Michael Weston King, bekannt als Lead-Sänger der Good Sons – der einzigen richtig amerikanischen englischen Band – dokumentiert mit dieser…
Michael Weston King, bekannt als Lead-Sänger der Good Sons – der einzigen richtig amerikanischen englischen Band – dokumentiert mit dieser CD sein unermüdliches Wirken als permamenter Live-Performer. Kein Club kann zu schäbig, kein Publikum zu klein sein, als daß es MWK davon abhalten könnte, seiner Berufung zu folgen. Insofern sind dies dann auch Mitschnitte aus…
Im März steigen sie wieder auf ihre Pferde und reiten gleich mehrmals in die Saloons des wilden Westens (Essen, Düsseldorf, Duisburg, Köln), schließlich sind sie mit einem Song auf dem von Franz Dobler zusammengestellten deutschen Tribute-Sampler für Johnny Cash, „A Boy Named Sue“, mit einem Stück vertreten. Zeitgleich gibt es diese schicke CD mit der…
Eileen Rose – und das muß man sich stets vor Augen halten – kommt aus England. Dennoch klingt ihre Musik mehr nach Americana denn etwa nach Brit Pop. Allerdings: Eileen bevorzugt einen verqueren Mix aus traditionell angehauchtem Liedgut wie Rockabilly und Country, melodiösem Rock-Pop à la Lucinda Williams oder Aimee Mann (deren Stimme sie in…
Auf seiner neuen CD zeigt der Norweger Morten Abel seinen zahlreichen, eher introvertierten musikalischen Landsmännern, daß man auch gut gelaunt an die Arbeit gehen kann. Sein Album „I’ll Come Back“ ist ein Musterbeispiel in Sachen moderner Popmusik. Hervorragend produziert, mit interessanten musikalischen Ideen versehen und vor allen Dingen mit Melodien und Harmonien, die erfreulich unverbraucht…
Daß Johnny Dowd ein bißerl spinnert ist, wissen wir ja nun seit nunmehr drei CDs. Dieses ist aber definitiv sein Meisterstück. Der Mann, der den Country so seziert wie Tom Waits den Blues, hat nämlich mit Kim Sherwood-Caso eine Sängerin gefunden, die nicht nur ein geeignetes Gegengewicht für seinen knorrig-geknödelten Sprechgesang bildet, sondern im Grunde…
Auch wenn das Munich Label eher für die Randbereiche des Amerikana-Genres zuständig zu sein scheint: Ab und an geht es auch in Richtung Standard-Rock. Phil Cody kennt die richtigen Leute. Und so dankt er u.a. Pete Droge, Emmylou Harris und Joe Henry für die tätige Mithilfe. Seine smarten Rock-Songs mit einem bißerl Roots- und Country-Touch…
Platte der Woche KW 09/2002 Hinsetzen, zuhören, staunen! Das Debütalbum der New Yorker Rival Schools ist eine der ersten Platten des Jahres 2002, die man auf gar keinen Fall verpassen sollte! Okay, das Album wird nicht so welterschütternde Auswirkungen haben wie Nirvanas „Nevermind“, wird nickelbebrillte Intellektuelle nicht zu den gleichen Freudentänzen inspirieren, die sie normalerweise…
Das dritte Studioalbum der Grammy-verwöhnten Kanadierin wird voraussichtlich kaum jemand enttäuschen (der Alanis mag), aber auch wenige in höchste Verzückung treiben. Das ist alles, wie wir es von ihr gewohnt sind: Gekonnt (diesmal von ihr selbst) produzierter Pop mit Rockkanten und Rapecken mit nabelfokussierenden Selbstzerwühltexten. Was auch im dritten Durchlauf noch fehlt, sind elektrisierende, unheilbar…
Manchmal dauert es eben etwas, denn angefangen hatten die 90 Day Men als Art-Punk-Trio im Chicago der späteren 90er Jahre. Cayce Key (dr), Chandler Mc Williams (b) und Brian Case (g) waren aus den dampfenden Sümpfen Luisianas in die Windy City gezogen und wie so viele andere junge Musiker den Lockungen der suversiv-kreativen Musikszene gefolgt,…