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  • Van Morrison – Down The Road

    Auch das neueste Album des gebürtigen Nordiren mit der souligen Reibeisenstimme hat wieder dieses unnachahmliche „Früher war eh alles besser“-Feeling. Beflügelt durch die Tatsache, daß sein Album „Back On Top“ vor drei Jahren seinem Titel alle Ehre machte und zu einem der kommerziell erfolgreichsten seiner mehr als 35-jährigen Karriere wurde, scheint Morrison – der sich…

  • Elvis Costello – When I Was Cruel

    Wir leben in musikalisch bezeichnenden Zeiten: Die Werke der Altmeister sind momentan um ein Vielfaches spannender, als die der Nachgewachsenen. Elvis Costello zumindest liefert nach längerer Abstinenz und Arbeiten im Halbdunkel des Film-Soundtracks plötzlich ein ungewohnt zugängliches, logisches und in vielerlei Hinsicht brilliantes Album ab. Mit vorsichtigen Anleihen bei der Dub-Ästhetik, noch vorsichtigeren Anleihen bei…

  • Compilation – Mehmet Scholl kompiliert: Vor dem Spiel ist nach dem Spiel

    Man kann die riesige Glühbirne der Erleuchtung über dem Kopf von Labelcheffe Marc Liebscher geradezu leuchten sehen: Wenn Fußballgott Mehmet Scholl (trotz seiner ungeschickten Vereinswahl allem Anschein nach ein ganz patenter Zeitgenosse) schon einen Silberling für die Hausmarke Blickpunkt Pop zusammenstellen will, dann lasst sie uns doch Mitte Mai veröffentlichen, wenn der FC Bayern gerade…

  • Badesalz – Du packst es Jutta!

    „Hessisch ist zwar leicht zu verstehen, aber nicht gerade der schönste Dialekt.“ Dieser Meinung ist ein Duisburger Germanistikprofessor. Fans des Comedyduos Badesalz werden ihm da auf jeden Fall widersprechen. Denn Hendrik „Henni“ Nachtsheim und Gerd Knebel stehen dazu, daß sie kein Hochdeutsch sprechen. Doch vielleicht ist es gerade das, was den Reiz des Duos ausmacht:…

  • Pyogenesis – I Feel Sexy Everyday

    Lange war es still um Flo von Schwarz und seine Pyogenesis. Ein letztes Lebenszeichen gab es im Jahr 2000 in Form einer Best-Of-CD, schlicht „P“ betitelt, das letzte Studioalbum („Mono…Or Will It Ever Be The Way It Used To Be“) erschien 1998. Nun gibt es mit einer neuen Truppe endlich fünf neue Stücke, die wie…

  • Coparck – Birds, Happiness & Still Not Worried

    Feuer, Wasser und Wolken%3B Autos Züge und Flugzeuge. Die unsubtile Bildsprache eines Albums, das mit „Birds, Happiness & Still Not Worried“ auch einen Titel führt, der Stirnrunzeln verursacht. 1999 in Amsterdam, Holland, formiert, hatte das Quartett Coparck mit im Selbstverlag erschienenen Demo EPs mit spaßigen Titeln wie „Pre-Chewed For Extra Softness“ schnell erste Aufmerksamkeit erregt.…

  • My Dying Bride – The Voice Of The Wretched

    Cool, ’ne Livescheibe von den Brides. Können denn auch die Helden der Trauerarbeit on stage noch zulegen? You bet: Mit der Vorwarnung, daß My Dying Bride wohl ein extremer Fall von „Entweder liebt oder haßt man sie…“ sind, ist dieser Mitschnitt des Auftritts der morbiden Hochmelodiker beim Peacefest am 01.03.2001 in Tilburg, Niederlande, wohl das…

  • Terry Callier – Speak Your Place

    Bereits seit 40 Jahren macht Terry Callier Musik. Und das hört man. Tief verwurzelt im Soul Sound der 70er, aber mit einem Fuß in der Neuzeit (produziert wurde das Album von Paul „Bluey“ Mainick (4-Hero)), präsentiert uns Callier auf seinem zweiten Studioalbum nach dem 98er Comeback „Lifetime“ ein episches Weltbild in Sachen Musik. Callier, oft…

  • Rage – Unity

    Zuerst ein typischer Fall vom „IchbinimfalschenFilm“-Effekt, dann doch sofortiges daheim fühlen: Zugegeben, im grandiosen Intro der neuen Rage erschrickt uns zunächst ein böserböser Death Metal-Grunzer, der Rest des Albums jedoch ist dann zwar etwas härter und flotter als der eher episch-erzählende Vorgänger „Welcome To The Other Side“ geraten, aber ins Death-Camp sind Peavey Wagner, Victor…

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