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  • Compilation – Theresa – Spring Summer 2002

    Egal welchen urbanen Klamottenladen du betrittst, der lokale „Alles von Heute und der Rest von Morgen“-Formatsender nimmt zwischen Kollektionen und Wühltischen direkten Kurs auf dich. Besser dran fast schon, wer mit geschmäcklerischem House oder einer Prise glattem R&B aus der Silberkonserve bedient wird. Daß diese an Ladenketten verschickt werden zur allgemeinen Beschallung ist nichts neues.…

  • Tito & Tarantula – Andalucia

    Tito & Tarantula sind ja fast schon eine Art Urgestein im Musikgeschäft und konnten sich durch ihre geniale Performance in Quentin Tarantinos Filmklassiker „From Dusk Till Dawn“ in die Herzen der Zuschauer / Zuhörer spielen und avancierten damit zur Kultband aus dem Titty Twisters. Aber nun weg vom Hype, denn nun hat das Quartett ihr…

  • Nina Nastasia – The Blackened Air

    Hach wie schön, daß es doch immer wieder solche Scheiben gibt! Nina kommt aus New York (doch, wirklich!) und macht so ganz und gar unurbane „alternativen“ Schrammel-Folk-Rock-Pop im geistigen Sinne von Will Oldham, Bill Callahan oder Sandy Dillon. Wie diese gelingt es Nina, mit spröder Eleganz, sonderbar-verwunschenen Texten und eigenwilliger Melodik ans Ziel zu kommen.…

  • Michael Hall & The Woodpeckers – Lucky Too

    Das ist die bislang beste Michael Hall-Scheibe schlechthin. Warum? Weil sich Michael diesmal nicht nur auf einen Song beschränkt, sondern eine ganze CD im Stile seines Kollegen Steve Wynn einspielte. (Bitte keine diesbezüglichen Beschwerden: Er hat zugegeben, so was zu machen!) Das ist in dem Fall aber ein Lob, da uns auf diese Weise Mittelmäßiges…

  • Lars Vegas – Meatland

    Die neue Scheibe des Bostoner Künstlerkonglomerats Lars Vegas enthält nun auch Gesang (Tom Stenquist). Das ist insofern irritierend, als daß die Scheibe so, obwohl Dana Colley (im Gegensatz zur Debüt-Scheibe) dieses Mal nicht mit spielt, das Ergebnis streckenweise doch sehr nach Morphine klingt. Das liegt aber vorwiegend daran, daß die Band ihren Sound vorwiegend auf…

  • Evangeline Made – A Tribute To Cajun Music

    Cajun ist die weiße Variante der südstaatlichen Kreolen-Musik. Insofern gibt es denn hier auch sehr viel mehr Walzer als Voodoo. Das macht aber nix, denn Cajun ist vor allen Dingen zunächst mal Tanzmusik. Das gilt es vor allem bei diesem Unterfangen festzuhalten. Die Cajun-Veteranen Ann und Marc Savoy scharten allerlei bekannte Cajun-Verehrer um sich und…

  • Pelzig – Drive Your Engine Clean

    Musikalisch haben Pelzig mit Slut wenig gemeinsam, und das, obwohl zwei Fünftel (namentlich Rainer Schaller und Rene Arbeithuber) in beiden bajuwarischen Bands dabei sind. Doch während Slut zunehmend daran interessiert zu sein scheinen, auf modern-intelligente Weise die Grenzen des Alternative Pop auszuloten, sind Pelzig nach wie vor im klassischen Indierock verwurzelt. Das heißt nicht, daß…

  • Bryan Ferry – Frantic

    Platte der Woche KW 16/2002 Nachdem nun Roxy Music für einige Konzerte wieder zusammengekommen sind, gab es eigentlich keinen Grund, warum Bryan Ferry auf seiner neuen CD nicht wieder zu Hochform auflaufen sollte. Und das tut er dann auch. Wem es gelingt, eine CD mit einer guten Cover-Version von „It’s All Over Now Baby Blue“…

  • Fury In The Slaughterhouse – The Color Fury

    Die neue Fury in der Post, wie schön. Die Freude und der positive erste Eindruck halten auch und gerade wenn man mit diesem quietschorangeroten Teil mit dem etwas arg puppigen Artwork ein paar Tage „gelebt“ hat. Aufstehen, reinversenken, im Stau stehen – anything goes with the color fury.Die gelungene Aufstehdisziplin mag übrigens mit dem etwas…

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