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  • Marianne Faithfull – Kissin Time

    Platte der Woche KW 10/2002 „It’s time for sex with strangers!“ Mehr als unterkühlt kommt diese vermeintliche Aufforderung gleich zu Beginn des Albums daher. Die Faithfull goes Pop. Kein „20th Century Blues“ mehr, kein Kurt Weill, Berthold Brecht und schon gar keine Lucy Jordan. Stattdessen Kollaborationen mit Beck, Billy Corgan, Dave Stewart, Blur und anderen.…

  • Such A Surge – 10 Jahre

    Such A Surge. Eine Institution der deutschen Gitarren-Geschichte. Seit zehn Jahren rocken die Braunschweiger die Republik und gehören inzwischen zu den erfolgreichsten ihres Faches. Zehn Jahre: Es gibt wohl keinen besseren Anlaß, um eine Best-Of-Compilation zu veröffentlichen. Klar, über Sinn und Unsinn einer solchen Zusammenstellung läßt sich immer wieder aufs Neue streiten. Für Fans ist…

  • Fatboy Slim – Live On Brighton Beach

    Über das „Live“ im Titel ließe sich trefflich streiten und möglicherweise wäre „Life On Brighton Beach“ sogar ein treffenderes Wortspiel gewesen. Den 40.000 Partywütigen am Strandufer des britischen Seebades und BigBeat-Epizentrums wird’s egal sein. Sie dürfen in verklärter Erinnerung schwelgen. Allen anderen gibt dieser 73minütige Soundbogen vielleicht eine ungefähre Ahnung von des Meisters angeblich bestem…

  • Poems For Laila – On A Wednesday

    Sie waren mal eine der ganz großen deutschen Pop-Hoffnungen, doch trotz Major-Vertrag und einigen wirklich schönen Platten blieb Mastermind Nikolai Tomas und seinen Mitstreitern der ganz große Durchbruch stets versagt. Nachdem wir in den letzten Jahren außer Remix- und Best-Of-Platten nichts mehr von Poems For Laila gehört haben, kehrt die Band jetzt runderneuert (Lemonbaby Julia…

  • Blind Guardian – A Night At The Opera

    Alle headbangenden Hobbits, Magier und Elfen, aber auch Zwerge und Orks können aufatmen: Die Krefelder Barden singen wieder – und wie! Wurde aber auch Zeit, der gottvolle „Nightfall In Middle Earth“ hatte schließlich schon ’98 stattgehabt. Nun also die Verneigung vor ihren Idolen Queen mit dieser rauschenden Opernnacht, gottseidank ohne Startenöre, dafür aber mit Songs,…

  • Jewel – This Way

    Wie gerne würde ich schreiben, daß Jewel Kilcher auf ihrer neuen Platte wieder Songs mit der naiven Unschuld ihres großartigen (und millionenfach verkauften) Albums „Pieces Of Me“ gelungen sind. Leider ist davon über weite Strecken nichts zu spühren. Statt dessen nimmt die junge Dame zumindest musikalisch den Weg Richtung Pop-Diva und übt sich auf „This…

  • Hoobastank – Hoobastank

    Also ich sag‘ jetzt einfach mal: Diese Band wird das nächste große Ding! Und das heißt nicht, daß die Platte so überragend klasse ist. Sie ist gut. Und nicht ein Stück besser. Aber sie ist genau das, was die Leute hören wollen. Melodisch wie Creed, melancholisch wie Staind, punkig wie Blink 182, chartkompatibel wie die…

  • Piebald – We Are The Only Friends We Have

    Im Jahre 2002 werden Piebald sicherlich häufig als Emo-Band bezeichnet werden. Oder sich vielleicht auch selbst so nennen. Klar, das klingt ja auch so cool. Doch eigentlich sind Piebald einfach nur Pop. Melodischer, punkiger Power-Pop mit allem, was der Hörer mag. Häufig geht es im kräftigem Midtempo zur Sache („Just A Simple Plan“, „American Hearts“),…

  • Compilation – A Boy Named Sue – Johnny Cash Revisited

    Es klingt fast wie ein Rechtfertigungsversuch, wenn im Covertext zu dieser Compilation darauf hingewiesen wird, daß Johnny Cash, gerade 70 Jahre alt gewordenes Country-Urgestein, in den frühen Fünfzigern als G.I. in Deutschland lebte. Als ob es nötig wäre, für einen Tribut an Cash Gründe zu finden. Viel zu groß ist der Einfluß, den der Mann…

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