „My New Moon“ war noch der, seine Songs in therapeutischer Hinsicht als Heilmittel (auch für andere) zu betrachten. Auf „Dreamland“ trägt er diesen Ansatz dann auf eine höhere Ebene und erweitert seinen…

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